Trustly verschiebt Börsengang & weitere News

Trustly verschiebt Börsengang

Noch vor wenigen Tagen sah alles nach einem erfolgreichen IPO von Trustly aus. Der Payment-Spezialist aus Schweden peilte ein Emissionsvolumen um die 950 Mio. Dollar an, was einer Bewertung zwischen 8,2 und 8,8 Mrd. Dollar entsprochen hätte. Nun zieht das Unternehmen diese Pläne überraschend zurück. Ein Börsengang im zweiten Quartal sei definitiv ausgeschlossen; einen neuen Zeitplan gäbe es derzeit auch nicht. Die Absage des Börsengangs steht offenbar in direktem Zusammenhang mit einer Einschätzung der schwedischen Finanzaufsichtsbehörde FSA, die sich an der Art und Weise, wie Trustly Kunden überprüft, stört. Weiterlesen (Englisch)…

GLS Bank gründet Investment-Management-Tochter

Die auf Nachhaltigkeit spezialisierte GLS Bank hat eine Tochtergesellschaft für das Management ihrer Fonds gegründet. GLS Investments will nach eigenen Aussagen die nach wie vor hohe Nachfrage nach Anlageprodukten besser bedienen. Mit der Tochtergesellschaft, die auch international tätig sein wird, baut GLS das Angebot für die Anlegerinnen und Anleger aus. Denkbar sind weitere Fonds und andere Anlageklassen. Möglicherweise wird es auch neue sozial-ökologische Schwerpunkte geben. Die GLS Fonds verwalten aktuell insgesamt über eine Milliarde Euro. Weiterlesen…

3 Mio. Bäume von bunq

Und noch einmal zum Thema Nachhaltigkeit. Wie Bunq mitteilt, hat die niederländische Neobank bereits drei Millionen Bäume für den Klimaschutz finanziert. In diesem Jahr allein bereits eine Million. Mit seinem Kontomodell „Easy Green“, das im europäischen Vergleich von Kundinnen und Kunden aus Deutschland am häufigsten gewählt wird, wird pro 100 Euro Umsatz ein Baum gepflanzt. So sollen die Nutzerinnen und Nutzer ihre CO2-Emissionen innerhalb von zwei Jahren ausgleichen können. Monatlich werden nach Unternehmensangaben so im Durchschnitt pro Konto 24 Bäume gepflanzt. Im April hat Bunq auch als einer der ersten Neobanken einen „Climate Action Report“ veröffentlicht. Demnach arbeitet Bunq bereits jetzt klimaneutral. Weiterlesen…

Neuer CIO für Twint

Twint, das Unternehmen hinter der gleichnamigen App für mobiles Bezahlen in der Schweiz, hat einen neuen CIO berufen. Es ist Simon Wehrli, der die Position bereits in den vergangenen Monaten interimsweise bekleidet hatte. Mit Wirkung zum 1. Mai hat ihm der Verwaltungsrat des Unternehmens offiziell die Verantwortung für den gesamten IT-Bereich übergeben. Er ist bereits seit 2017 bei der Firma, die hierzulande weniger bekannt ist. Das mobile Payment von Twint hat dank der Coronavirus-Krise im vergangenen Jahr deutlich zulegen können. So kommt eine Untersuchung zu dem Schluss, dass jede 20. Zahlung in der Schweiz mit Twint erfolgt. Weiterlesen (Englisch)…

Postfinance und Swissquote lancieren neue Banking-App „Yuh“

Apropos Schweiz: PostFinance, Bankentochter der staatlichen Post, und die Onlinebank Swissquote bringen ab der kommenden Woche eine neue Banking-App heraus. „Yuh“ ist eine gemeinsame Neuentwicklung, wie die Pressemitteilung betont. „Yuh“ will Funktionen anbieten, die bisher von keiner anderen Banking-App in der Schweiz bedient werden. Welche das nun genau sein sollen, verriet die Ankündigung allerdings nicht. Die neue digitale Lösung soll allerdings ein Gegengewicht zu Apps von ausländischen Playern und Fintechs sein. Weiterlesen…

Amazon bringt AWS FinSpace – neuer Service für Finanzdienstleister

Amazon würde seinem Selbstbild nicht gerecht, wenn die aktuelle Pressemitteilung zu einem neuen Angebot der Amazon Cloud (AWS) nicht sehr vollmundig formuliert wäre. Das Finden, Aufbereiten und Analysieren von Finanzdaten, das vorher Monate dauerte, soll jetzt binnen Minuten möglich sein. Im Kern geht es darum, die Petabytes an Daten, die in Silos wie Portfolio-Management-, Order- sowie Dritt-Systemen lagern (Stichwort historische Kurse) schneller zugänglich und durchsuchbar zu machen. Zu den ersten Kunden des neuen Service „FinSpace“ gehört Deloitte. Weiterlesen (Englisch)…

Paypal führt Inaktivitätsgebühr für Händlerkonten ein

Ab Dezember dieses Jahres müssen Händler, die ihr Konto bei Paypal ein Jahr lang nicht genutzt haben, eine „Inaktivitätsgebühr“ in Höhe von 10 Euro zahlen. Diese Änderung hat Paypal in einer Änderung der Nutzungsbedingungen festgeschrieben, die ab 30. Juli gelten. Das Entgelt zieht Paypal aber erst im Dezember ein. Als Grund nennt das Unternehmen, dass durch die Unterhaltung des Kontos auch dann Kosten anfallen, wenn dieses nicht genutzt werde. Um das Einziehen der Gebühr zu umgehen, genüge es allerdings, sich innerhalb eines Jahres einmal in das Konto einzuloggen oder eine Transaktion auszuführen. Weiterlesen…

Autor
Stephan ist seit Anfang der 90er Jahre online und hat eine ausgeprägte Fintech-Vergangenheit (Star Finanz, Hypoport). Bei der Hypoport-Tochter Dr. Klein war er u.a. für das Produktmanagement und den Bereich Business Development verantwortlich. Seit über 10 Jahren schreibt er über... mehr
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