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Marktanteile im Handel, Mollie übernimmt GoCardless und Anthropic hilft Händlern

Supermärkte wachsen, DKB nutzt KI für E-Mails, Wero expandiert in Europa und dazu kommt ein neuer Revolut-Stablecoin.

Marktanteile im Handel, Mollie übernimmt GoCardless und Anthropic hilft Händlern
Quelle: EHI

Heute, am Donnerstag zeigt sich ein Wandel im Einzelhandel, denn Supermärkte gewinnen Marktanteile zurück und wuchsen 2025 um über sechs Prozent auf 217,8 Milliarden Euro. Gegessen wird immer, doch spannender bleibt die Frage nach der künftigen E-Commerce-Strategie der Vollsortimenter im Wettbewerb.

Dazu passt die Konsolidierung im Fintech-Sektor, da Mollie den britischen Konkurrenten Gocardless übernimmt und so die eigene Marktposition in Europa massiv festigt. Beide Zahlungsdienstleister sind bereits auf dem deutschen Markt aktiv. Dieser Zusammenschluss unterstreicht den anhaltenden Trend zur Bündelung von Kräften in der Branche.

Zeitgleich verdeutlicht ein aktueller Handelsreport sinkende Roherträge bei steigenden Umsätzen, wobei 62 Prozent der Firmen mit Druck auf die Margen rechnen und auf flexible Zahlarten setzen. Hohe Kosten belasten die Ertragslage trotz positiver Umsatzprognosen. Der Fokus verschiebt sich zunehmend auf effiziente Omnichannel-Lösungen sowie KI-Assistenten.

🙄 Es ist ein Trauerspiel, denn das Märchen von den zu hohen Gebühren hält sich hartnäckig und die Kontroverse um Einschränkungen bei Kartenzahlung sorgt für Ärger. Gastronomen fordern teils 25 Euro Mindestumsatz für Girocards. Trotz kritischer Stimmen werden Kosten durch Bargeldhandling und Diebstahlrisiken oft ignoriert.

Der stetige Tropfen höhlt den Stein, denn die DKB führt KI-gestützte E-Mail-Bearbeitung ein und setzt damit verstärkt auf effiziente Automatisierung im Backend. Millionen von Kundenanfragen sollen künftig durch den Einsatz von Pega-Systemen schneller beantwortet werden. Dieser Fortschritt kommt sowohl der Bank als auch den Kunden zugute. 🚀

Apropos technische Hürden: Deutsche Institute scheitern laut Wow!-Banking- Report oft an der Umsetzung personalisierter Kundenerlebnisse in der Praxis. Trotz strategischer Konzepte für 2027 mangelt es an durchgängigen Prozessen. Während die KI‑Kompetenzen wachsen, bleibt die Hyperpersonalisierung eine komplexe Herausforderung.

Ein Lichtblick für grenzüberschreitende Lösungen ist, dass das europäische Bezahlsystem Wero in Frankreich und Luxemburg startet und dort von großen Bankengruppen integriert wird. Die Plattform ermöglicht direkte Konto-zu-Konto-Zahlungen in Echtzeit. Damit entsteht eine unabhängige digitale Alternative zu den etablierten internationalen Zahlungssystemen.

Und hier noch ein Blick auf technische Leitfäden für den Aufbau effektiver Handelsagenten auf Basis von KI, die Latenzen durch modulare Skills reduzieren. Anthropic beschreibt Strategien für das Caching von Prompts zur Optimierung der Bestandsverwaltung. Unternehmen nutzen diese Strukturen bereits erfolgreich zur Verbesserung ihrer digitalen Warenkörbe. 🤖

Zum Schluss bleiben wir beim Bezahlen der Zukunft – nur diesmal mit Stablecoins. Revolut bringt mit EURR einen eigenen Euro-Stablecoin auf den Markt. Damit ist die Neobank früh dran, aber auch nicht allein. Lukas Homrich fragt deshalb zu Recht: Wie viele Euro-Stablecoins braucht Europa eigentlich und vor allem, wo ist das Geschäftsmodell? Noch ist die Antwort darauf ziemlich dünn.

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