Ride knackt Marke von 100 Mio und sichert sich Funding

Neuigkeiten von Ride: Nur ein Jahr nach dem Start betreut das Berliner Fintech ein Anlagevolumen von 100 Mio. Euro. Und eine Seed-Finanzierung gab es noch dazu.

Das Fintech widmet sich dem Vermögensaufbau der Anleger:innen und hat dazu eine clevere Idee entwickelt. Das Konzept basiert auf der steuerlichen Ungleichbehandlung zwischen Unternehmen und Privatpersonen bei Aktienkursgewinnen und Mieteinnahmen. Firmen besitzen hier deutliche Vorteile. Bei einer Re-Investition des steuerlichen Vorteils ergibt sich somit ein deutlich optimierter Vermögensaufbau gegenüber eigenen Strategien. Der Ansatz lohnt sich ab einem Depotvolumen von 80.000 Euro.

„RIDE ist das einzige Fintech, das sich auf die Vermögensoptimierung fokussiert und den Vermögensaufbau dadurch deutlich beschleunigt“, sagt Christine Kiefer, Gründerin und Geschäftsführerin von Ride, die wir auch schon einmal zu einem ausführlichen Gespräch gebeten hatten.

Ride betreut inzwischen 100 Mio. Euro

Die Idee von Ride kommt offenbar bei den Kund:innen an. Denn rund ein Jahr nach dem Launch verwaltet das Fintech bereits 100 Mio. Euro an Vermögen. Seit dem Start der Plattform im September 2020 ist das junge Unternehmen von anfänglichen fünf auf 40 Mitarbeitende gewachsen.

Die steuerlichen Vorteile realisieren die Anleger:innen durch vermögensverwaltende GmbHs. Rund um dieses Thema bietet Ride gleich eine Reihe von Dienstleistungen. Der Gründungsservice unterstützt bei der schnellen und unkomplizierten Gründung der vermögensverwaltenden GmbH. In Zusammenarbeit mit Steuerberatern deckt Ride mit dem Admin-Service die gesamte Administration von der Buchhaltung bis zur Steuererklärung und dem Jahresabschluss ab. Und eine eigens entwickelte automatisierte Wertpapierverbuchung reduziert die administrativen Kosten.

1,5 Mio. Euro Seed-Finanzierung

In der aktuellen Seed-Finanzierungsrunde konnte Ride 1,5 Mio. Euro von Business Angels einsammeln. Zu den Investoren gehören unter anderem der Berliner Unternehmer Norbert Neef und das Family Office von Raoul Heraeus sowie der US-Fond Social Starts. Insgesamt sind bisher 3 Mio. Euro in das Fintech geflossen.

Das frische Kapital soll vor allem in die Erweiterung des Teams, den Ausbau der Angebotspalette und die Entwicklung der eigenen Investmentplattform investiert werden.

Autor
Stephan ist seit Anfang der 90er Jahre online und hat eine ausgeprägte Fintech-Vergangenheit (Star Finanz, Hypoport). Bei der Hypoport-Tochter Dr. Klein war er u.a. für das Produktmanagement und den Bereich Business Development verantwortlich. Seit über 10 Jahren schreibt er über... mehr
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