Wero macht Meter und Awards für Fintechs 2026
Neues von Wero aus Frankfurt, Rekorde für die VR Bank, der digitale Euro im Gutachten und der Startschuss für das Fintech des Jahres 2026.
Heute am Dienstag zeigt der lokale Einzelhandel Mut zur Lücke. Inhaber Jost Wiebelhaus integriert im Frankfurter Laufshop Wero als Bezahlverfahren. Wero macht weiter Meter.
Passend zur regionalen Stärke sicherte sich die VR Bank RheinAhrEifel beim Handelsblatt zwei Auszeichnungen. Das Institut aus Neuwied überzeugte im Bereich junge Erwachsene sowie als Gesamtsieger. Das Bewertungsmodell analysierte dabei neben Girokonten auch die physische Präsenz vor Ort.
Apropos Infrastruktur wünschen sich laut Euro Kartensysteme 55 Prozent der Befragten bargeldlose Parkgebühren. Bei jungen Erwachsenen liegt dieser Wert sogar bei 75 Prozent. Aktuell scheitert der Ticketkauf bei 44 Prozent der Autofahrer gelegentlich an fehlenden digitalen Optionen, wobei die Girocard favorisiert wird.
Themenwechsel zur Währungspolitik, wo ein Gutachten von Dr. Thomas Weck den digitalen Euro als hoheitliches Instrument einstuft. Der Bericht für Finanzwende Recherche bewertet den Markteingriff durch geldpolitische Ziele als gerechtfertigt. Private Stablecoins werden darin als Gefahr für die Gemeinschaftswährung gesehen.
Während Europa über die passende Zahlungsinfrastruktur diskutiert, wird in den USA gebaut: FIS startet eine neue Embedded-Banking-Plattform für US-Banken. Institute wie die Cogent Bank pilotieren das System bereits für einen Marktstart im vierten Quartal 2026. Die Konten verbleiben in der Bankbilanz, während FIS lediglich die technischen Schnittstellen liefert.
Und wenn wir schon bei neuen Schnittstellen sind, darf KI nicht fehlen: Amazon erweitert seinen KI-Einkaufsassistenten für Alexa for Shopping in den USA. Neue Funktionen ermöglichen Preisvergleiche in Echtzeit und die Digitalisierung handschriftlicher Zettel. Über die Shop-Direct-Funktion lassen sich zudem Produkte externer Händler mit hinterlegten Daten bestellen.

Genau hier setzt auch die neue Folge AI in Finance an: KI wird weniger Tool und immer mehr System. Sascha und Maik sprechen über Agenten, die selbstständig handeln, neue Macht- und Sicherheitsfragen und darüber, was passiert, wenn KI nicht mehr nur Antworten liefert, sondern tatsächlich Dinge erledigt. AI in Finance: KI wird weniger Tool, mehr System
Zurück zum Payment: Auch die girocard soll künftig direkt in Händler-Apps hinterlegt und im digitalen Check-out genutzt werden können. Für Banken und Sparkassen geht es dabei neben Kosten und Reichweite vor allem um eine wichtige Frage: Wer behält die Kundenschnittstelle? Die neue In-App-Funktion der girocard kann von Instituten jetzt pilotiert werden.
Schauen wir auf Infrastruktur: Die DAB BNP Paribas wählt die dwpbank als neuen Partner für ihre Wertpapierservices. Durch die technische Plattform sollen die Abwicklungsprozesse für institutionelle Kunden modernisiert werden. Das Ziel der Kooperation liegt in einer höheren Skalierbarkeit.
Zum Abschluss noch eine Ankündigung in eigener Sache: Heute bei uns auf dem Portal wurde die Bewerbungsphase für das Fintech des Jahres 2026 offiziell eingeläutet. Der entsprechende Beitrag von Nadja liefert alle Details zu den Kategorien und Terminen der Preisverleihung. Eine Teilnahme lohnt einen Blick. 🏆
