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N26 Aura startet, DEAN-Kennung kommt und EZB-Händlersuche

Deutsche Bank integriert Apple Pay, Revolut expandiert in die Schweiz und die EZB trommelt für den digitalen Euro im E-Commerce.

N26 Aura startet, DEAN-Kennung kommt und EZB-Händlersuche
Bild (Webseite N26)

Heute, am Donnerstag, kündigt die Berliner Neobank ein neues Produkt namens N26 Aura an. Das Produkt positioniert sich gerüchteweise als neues Premiumangebot. Während Details noch fehlen, wird über ein neues Premium-Konto mit Mehrwertdiensten spekuliert, dessen genaue Funktionen N26 im November enthüllt.

Auch der Prepaid Kongress öffnet sich stärker für junge Fintechs. Beim Branchentreffen am 5. November in Berlin gibt es erstmals ein vergünstigtes Start-up-Ticket – und einen Pitch-Platz auf der Payment Stage. Bewerben können sich junge Unternehmen aus der Prepaid- und Payment-Welt. Wer ausgewählt wird, steht ohne zusätzliches Ticket als Speaker:in auf der Bühne. Tickets gibt es hier.

Dazu passend modernisiert die Deutsche Bank ihre Debitkarten und ermöglicht damit die Nutzung der Girocard innerhalb von Apple Pay sowie Google Pay. Durch die Umstellung von Maestro auf Mastercard ist zudem das Bezahlen im Internet nach einer Freischaltung möglich. Die Deutsche Bank Card wird für Kunden automatisch ausgetauscht.

Themenwechsel zu einem massiven Sicherheitsvorfall beim Anbieter IDScan, bei dem 153 Millionen Scans von Ausweisdokumenten im Darknet auftauchten. Solche gravierenden Datenlecks führen unweigerlich zu Misstrauen gegenüber neuen Lösungen und digitalen Identitäten. Betroffene Personen müssen nun das hohe Risiko für Identitätsdiebstahl fürchten und sollten rechtliche Schritte sowie Schadensersatz prüfen.

Apropos neue Lösungen, für den digitalen Euro wird die Digital Euro Account Number kurz DEAN eingeführt. Mit 18 alphanumerischen Zeichen ist dies noch eine Nummer die sich niemand merken kann, auch wenn Aliase im Alltag helfen sollen. Ob die zentrale Zuweisung über eine Serviceplattform die Akzeptanz fördert, bleibt angesichts der zusätzlichen Komplexität abzuwarten. 🧐

In der Schweiz folgt derweil eine klare Ansage, da die Finanzplattform Revolut eine offizielle Bankbewilligung bei der FINMA beantragt hat. Das Unternehmen plant Investitionen von über 150 Millionen Franken, um den aktuell 1,3 Millionen Kunden lokale IBANs und Zugang zur Einlagensicherung zu bieten. Dieser strategische Schritt umfasst zudem eine deutliche Erweiterung der Führungsebene und neue Arbeitsplätze.

Zum Schluss noch ein technischer Hinweis für Nutzer der PayPal App, da der Dienst die Unterstützung für ältere Versionen einstellt. Um moderne Sicherheitsstandards zu gewährleisten, verweigert die Anwendung auf veralteten Betriebssystemen den Zugriff. In solchen Fällen ist das Konto nur noch über die mobile Webseite im Browser nutzbar, sofern kein Update auf eine aktuelle Version möglich ist.

Außerdem heute im Angebot: Bei uns auf dem Portal beleuchtet Lars-Thorben Niggehoff, wie die EZB Händler für den Digitalen Euro sucht. Die Zentralbank will die nächste Phase ihres Pilotprojekts einläuten und trommelt deswegen verstärkt im E-Commerce Bereich für eine Teilnahme. Der ausführliche Bericht ist neu auf Payment & Banking erschienen.

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