AI in Finance: Anthropic vs. OpenAI, Pentagon-Drama und Agentic Commerce
In Folge 5 von AI in Finance sprechen Sascha und Maik über eine besonders aufgeladene KI-Woche.
In Folge 5 von AI in Finance sprechen Sascha und Maik über eine besonders aufgeladene KI-Woche. Es geht um den Machtkampf zwischen Anthropic und OpenAI, militärische KI-Nutzung, neue Agentic-Commerce-Ansätze und die Frage, wie sich Interfaces, Datenzugriffe und Zahlungsprozesse gerade verändern.
Pentagon, OpenAI und Anthropic: KI wird geopolitisch
Im Zentrum der Episode steht der eskalierende Konflikt zwischen Anthropic, OpenAI und dem US-Verteidigungsministerium. Anthropic hatte sich lange als sicherheitsorientierter KI-Anbieter positioniert, zog bei militärischen Anwendungen nun aber eine rote Linie – zumindest teilweise. Genau daraus entstand ein politischer Konflikt, der schnell größer wurde als ein normaler Branchenstreit.
Sascha und Maik diskutieren, was passiert, wenn Sprachmodelle nicht mehr nur Produktivitäts-Tools sind, sondern Teil staatlicher Sicherheitsarchitektur werden. Besonders brisant: OpenAI sprang offenbar sehr schnell in die Lücke, die Anthropic offenließ. Die Folge macht deutlich, dass es längst nicht mehr nur um Technologie geht, sondern um Macht, Kontrolle und die Frage, wer künftig über den Einsatz von KI in hochkritischen Bereichen entscheidet.
Agenten, Interfaces und neue Tools: Die nächste KI-Stufe
Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf neuen Werkzeugen und der nächsten Evolutionsstufe von KI. Es geht um OpenClaw, Peter Steinbergers Wechsel zu OpenAI und um die Idee, dass KI nicht mehr nur antwortet, sondern Aufgaben ausführt. Genau darin sehen beide einen grundlegenden Shift: weg vom Chatbot, hin zum Agenten.
Dazu passen Tools wie Glaze von Raycast, das aus einer Beschreibung direkt nutzbare Mac-Apps baut. Auch Benchmarks wie der „Bullshit Benchmark“ zeigen, wie stark sich Modelle inzwischen unterscheiden – vor allem dann, wenn es um Verlässlichkeit statt reines Marketing geht. Die Diskussion zeigt: Die Zukunft von KI liegt nicht nur im besseren Modell, sondern in der besseren Nutzerinteraktion, im passenderen Interface und in der Fähigkeit, echte Arbeitsprozesse zu übernehmen.

AI in Finance: Zahlungen, Commerce und neue Infrastruktur
Natürlich geht es auch um konkrete Entwicklungen im Finanzbereich. Thema ist unter anderem die erste Agentic-Commerce-Transaktion von Santander und Mastercard. Spannend daran ist weniger der einzelne Test, sondern die große Frage dahinter: Wie können KI-Agenten künftig Zahlungen auslösen, ohne dass Sicherheit, Autorisierung und Haftung zum Problem werden?
Dazu kommen neue Infrastrukturen wie das KI-Rechenzentrum der Deutschen Telekom in München und Metas Einstieg in KI-gestützte Shopping-Funktionen. Maik und Sascha ordnen ein, warum gerade im Finance-Umfeld nicht nur Technologie, sondern auch Regulatorik, Fraud-Fragen und Nutzervertrauen entscheiden werden. Die Folge zeigt damit sehr klar: AI in Finance wird nicht an einem Modell entschieden, sondern an der Verbindung aus Technik, Governance und echter Alltagstauglichkeit.
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Disclaimer
Was ihr hier hört, sind unsere Gedanken und Meinungen, nicht die unserer Arbeitgeber, Zimmerpflanzen oder Haustiere. Als Enthusiasten versuchen wir, euch Einblicke in die Welt von künstlicher Intelligenz in Finance zu geben, aber wir sind nur AI-Enthusiasten, keine Hellseher. Unsere Einschätzungen könnten genauso gut aus einem Horoskop stammen. Also, macht’s euch gemütlich und genießt die Show!