Erben und Vererben: Wie Kooperationen es einfacher machen
Birte Gall von Erblotse spricht im Podcast „Schnittstelle“ darüber, wie Kooperationen Erben und Vererben einfacher machen – und warum Banken dabei ihre Kundenschnittstelle nicht verlieren müssen.
Erben und Vererben. Kein Thema, mit dem man sich unbedingt an einem entspannten Sonntagnachmittag beschäftigen möchte. Sollte man aber.
In der ersten inhaltlichen Folge unseres neuen Podcasts „Schnittstelle“ sprechen wir mit Birte Gall, Mitgründerin von Erblotse, darüber, wie sich ein ziemlich komplexes Thema für Kund:innen einfacher machen lässt. Und landen dabei ziemlich schnell bei einer Frage, die weit über das Erben hinausgeht: Was macht eigentlich eine gute Kooperation aus?
Ein Link ist noch keine Kooperation
Erblotse arbeitet mit Banken, Versicherungen, Bestattern und gemeinnützigen Organisationen zusammen. Das sind ziemlich unterschiedliche Partner – und entsprechend unterschiedlich sind auch die Gründe und Modelle der Zusammenarbeit.
Im Podcast sprechen wir darüber, warum es nicht reicht, einen Link auf irgendeiner Unterseite zu platzieren und das Ganze anschließend Kooperation zu nennen. Entscheidend ist vielmehr, an welcher Stelle der Customer Journey ein Angebot auftaucht und welches Problem es dort tatsächlich löst.
Gerade für Banken ist dabei eine Frage interessant: Was passiert mit der eigenen Kundenschnittstelle, wenn ein externer Partner einen Teil des Prozesses übernimmt?
Birte Gall erklärt, warum Kooperation nicht automatisch bedeutet, Kund:innen abzugeben. Im Gegenteil: Ein spezialisierter Partner kann einen Teil übernehmen, den die Bank selbst nur schwer abbilden kann, während die Beziehung zu den Kund:innen bestehen bleibt.
Warum eigentlich noch so kompliziert?
Beim Erben zeigt sich ziemlich deutlich, wie viel Potenzial dafür vorhanden ist. Gleiche Daten mehrfach einreichen, je nach Bank unterschiedliche Abläufe durchlaufen, Legitimierungen wiederholen und zwischendurch doch wieder Papier verschicken: Einige Prozesse wirken, als hätten sie die Digitalisierung bislang erfolgreich umschifft.
Dabei ist die Situation für Betroffene ohnehin kompliziert genug.
Genau deshalb schauen wir im Gespräch auch über die Bankenbranche hinaus. Was können Banken beispielsweise von Bestattern oder gemeinnützigen Organisationen lernen? Und warum funktioniert Zusammenarbeit manchmal besser, wenn nicht jedes Unternehmen versucht, den gesamten Prozess selbst abzubilden?
Zwischen Bank und Bestatter
Damit sind wir ziemlich genau bei dem, worum es in „Schnittstelle“ gehen soll: Wir schauen uns an, was passiert, wenn unterschiedliche Unternehmen, Branchen und Fähigkeiten zusammenkommen – und daraus im besten Fall etwas entsteht, das für Kund:innen tatsächlich einfacher wird.
In dieser Folge führt uns das vom Erben und Vererben über Banken und Bestatter bis zur Frage, wie ein komplexes Thema am Ende vielleicht sogar ein bisschen „couchfähiger“ werden kann.
Zwischen Erben und Vererben. Zwischen Bank und Bestatter. Und zwischen „Das machen wir selbst“ und „Gemeinsam geht es meist besser“.