DAILY: Klarna peilt Bewertung von 10 Milliarden an & weitere News

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Klarna peilt Bewertung von 10 Milliarden Dollar an

Das schwedische Vorzeige-FinTech Klarna (die mit der schrägen Werbung) macht vor seinem anvisierten Börsengang, der wohl in ein bis zwei Jahren kommen soll, bei Investoren auf dicke Hose: Für seine nächste Finanzierungsrunde peilt Klarna eine Bewertung von 10 Milliarden Dollar an. Das wäre fast doppelt soviel  wie bei der letzten Runde vor einem Jahr, bei der Klarna mit 5,5 Milliarden Dollar bewertet wurde, und das würde Klarna mit großem Abstand zum wertvollsten FinTech Europas machen. In der Finanzierungsrunde will Klarna offenbar rund 500 Millionen Dollar von Alt- und Neuinvestoren einsammeln. Weiterlesen (Englisch)…

Flatex hebt Jahresziel an und launcht bald „Flatex Next“

Der Online-Broker Flatex profitiert vom gestiegenen Interesse der Anleger seit der Corona-Krise – und hebt die Prognose fürs Gesamtjahr von 50 auf 70 Millionen über Flatex durchgeführte Trades an. Bis Jahresende peilt das Unternehmen, dessen Zukauf Degiro seit 1. August in die Flatex-Zahlen einfließt, die Zahl der Kunden auf 1,2 Millionen zu steigern, bis 2025 sollen es 3 Millionen Kunden sein. Im 4. Quartal soll die neue, einfacher zu bedienende und auch als App nutzbare Trading-Plattform „Flatex Next“ starten. Außerdem erhofft sich Flatex durch ein Trikot-Sponsoring von Borussia Mönchengladbach einen Neukundenansturm. Weiterlesen…

Starkes Interesse an Wirecard-Auslandstöchtern

Insolvenzverwalter Michael Jaffé kommt mit der Filetierung des insolventen Zahlungsabwicklers Wirecard voran: Laut seinen Angaben gibt es gleich mehrere Interessenten für den Kauf einer rumänischen Tochtergesellschaft. Hohes Interesse bestehe auch Wirecard-Ablegern in Indonesien und Vietnam. Auch Wirecard-Gesellschaften in Singapur will Jaffé verkaufen, ein eigens bestellter Manager dafür braucht aber noch den Segen der Behörden. Mit all diesen Maßnahmen will Jaffé versuchen, wenigstens einen Teil der ca. 3,2 Milliarden Euro Schulden von Wirecard zurückzubezahlen. Weiterlesen…

Krypto-Bank Bitwala plant zwei Prozent Zinsen auf Sparkonten

„Wir wollen mindestens so groß werden wie N26“, sagt Bitwala-Chef Ben Jones dem „Handelsblatt“ – und weiter: „Ich bin fest davon überzeugt, dass Bitwala zu einer weltweiten Größe aufsteigen kann.“ Wie das gehen soll? Das Berliner Krypto-Startup will eine eigene Bank-Lizenz beantragen und feilt fleißig an neuen Produkten. Ab 2021 will Bitwala Euro-Konten mit einem Ertrag von 2,0 Prozent und mehr anbieten, ohne dass die Kunden selbst Kryptowährungen tauschen müssen. Solche Renditen will Bitwala ermöglichen, indem es Bitcoins an andere verleiht. Weiterlesen…

Investify bekommt bei Sparda-Banken Fuß in die Tür

„Investify Tech und aixigo stärken Sopra Financial Technology“ ist die aktuelle Pressemitteilung des deutsch-luxemburgerischen FinTechs Investify überschrieben. Was unspektakulär klingt, bedeutet faktisch dass das als als Roboadvisor für Privatkunden gestartete Unternehmen gut bei seinem Pivot zum B2B-Dienstleister vorankommt – und bei sieben Sparda-Banken einen Fuß in die Tür bekommt. Die nutzen nämlich die IT-Lösungen von Sopra Financial Technology – und sollen durch die Zusammenarbeit bald auch Zugriff auf die digitale Vermögensverwaltungstechnologie von Investify bekommen. Weiterlesen…

Für Tankkarten: Solarisbank schließt Partnerschaft mit BP-Ableger B2Mobility

Die B2Mobility GmbH, Tochterunternehmen des Ölkonzerns BP, hat eine Partnerschaft zur Identifikation der Firmenkunden im europäischen Tankkartengeschäft mit der Solarisbank vereinbart. Um die gesetzeskonforme Kundenidentifikation sicherzustellen, setzt B2BMobility künfitg auf die „Know your Customer (KYC)“-Plattform der Solarisbank. Diese ermöglicht eine lückenlose digitale Identifizierung von Firmen- und Privatkunden via API-Schnittstelle und ist als White-Label-Lösung nahtlos in den Kunden-Registrierungs-Prozess der B2Mobility GmbH integriert. Weiterlesen…

EU-Kommission leitet vorläufige Untersuchung gegen Visa ein

Wie aus dem aktuellen Quartalsbericht von Visa hervorgeht, hat die Europäische Kommission eine vorläufige Untersuchung gegen den Kreditkartenkonzern eingeleitet. Dabei will die EU-Kommission herausfinden, ob Visa sich mit seinen Regeln für Digitale Wallets wettbewerbsschädlich verhält und FinTechs unnötige Steine in den Weg legt. Umgekehrt untersucht die EU-Kommission aber wohl auch, ob es Visa manchem FinTech nicht sogar zu einfach macht, so dass die Bekämpfung von Geldwäsche und Betrug erschwert wird. Weiterlesen (Englisch)…

Kontaktlos-Zahlung mit Girocard mit deutlichem Plus

In einer aktuellen Umfrage gibt heute bereits jeder Zweite (50 Prozent) an, schon einmal kontaktlos mit seiner Girocard bezahlt zu haben. Das ist ein deutliches Plus gegenüber 2019, wo der Wert noch bei 30 Prozent lag. Außerdem haben 39 Prozent im Zuge der Corona-Krise nach eigenen Aussagen in den letzten Wochen bewusst häufiger mit Karte bezahlt. Fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) sagen, nach der Corona-Krise dieses Verhalten beibehalten zu wollen. Das betrifft auch Kleingeldbeträge bis 25 Euro, so eine Allensbach-Umfrage für die Initiative Deutsche Zahlungssysteme. Weiterlesen…

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Autor
Florian Treiß
Florian kuratiert seit März 2020 die DAILY News von Payment & Banking. Er ist ein alter Hase im Newsletter-Business und betreibt selbst die Fachdienste mobilbranche.de rund um Mobile & Apps sowie locationinsider.de zur Digitalisierung des Handels. mehr

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