Vorgestellt: 5 neue Fintechs, die wir noch nicht kennen

Alles schon da, alles schon gesehen? Stimmt nicht. Was soll da noch kommen? Eine Menge! Dass Deutschland nach wie vor ein Ort der Gründerinnen und Gründer ist, denen auch in der Finanz-, Payment- und Banking-Branche noch immer wieder etwas Neues einfällt, beweisen wir ab sofort in unseren losen Folgen zu neuen Fintechs am Markt. Wir stellen jeweils 5 neue Unternehmen vor, von denen wir bisher noch nicht gehört haben. Heute mit den Fintechs: UnitPlus, Bettercard, Famiglia Finance, Skapa Invest und InsureQ

UnitPlus

Zahlen mit der einer Depot-App? Verrückte Idee, aber genau an dieser Idee werkeln gerade die Gründer Sebastien Segue, Fabian Mohr und Kerstin Schneider. UnitPlus aus Berlin will, dass das zinslos auf Konten liegende Geld in ETF-Portfolios investiert und dennoch für Zahlungen genutzt wird. Diese Transaktion soll gebührenfrei sein, allerdings soll das Konto zwei Euro pro Monat kosten und 0,7 Prozent des verwalteten Geldes pro Jahr. Die Anlage-Konto-App hat dabei eine zugehörige Debit-Karte von Mastercard.

Bettercard

Neulich hatten wir das Hamburger Fintech Bettercard schon einmal in unseren News. Das Startup teilte den Start einer neuen Firmenkarte mit, die es in Kooperation mit der Solarisbank herausbringt. Unbekannt war uns das Unternehmen dennoch. Auf der WEbseite der Hanseaten lautet die Selbstbeschreibung so: „Das Startup bietet Unternehmen jeder Größe und jedes Reifegrades Firmenkarten bereits ab 0 Euro. So können beliebig viele Firmenkarten für einzelne Mitarbeiter und jede Kostenstelle vergeben werden. Die Firmenkarten zeichnen sich durch ein günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis, digitale Funktionen und das eigene Bonuspunkteprogramm „BetterPoints“ aus.“ Hinter Bettercard stehen die Gründer Martin Bleich und Hinnerk Rott.

Famiglia Finance

Das Fintech Famiglia Finance positioniert sich traditionell und beschreibt sich als Familienunternehmen in 2. Generation, das seine Expertise in den Bereichen Wertpapiere, Investmentfonds, private und betriebliche Altersvorsorge sowie strukturierte Nachfolgeplanung ins Netz verlagert hat. Seit über 30 Jahren verwaltet das von Philip Morgen gegründete Unternehmen nach eigenen Angaben das Vermögen langjähriger Kunden:innen. Zum Start müssen die Neu-User:innen einen Quick Check machen, ob sie zum Startup passen.

Skapa Invest

Skapa Invest setzt sich dafür ein, dass der Anteil nachhaltiger Investmentprojekte am Markt stetig wächst. Der Fokus des Teams rund um Gerhard Jarosch liegt dabei auf Impact Investing, das über die ESG-Kritieren hinaus geht. Dafür übernimmt das Unternehmen mit Sitz in Nürnberg die Projektauswahl. „Je mehr Anleger in nachhaltig ökologische oder soziale Projekte investieren, desto mehr Initiativen entstehen, um Zukunft aktiv mitzugestalten“, so das Credo des Gründers.

InsureQ

Schon eine Weile am Markt und als neue Wette in den InsurTech-Markt von Rocket Internet startete InsureQ aus München. Es ist ein digitaler Versicherungs-Anbieter für Unternehmen und offeriert unter anderem Policen für Haftpflicht und Cyber-Risiken. Damit richtet sich das 2019 gegründete Startup vor allem an Berater, Freelancer im IT-Bereich und Startups aus den Bereichen Software-as-a-Service und E-Commerce. InsureQ handelt dabei als Mittelsmann zwischen dem Versicherungsnehmer und großen Versicherungsunternehmen. Zu seinen Partnern zählen Hiscox, R+V Versicherung und ARAG. Hinter dem Fintech steht Alexander Marius Le Prince.

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Die studierte Soziologin und Medienwissenschaftlerin beobachtet, analysiert und schreibt als Journalistin seit vielen Jahren über die Startup- und Fintechszene. In der Vergangenheit arbeitete sie für führende on- und offline für Gründer- und Wirtschaftsmedien im In- und Ausland, moderiert, schrieb mit... mehr
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