Bafin schickt N26 Sonderbeauftragten ins Haus & weitere News

Bafin schickt N26 einen Sonderbeauftragten ins Haus

Wenn die Bafin einer Bank einen Sonderbeauftragten zur Seite stellt, kommt das einer Bloßstellung nahe: Konkret unterstellt die Behörde der Neo-Bank N26 „Defizite sowohl im EDV-Monitoring als auch bei der Identifizierung und Verifizierung von Kunden“. Zudem fordert die Finanzaufsicht die Bank dazu auf „eine angemessene personelle und technisch-organisatorische Ausstattung zur Einhaltung ihrer geldwäscherechtlichen Verpflichtungen sicherzustellen“. Ein Sonderbeauftragter der Finanzaufsicht soll die Umsetzung der Maßnahmen nun kontrollieren. Vor rund zwei Jahren hatte die Bafin bereits ähnliche Kritik geübt. Was auch immer N26 seitdem unternommen haben mag, hat der Behörde offensichtlich nicht gereicht. Weiterlesen…

Tesla stoppt Bitcoin-Zahlungen

Eines muss man Tesla einfach lassen: Für einen PR-Stunt ist das Unternehmen immer gut. Anfang des Jahres hatte der Autobauer erst öffentlichkeitswirksam ordentlich Geld in Bitcoin gesteckt, um wenige Wochen später auch anzukündigen, Zahlungen in der Kryptowährung zu akzeptieren. Jetzt kommt die Kehrtwende; Elon Musk (wer sonst?) hat auf Twitter (wo sonst?) angekündigt, dass Tesla Bitcoin-Zahlungen wegen der schlechten Umweltbilanz nicht mehr akzeptiert. Das Unternehmen schaue sich jetzt nach Alternativen um. Weiterlesen…

Ant Group startet 100-Millionen-Fintech-Fonds

A&T Capital ist der Name eines neuen Wagniskapitalgebers, zu dem erstmals Anfang des Jahres Gerüchte auftauchten. Jetzt traut sich Jasmine Zhang, die den Fonds als General Partner leiten wird, aus der Deckung und bestätigt die Gründung. Das Team von A&T Capital sitzt demnach in Shanghai, Singapur und Berlin. Das Geld für den Fonds stammt von institutionellen Investoren, darunter das „weltweit führende Fintech“. Damit wird die chinesische Ant Group zwar nicht namentlich genannt, aber so viele Unternehmen, auf die die Beschreibung zutrifft, gibt es ja nun auch nicht. Schwerpunkt der Investitionen soll in Europa sein, dabei will A&T bis zu fünf Millionen Euro pro Firma investieren. Weiterlesen…

Zeitgold verliert Mitgründer

2015 verließen Stefan Jeschonnek und Jan Deepen SumUp und gründeten das Fintech Zeitgold. Das wollte die Buchhaltung von Selbstständigen und Kleinunternehmern vereinfachen. Eine Idee, die den Investoren über die Jahre stolze 50 Mio. wert war. Seit dem 11. Mai ist Jeschonnek nicht mehr Geschäftsführer des Unternehmens, wird der Firma aber weiter als Berater zur Seite stehen. Die Coronakrise hatte Zeitgold im vergangenen Jahr voll erwischt: Im Juli stellte das Unternehmen sein Produkt etwas überraschend ein. Aktuell versucht Zeitgold, unter dem Namen Sorted eine neue Steuersoftware aufzubauen. Weiterlesen…

Neobank Lili sichert sich Finanzierung über 55 Mio. Dollar

Die Neobank Lili aus New York wendet sich an Selbstständige und will ihnen bei der Abwicklung und Verwaltung beruflicher und privater Finanzen helfen. Dazu bietet Lili ein Kontomodell inklusive Kreditkarte, zu dem eine Analysefunktion gehört, die Rücklagen für fällige Steuerzahlungen automatisch bildet; das Kontist für den US-Markt also. Im vergangenen Jahr baute die Neobank ihre Kontenzahl kräftig aus, was die Investoren jetzt im Rahmen einer Series-B-Finanzierung mit 55 Mio. Dollar belohnen. Die Runde führt Group 11 an. Insgesamt flossen damit 80 Mio. in das Unternehmen. Weiterlesen (Englisch)…

Auch Tomorrow zeigt CO2-Fußabdruck

Wie an dieser Stelle berichtet, sind Klarna und Adyen bei dem Thema ja bereits vorgeprescht. Ab dem 1. Juni können auch die Kundinnen und Kunden von Tomorrow den CO2-Fußabdruck ihrer Einkäufe analysieren. Wie bei den Payment-Anbietern funktioniert das natürlich nur für Transaktionen, die auch über das Konto bei Tomorrow abgewickelt wurden. Technischer Partner für das Feature „CO2 Footprint“ ist Ecolytiq. Aktuell dient der Rechner nur der Information; eine Kompensation des CO2-Verbrauchs ist nicht möglich. Weiterlesen…

Vitalik Buterin spendet über 1 Mrd. für wohltätige Zwecke

Die Frage, was sie mit einer Milliarde Dollar so anstellen könnten, dürfte sich für die Mehrheit von uns wohl nie stellen. Der Mitbegründer von Ethereum hat da eine ziemlich smarte Antwort gefunden, die Respekt verdient. Dank des Kursanstiegs in den zurückliegenden Wochen überstieg das Vermögen von Vitalik Buterin erst vor wenigen Tagen die Grenze von 1 Mrd. Dollar. Und ohne große Ankündigung hat der 27-Jährige 1 Mrd. Dollar an den indischen „Covid Relief Fond“ überwiesen, um das von der Coronakrise heimgesuchte Land zu unterstützen. Weiterlesen (Englisch)…

Autor
Stephan ist seit Anfang der 90er Jahre online und hat eine ausgeprägte Fintech-Vergangenheit (Star Finanz, Hypoport). Bei der Hypoport-Tochter Dr. Klein war er u.a. für das Produktmanagement und den Bereich Business Development verantwortlich. Seit über 10 Jahren schreibt er über... mehr
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