Vibe Coding mit KI: Wie weit sind Banking-Apps wirklich?
Paid Member Content | Ralf Heim und Alex zeigen im KEX Lab, was sich mit KI heute in wenigen Tagen bauen lässt – und warum wir von komplett „vibecodeten“ Banking-Apps noch weit entfernt sind.
Eine Idee, ein paar Prompts und drei Tage später steht die fertige Banking-App? Ganz so weit ist es dann doch noch nicht. Aber was heute bereits möglich ist, hätte vor wenigen Jahren vermutlich trotzdem nach ziemlich ambitioniertem Wunschdenken geklungen.
In diesem Lab der KI Exchange 2026 zeigen Ralf Heim und Alex anhand eigener Projekte, wie sie mit KI Anwendungen entwickeln, Agenten einsetzen und Prozesse automatisieren. Dabei geht es weniger um die nächste hübsche Demo als um die Frage: Was davon funktioniert tatsächlich – und wo wird es kompliziert?
Ein Startup-Screening in wenigen Tagen
Ein Beispiel ist AngelDesk. Das Tool entstand innerhalb weniger Tage und soll Startups in kurzer Zeit screenen und bewerten. Dafür verbindet die Anwendung eine klassische Web-App, ein LLM und einen proprietären Datensatz mit Informationen zu europäischen Finanzierungsrunden.
Das Ergebnis ist ein Screening über verschiedene Dimensionen – von Marktgröße und Momentum bis zum Exit-Potenzial. Besonders interessant ist dabei nicht nur, wie schnell sich eine solche Anwendung heute bauen lässt, sondern was dafür trotzdem notwendig bleibt: saubere Daten, ein durchdachtes Setup und eine klare Vorstellung davon, was die Anwendung am Ende eigentlich können soll.
Denn einfach losprompten? Davon hält Heim wenig.