KI in der Compliance: Was sich automatisieren lässt
Paid Member Content | Frank Passing zeigt im KEX Lab, wie KI regulatorische Änderungen prüft und Compliance-Prozesse automatisiert – inklusive Live-Demo.
Knapp 3.000 regulatorische Veränderungen pro Jahr allein in Europa: Für Compliance-Abteilungen bedeutet das eine gewaltige Aufgabe. Neue Vorschriften müssen gefunden, gesichtet, auf ihre Relevanz geprüft und anschließend den richtigen Fachbereichen zugeordnet werden.
Im KEX Lab der KI Exchange 2026 zeigt Frank Passing anhand einer Live-Demo, wie sich genau dieser Prozess mit KI unterstützen und teilweise automatisieren lässt. Dabei geht es nicht um die nächste theoretische KI-Diskussion, sondern um einen konkreten Workflow: vom regulatorischen Screening bis zum Rechtsinventar.
Vom neuen Gesetz zur konkreten Aufgabe
Das Problem beginnt bereits bei der Informationsbeschaffung. BaFin, Bundesbank, europäische Institutionen und unterschiedliche Jurisdiktionen veröffentlichen laufend neue Dokumente und Änderungen. Doch zu wissen, dass es eine neue Vorschrift gibt, reicht nicht. Entscheidend ist die Frage: Betrifft sie das eigene Unternehmen überhaupt?
Damit eine KI das beurteilen kann, braucht sie Kontext. Im Lab wird gezeigt, wie Informationen über Geschäftsmodell, Lizenzen, Produkte, bestehende Vorschriften und Unternehmensbereiche einbezogen werden können.
Anschließend prüft das System neue regulatorische Dokumente auf ihre Anwendbarkeit, arbeitet relevante Verpflichtungen heraus und schlägt vor, welche Bereiche im Unternehmen betroffen sein könnten.