Proof of Work vs. Proof of Stake (Teil 1)

#5minF – 5-Minute-Friday

Das Prinzip des „5-Minute-Friday“ kennen wohl mittlerweile viele. Auch für das beliebte Podcast-Modell passt dieses Konzept perfekt. Jeden Freitag erläutern Alexander BechtelJonas Gross und Michael Blaschke in fünf Minuten kurz und knackig eine Frage der Krypto-Community.

In der heutigen 5-min Friday Episode nimmt Michael die Vorteile von Proof of Stake (PoS) unter die Lupe. Nächste Woche folgt dann Alexander mit der Gegenposition und analysiert, worin Proof of Work (PoW) überlegen ist.

Sowohl PoW als auch PoS haben ihre Vor- und Nachteile. In den Bitcoin- und Litecoin-Netzwerken wird Konsens mittels PoW erreicht. Nach PoW ist PoS der am häufigsten verwendete Konsens-Mechanismus in der Blockchain-Technologie. Einige Coins wie Peercoin verwenden ein gemischtes System, bei dem beide Methoden integriert sind. Derzeit ist Ethereum dabei, auf ein PoS-System umzusteigen.

Im Jahr 2011 schlug ein Bitcoin-Forum-Benutzer namens „QuantumMechanic“ eine neue Technik vor, die er eben „Proof of Stake“ nannte. Die erste Kryptowährung, die die PoS-Methode annahm, war Peercoin. Nxt, Blackcoin und ShadowCoin folgten bald darauf. PoS bestimmt den Erzeuger des nächsten Blocks. Dabei wird eine gewichtete Zufallsauswahl eingesetzt. Die Gewichte der einzelnen Teilnehmer werden aus Teilnahmedauer und/oder Vermögen (dem „Stake“) ermittelt. Doch worin zeichnet sich PoS aus?

Michael gibt eine Antwort mit vier Thesen, warum PoS dem PoW überlegen ist:

  1. PoS verbraucht weniger Strom.
  2. PoS unterliegt keinen verzerrenden Skaleneffekten.
  3. PoS schließt eine Netzwerkübernahme allein durch Besitz von Rechenleistung aus („51-%-Angriff“).
  4. PoS senkt Einstiegshürden in den Validierungsprozess.

Bitcoin, digitaler Euro oder Kryptowährungen: Die Zukunft des Geldes wird gerade neu geschrieben. Mit der Krypto-Ecke geben wir einen Orientierungspunkt für Krypto-Interessierte, ohne in einen Hype zu verfallen. Alexander Bechtel und seine Kollegen von Bitcoin, Fiat & Rock’n’Roll bringen hier regelmäßig nützliche und interessante Inhalte rund um digitale Währungen und vor allem den digitalen Euro.

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Nicole Nitsche ist studierte Theaterwissenschaftlerin und hat mehrere Jahre als Regieassistentin beim Thalia Theater Hamburg gearbeitet. Danach war Nicole Leiterin der Presse-und Marketingabteilung eines Hamburger Musiklabels. Zu ihren täglichen Aufgaben zählten dort, neben dem Verfassen von Pressetexten, die Umsetzung und... mehr
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