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Altersvorsorge, KI-Hype und neue Mobilfunktarife bei Fintechs

ING plant Altersvorsorgedepots, Revolut startet Mobilfunk und DHL erteilt Wero eine Absage. Außerdem: Mega-Deals am Venture-Capital-Markt.

Altersvorsorge, KI-Hype und neue Mobilfunktarife bei Fintechs
Photo by Sven Mieke / Unplash

Fast Wochenende. Und an diesem Donnerstag bereitet die ING Deutschland die Einführung von zwei Modellen für das Altersvorsorgedepot vor, das ab Januar 2027 starten soll. Kunden können zwischen einem Relax-Depot und einer Variante für Selbstentscheider wählen. Staatliche Zulagen von bis zu 540 Euro ergänzen jährliche Investitionen von maximal 1.800 Euro bei steuerfreien Erträgen.

Vom Sparen zum Einkaufen: Laut einem YouGov-Report wollen zum Black Friday 2026 bereits 51 Prozent der Kaufinteressenten KI-Tools nutzen. Während 42 Prozent der Konsumenten Preise vergleichen, überlassen lediglich acht Prozent der Befragten einer KI den Kaufabschluss. Die Nutzung hat sich damit binnen eines Jahres verdoppelt.

KI verändert aber nicht nur das Einkaufsverhalten, sondern auch die Art, wie Unternehmen ihr Wissen organisieren. Ralf Heim erklärt in seiner neuen Kolumne „Das Unternehmensgehirn in Zeiten von KI“, warum er heute kein SharePoint mehr aufsetzen würde und wie sich mit Notion und KI Unternehmenswissen besser strukturieren und direkt nutzbar machen lässt.

Bei PayPal sorgen derzeit Benachrichtigungen über die Löschung inaktiver Profile für Verwirrung in der Nutzerschaft. Der Dienstleister bereinigt seine Datenbanken und schließt Accounts ohne jegliche Aktivität. Um die Deaktivierung ungenutzter Profile zu verhindern, wird Betroffenen ein kurzzeitiger Login empfohlen, da die Informationspolitik des Unternehmens in der Kritik steht.

Themenwechsel zur Logistik, wo DHL die Integration des europäischen Bezahlsystems Wero vorerst ablehnt. Das Unternehmen setzt weiterhin auf etablierte Methoden und zeigt sich skeptisch gegenüber einer schnellen Einführung der Alternative zu den US-Diensten. Damit bleibt Wero beim führenden Paketdienstleister vorerst außen vor, was den Ausbau des Systems im E-Commerce bremst. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden.


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Am 1. Januar kommt das neue Altersvorsorgedepot. Was unterscheidet die vielen Angebote noch, wenn Gebühren gegen null gehen? Der Kampf um die Kundenschnittstelle ist eröffnet. Wer ihn gewinnen will, gibt Kunden den Gesamtüberblick über ihr Vermögen. Die Datenbasis dafür liefert wealthAPI: EINE Anbindung für Depots, Verträge und freies Kapital – für Banken, Broker, Versicherungen und Vertriebe. Jetzt informieren!


Ergänzend dazu beleuchtet IT-Finanzmagazin den Wettbewerb zwischen Wero und dem digitalen Euro um IT-Ressourcen sowie Budgets. Experten sehen eine gegenseitige Schwächung der europäischen Initiativen durch parallele Entwicklungen. Während lokale Anbieter wie Twint durch spezifische Alltagsfunktionen wachsen, behaupten globale Wallets weiterhin ihre starke Marktstellung gegenüber den Banken.

Wie sich die Rolle der Banken insgesamt verändert, ist auch Thema bei uns auf dem Portal. Im Interview erklärt Dr. Ulli Spankowski von Boerse Stuttgart Digital, warum traditionelle Banken und Krypto keine Gegensätze sein müssen, welche Rolle Regulierung spielt und was Europa für seine finanzielle Souveränität tun muss.

Einen anderen Weg geht das Fintech Revolut, das sein Angebot in Deutschland um einen Mobilfunktarif für monatlich 14,99 Euro erweitert. Die Buchung und Verwaltung erfolgen direkt über die bestehende Finanz-App des Unternehmens. Mit dieser Strategie positioniert sich der Dienstleister als umfassende Plattform für digitale Alltagsbedarfe und diversifiziert sein Portfolio deutlich über das Banking hinaus.

Während Revolut sein Geschäft erweitert, entstehen in Deutschland auch ganz neue Geschäftsmodelle. Immer mehr Startups setzen auf künstliche Intelligenz und verändern damit ganze Branchen. In unserem Artikel über die Fintech- und Startup-Branche 2026 schauen wir uns an, was hinter dem aktuellen Gründungsboom steckt, wie KI die Finanzbranche verändert und welche Herausforderungen beim Wachstum bleiben.

Und wer finanziert solche Entwicklungen? Unsere Kollegin Lena Meyer hat sich die Venture-Capital-Firmen mit Fintech-Fokus in Deutschland genauer angesehen. Ihre neue Infografik zeigt mehr als 40 Investoren, ihre Schwerpunkte, Finanzierungsphasen und Ticketgrößen.

Zurück zu den Banken und einer weiteren technologischen Herausforderung: der digitalen Identität. Institute müssen laut The Paypers umfangreiche Prüfungen für die European Digital Identity Wallet durchführen. Im Fokus stehen die Interoperabilität der Systeme sowie die Sicherheit der Daten vor dem Livegang. Eine sorgfältige Validierung minimiert regulatorische Risiken bei der Integration der EUDI-Wallet, wobei technische Standards und Testverfahren im Fachbeitrag erläutert werden.

Und auch bei der technischen Infrastruktur wird investiert: Die Quirin Privatbank investiert 20 Millionen Euro in ihre Infrastruktur. Das Projekt soll die IT auf das Niveau von Neobrokern heben und auf das neue staatliche Altersvorsorgedepot vorbereiten. Die Tochter Quirion plant zur Gewinnung von Marktanteilen eine vollständige Kostenerstattung beim Standarddepot, was den Wettbewerb im Markt verschärft.

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