N26 muss auf seinen US-Chef verzichten

„Ein Unternehmen gründet man in erster Linie, um eine Branche im Sinne des Kunden zu verändern und zu verbessern. Wir bei N26 haben uns unter anderem zum Ziel gesetzt, die Gründung neuer Unternehmen zu befähigen und zu unterstützen. Wir sehen N26 als Geburtsstätte zukünftiger UnternehmerInnen und freuen uns darüber, dass jemand aus unseren Reihen diesen wichtigen und spannenden Schritt geht“, so Valentin Stalf, Mitbegründer und CEO von N26.

Das ist die doch recht freundliche Formulierung, die gestern aus dem Hause N26 zu hören war, dass Nicolas Kopp, derzeit US CEO der Berliner Challenger Bank, das Unternehmen verlassen wird, um sein eigenes Start-up zu gründen. Ob Stalf dieser Schritt tatsächlich freuen wird, können wir nicht beantworten, denn Kopp und Stalf gelten als langjährige Weggefährten. Beide lernten sich während ihrer Zeit als Studenten der Universität St. Gallen kennen.

N26 muss auf seinen US-Chef verzichten

Während seiner Zeit im Unternehmen spielte Kopp eine wichtige Rolle im Aufbau des Business Development-Teams und dem Zusammenschluss der Bereiche Strategy, Operations und Internationalization. Seit 2017 bereitete er N26 Expansion in die USA vor. Seit dem Markteintritt auf den US-amerikanischen Markt 2019 (mit einer Verspätung von einem Jahr) hatte Kopp ein 80-köpfiges Team in New York aufgebaut und eigenen Angaben innerhalb der ersten fünf Monate mehr als 250.000 neue Kunden anwerben können.

Wer Nachfolger auf dem Post des US Chefs wird, ist aktuell noch nicht geklärt. Allerdings bleibt Kopp dazu noch ein bisschen Zeit, für Ersatz zu sorgen. Er bleibt N26 noch bis Mitte dieses Jahres erhalten.

Autor
Christina Cassala ist freie Wirtschaftsjournalistin aus Berlin und treibt sich dort seit vielen Jahren in der Gründerszene rum. Sie schreibt vor allem über Themen aus den Bereichen Private Equity, Finanzierungen, Start-ups und Fintech-Themen. mehr

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