AI in Finance: ChatGPT mit Werbung, neue KI-Wearables und Jobdruck im Banking
In Folge 2 von AI in Finance sprechen Sascha und Maik über frische KI-News mit ordentlich Sprengkraft.
In Folge 2 in diesem Jahr von AI in Finance sprechen Sascha und Maik über frische KI-News mit ordentlich Sprengkraft. Von Werbung in ChatGPT über neue Hardware-Gerüchte bis hin zu Job-Effekten im Banking zeigt sich: 2026 startet mit Tempo. Und vielen offenen Fragen
Werbung in ChatGPT & das neue Geschäftsmodell
OpenAI führt Werbung in ChatGPT ein. Zunächst in der kostenlosen Version und im neuen Abo-Modell. Ein Schritt, den Sascha und Maik schon vor Monaten erwartet haben. KI ist teuer, Rechenleistung frisst Milliarden, Idealismus allein reicht nicht mehr. Pikant: Noch im Herbst hatte Sam Altman Werbung öffentlich abgelehnt.
Die Anzeigen sollen klar gekennzeichnet sein, unterhalb der Antworten erscheinen und diese angeblich nicht beeinflussen. Spannend wird vor allem, was das für Marketing bedeutet. Wenn Kaufentscheidungen direkt im Chat stattfinden, verlieren klassische Websites und Shops an Bedeutung. Produktdaten müssen KI-lesbar werden, der Shop wird zum Fulfillment-Center. Search Shift in Reinform.
Apple, OpenAI & der Kampf um das nächste Device
Richtig Bewegung kommt ins Hardware-Rennen. Apple setzt bei Siri künftig offenbar auf Googles Gemini, ein strategischer Offenbarungseid für ein Unternehmen, das jahrelang auf eigene KI gesetzt hat. Mit iOS 26 und 27 soll Siri endlich kontextfähig und chatbasiert werden, teilweise sogar über Google-Server. Datenschutz-Debatte inklusive.
Parallel arbeitet OpenAI an neuen Wearables. Nach dem belächelten „Gumdrop“-Stift nun das Gerücht um Sweetpea: ein KI-Ohrgerät als direkter Angriff auf AirPods. Always-on, sprachgesteuert, extrem leistungsfähig. Noch ist vieles Spekulation, aber klar ist: Der Kampf um das dominante KI-Interface hat längst begonnen.
Jobs, Banken & die unbequeme Wahrheit
Anthropic sorgt mit einer Studie für Stirnrunzeln: KI übernimmt nicht nur Routine, sondern gerade komplexe Aufgaben. Menschen behalten oft die langweilige Abarbeitung, während Denkarbeit ausgelagert wird.
Im Banking wird das besonders spürbar. Studien rechnen mit bis zu 10 % weniger Jobs in Europas Banken bis 2030, vor allem in Backoffice, Risiko und Compliance. Gleichzeitig zeigen Beispiele wie Barclays, dass KI auch als Produktivitäts-Tool für Mitarbeitende ausgerollt wird. Entscheidend bleibt, ob Umschulung und neue Rollen wirklich greifen oder ob Effizienzgewinne am Ende doch vor allem Stellen kosten.

Hört rein und sagt uns, was ihr denkt!
Es geht um:
- Werbung in ChatGPT & Search Shift
- Apple setzt auf Gemini: Siri im Umbruch
- OpenAI-Wearables & Hardware-Strategie
- Deepfakes, Regulierung & Grok
- KI, Jobs & Banking bis 2030
Disclaimer
Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir, euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht’s euch gemütlich und genießt die Show!