Willkommen zu Deutschlands größter digitaler Banken-Konferenz

Eine Interviewreihe mit den diesjährigen Sprechern der Banking Exchange 2020

Die SpeakerInnen der Banking Exchange 2020 – Georg Hauer

Die Krise zwingt auch uns umzudenken. Doch wie es aktuell bei so vielen Unternehmen ist, macht Not erfinderisch – und aktuell treibt sie viele zu ungewohnten Höchstleistungen und dem klassischen Modell: Think out of the box.


Unser Plan ist es, die Banking Exchange in qualitativer Weise durchzuführen und unseren sowie euren Anspruch gerecht zu werden. Unser Plan B sieht nicht vor das Event zu verschieben. Stattdessen werden wir die Banking Exchange in diesem Jahr als digitale Konferenz veranstalten. Und zwar wollen wir die bisher bekannte, rein lokale Invite-only Eventreihe, dieses Jahr zu Deutschlands größter digitaler Banken-Konferenz werden lassen.


Zwei Tage gelebte Digitalisierung und Austausch auf Augenhöhe- nur eben digital. Dazu werden wir alle Panel-Diskussionen live ins Internet streamen. Unsere Gäste, die bereits eingeladen und angemeldet sind, können kostenlos an beiden Tagen online an der Konferenz teilnehmen, sollte es vor Ort weiterhin nicht die Möglichkeiten geben.
Unsere SpeakerInnen werden zu einem hohen Anteil in einem selbstgebauten Studio vor Ort sein. Wer diese tollen Köpfe sind, welche die BEX20 maßgeblich mitgestalten, das lest ihr in den kommenden Wochen in unsere Interviewreihe.

Mit dabei ist u.a. in diesem Jahr Georg Hauer, der sich in diesem Interview selbst vorstellt.

Wir freuen uns über deine Zusage zur BEX im Juni: Bitte stelle dich doch kurz einmal vor.

Ich bin seit Anfang 2018 bei N26, und verantworte als General Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz unsere Heimatmärkte. Davor habe ich bei N26 das globale Lifecycle und Produkt-Marketing sowie unsere weltweite Pressekommunikation geleitet. Vor meiner Zeit bei N26 war ich als General Manager bei Uber und als Unternehmensberater bei der Boston Consulting Group tätig.

Warum liegt dir das Thema „Neobanken“ so am Herzen?

In der Finanzbranche hat es in den vergangenen 20 Jahren nur sehr wenige grundlegende Veränderungen gegeben. Challenger-Banken wie N26 haben in den nächsten Jahren die Chance, weltweit eine ganze Branche auf den Kopf zu stellen. Das ist extrem spannend.

Interview mit Georg Hauer

Seit wann beschäftigst du dich mit diesem Thema und was ist die wesentlichste Veränderung innerhalb dieser Zeit?

Ich beschäftige mich schon seit langer Zeit mit digitalen Geschäftsmodellen. Als Unternehmensberater habe ich unter anderem Banken bei digitalen Transformationsprozessen und M&A Transaktionen unterstützt. Als früher Kunde von N26 merkte man aber schnell, das die Innovation anderswo schneller ablief.

Was war für dich die überraschende Entwicklung beim Thema „Neobanken“?

Als ich Anfang 2018 zu N26 kam hatten wir eine halbe Million Kunden, wurden aber von vielen Bankern nicht ernst genommen. Das hat sich in den vergangenen zwei Jahren stark verändert. Nun versuchen viele traditionelle Banken sich ähnlich digital aufzustellen wie die Neobanken, aber obwohl sie über viel mehr Ressourcen verfügen, hat das bislang nur in Ansätzen funktioniert.

Der Situation angepasst, wird die diesjährige BEX das erste Mal als reine Online-Konferenz stattfinden. Welche Erfahrungen hast du bislang mit solchen Formaten gemacht?

Bislang nur positive. Die Diskussionen laufen häufig etwas disziplinierter ab. Aber natürlich fehlen manchmal die Reaktionen des Teams oder im Falle eines Events des Publikums. Langfristig werden Online-Events persönliche Treffen nicht komplett ersetzen, sehr wohl aber sinnvoll ergänzen.

Wie ist deine persönliche Meinung zum Thema Gewinner der Krise? Wird die Digitalisierung einer davon sein und sehen wir solche Formate nun öfter?

COVID-19 hat das Verhalten der Menschen schneller und nachhaltiger verändert, als jede einzelne Technologie der vergangenen Jahrzehnte. Für Unternehmen geht es jetzt nicht nur darum, sich bestmöglich auf die Wirtschaftskrise einzustellen, sondern gleichzeitig konsequent auf die geänderten Kundenbedürfnisse einzugehen. Digitalen und schlank aufgestellten Unternehmen fällt das sicherlich leichter als anderen.

„Für Unternehmen geht es jetzt auch darum, auf die geänderten Kundenbedürfnisse einzugehen.“

Wie nimmst du die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen wahr?

N26 ist von der aktuellen Krise weniger betroffen als viele andere Unternehmen. Dennoch sehen wir aber, dass sich das Zahlungs- und Konsumverhalten von Kunden rasant verändert hat. Solche Veränderungen bieten aber auch unglaubliche spannende neue Chancen. Diese wahrzunehmen ist das Gebot der Stunde.

Welche Erwartungen hast du als Speaker an die kommende BEX?

Neben einer gewohnt guten Orga erwarte ich mir einen spannenden und offenen Austausch mit interessanten Persönlichkeiten aus der Banken- und Fintech-Branche.

Auch auf dem Panel Neobanken wird auch Björn Christian Wolf von Velvon sitzen: Welche Frage wolltest du deinem Mitpanelisten schon immer stellen?

Wenn du eine Eigenschaft von N26 auf Velvon übertragen könntest, welche wäre das?

Worauf freust du dich auf der BEX am meisten?

Auf das Wiedersehen mit alten Bekannten, das neue Format und spannende Diskussionen.

Auch im Stream für alle – die Banking Exchange

Erstmalig können auch nicht-geladenen Gäste am Event teilnehmen, denn das Internet ist groß genug und hat keine Platzreglementierung. Sichert euch euer zweitägiges E-Ticket für 99 Euro. Dieses E-Ticket berechtigt die Banking Exchange 2020 im Stream live zu verfolgen. Das Ticket bekommt ihr hier.

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