Infografik

Infografik German Accelerator

von Nicole Nitsche / vom 6. November 2018

Die Beschleunigungsmacher (Accelerator) auf dem deutschen Markt

Der Begriff Accelerator  stammt aus dem englischen Wortschatz und findet vorrangig in der Startup-Welt Verwendung. Im deutschen Sprachraum gibt es jedoch keine direkte Übersetzung – am ehesten scheint die Bezeichnung „Beschleuniger“ die Bedeutung zu treffen, denn Accelerators sind meistens Institutionen, die Startups innerhalb eines festgelegten Zeitraums durch intensives Coaching sowie in manchen Fällen mit Geld unterstützen und so den Entwicklungsprozess stark beschleunigen und vorantreiben können. Doch was genau machen Acceleratoren eigentlich?

Die Funktion eines Accelerators

Die Aktivitäten eines Accelerators gleichen in vielen Punkten denen eines Inkubators, dennoch bestehen hier kleine, aber feine Unterschiede, sodass eine synonyme Verwendung nicht immer ganz richtig ist. Denn obwohl die Ziele von Acceleratoren und Inkubatoren in vielen Punkten übereinstimmen, sind es vor allem die Rahmenbedingung, die hier unterschiedlich angesetzt sind. Acceleratoren agieren nämlich oftmals im Rahmen einer Art Boot Camp für Startups, denen sie dann sowohl mit Wissen als auch mit Ressourcen unter die Arme greifen. Darüber hinaus sind solche Boot Camps zumeist auf wenige Monate beschränkt, in denen die Unternehmensidee intensiv zu einem marktreifen Produkt oder einer Dienstleistung entwickelt werden soll.

Um an solchen Boot Camps teilnehmen zu können, müssen sich die Gründerteams in den meisten Fällen zunächst bewerben, wobei gerade bei offenen Bewerbungen sehr stark selektiert wird und nur eine Hand voll Startups tatsächlich in das Accelerator-Programm aufgenommen werden.

Die Unterstützung der „Beschleuniger“ innerhalb solcher Programme kann von der Bereitstellung von Arbeitsplätzen, strategischer und technischer Unterstützung, Netzwerk und vielseitigem Coaching in allen wichtigen Bereichen reichen. Oftmals endet ein Boot Camp dann in sogenannten Demo-Days, an welchen die Teams ihr Unternehmen beziehungsweise ihr Produkt vor Investoren präsentieren können.

Im Gegenzug für das Coaching und die Unterstützung erhalten die Acceleratoren dann beispielsweise einen gewissen Anteil an dem Unternehmen und somit an der zukünftigen Gewinnausschüttung.

Zwischen den Bezeichnungen Accelerator und Inkubator – Accelerator (=Beschleuniger), Inkubator („Brutkasten“) – kann nicht immer exakt unterschieden werden. In vielen Fällen hängt es lediglich davon ab, welche Bezeichnung sich die jeweilige Initiative selbst gibt. Inkubatoren helfen vielfach aber auch schon beim „Ausbrüten“ einer Geschäftsidee bis zur Marktreife, während Accelerator Initiativen häufig gerade gestarteten Unternehmen unter die Arme greifen.

Wir haben euch eine Übersicht der wichtigsten Beschleunigerprogramme auf dem deutschen Markt zusammengestellt.

Ergänzungen und Anregungen wie immer herzlich willkommen!

 

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Autor(en)

Nicole Nitsche

Nicole Nitsche ist studierte Theaterwissenschaftlerin und hat mehrere Jahre als Regieassistentin beim Thalia Theater Hamburg gearbeitet. Danach war Nicole Leiterin der Presse-und Marketingabteilung eines Hamburger Musiklabels. Zu ihren täglichen Aufgaben zählten dort, neben dem Verfassen von Pressetexten, die Umsetzung und...mehr


Dominik Ueblacker
InsureTech Hub (Versicherungs Accelerator) wäre auch erwähnenswert https://www.insurtech-munich.com/
vom 19. Juni 2018

Stephan
Hi Nicole,Außerdem fehlt der Accelerator Frankfurt (http://www.acceleratorfrankfurt.com). Der sollte auch unbedingt mit rein!Viele Grüße, Stephan
vom 19. Juni 2018

Markus
Hey Nicole,der Accelerator der Founders Foundation fehlt noch: http://foundersfoundation.de/camp/Viele Grüße Markus
vom 18. Juni 2018

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