Sponsoren der Banking Exchange 2019 stellen sich vor: Regis24

Unsere Sponsoren der Banking Exchange 2019 – Episode III im Vorstellungsloop

Payment & Banking öffnet zum dritten Mal die Tore um in Frankfurt für zwei Tage über die Entwicklungen im Banking zu diskutieren.

Kaum eine Industrie ist so sehr mit neuen Entwicklungen und der Digitalisierung konfrontiert wie die Bankbranche. Kaum etwas hat eine so hohe Alltagsrelevanz wie die eigenen Finanzen.


Über diese Themen diskutieren Experten, Branchenkenner und Vertreter der Banken zum inzwischen dritten Mal auf der Banking Exchange 2019 im geschichtsträchtigen Druckwasserwerk in Frankfurt am Main. Welche Themen die Branche beschäftigt und wo die Reise hingehen wird, die Antwort darauf gibt Payment & Banking am 19./20. September 2019 in Berlin.


Das EX in BEX steht für Exchange. Dem Austausch zwischen uns und euch bleibt das Leitmotiv und ist Namensgeber und dies soll bei der kommenden #BEX19 wieder im Fokus stehen. Um dies zu ermöglichen, haben wir uns einen guten Mix an Gästen und Sprechern, quer durch die Industrie, eingeladen. Dies ist allerdings nur durch ein exklusives Invite-Only Event möglich. Die BEX und das Konzept von Invite-only wäre allerdings nicht möglich ohne Support von unseren Sponsoren und deswegen wollen wir diese peu à peu kurz vorstellen und uns natürlich von Herzen bedanken.

Heute wollen wir anfangen euch die Unternehmen und die Menschen näherzubringen, die uns ihr Vertrauen schenken und uns auch in diesem Jahr unterstützen.

Im Interview: Regis24

Stellt Euch und Euer Unternehmen doch bitte in einem kurzen Steckbrief vor. Wofür steht euer Unternehmen?

Regis24 ist der Anbieter für Data Science auf Forderungsdaten. Alle sprechen über KI und Big Data? Über User Experience und E-Commerce? Über Digitalisierung und Handel? Über Payments und Privacy? Wir verbinden das alles: Daten mit intelligenten Analysetools; perfekte User Experience mit perfekter Risiko-Einschätzung; massives Entwickler-KnowHow mit langjähriger fachlicher und menschlicher Erfahrung; Data-Driven Mindset und agiles Arbeiten mit großer Sensibilität für Eigenheiten und Regularien des Marktes.

Regis24 bietet KI-basierte Big Data-Anwendungen für Payment, E-Commerce und alle Branchen, die vor der Herausforderung stehen, Risiko-Einschätzungen, Identitäts-Checks und Daten-Abfragen in Echtzeit – also bei gleichzeitig bestmöglicher UX für den Kunden – durchzuführen. Mit seinen KI-basierten Big Data-Anwendungen Proxima und Ultima bietet Regis24 PSPs, E-Commerce-Anbietern, Banken, Versicherern und dem Handel umfassende aber leicht zu bedienende API-Tools, die gleichzeitig Risiken minimieren und die User Experience optimieren.
Mit Urs Bader wird Regis24 seit 2019 von einem profilierten CEO geleitet, der bereits mit Macher-Qualitäten in der FinTech-Branche glänzen durfte und nicht nur profundes Branchenwissen, sondern auch den Blick über sämtliche Tellerränder in sich trägt. Gegründet wurde Regis24 2003 von Max Maendler und Martin Specht, die der Geschäftsleitung zur Seite stehen.

Was war der Hauptgrund für Euch, die diesjährige Banking Exchange als Sponsor zu unterstützen?

Banking Exchange – in der auch auf Deutsch funktionierenden Doppeldeutigkeit des Titels ist schon der Hauptgrund für unsere Teilnahme: Die noch recht junge Branche FinTech hat sich einst aufgemacht, traditionelles Banking auszutauschen. Disruption, das war das Zauberwort der Startup-Szene der Nuller- und Zehnerjahre. Von diesem nimmt man zumindest im FinTech mittlerweile ein bisschen Abstand. Nicht nur weil klassisches Banking und FinTech einander brauchen, sich durch die jeweils ganz eigenen Kompetenzen ergänzen. Sondern auch weil die gemeinsamen Kunden – oder User – so komplexe Wesen sind. Der gemeinsame Banking- und FinTech-Markt wird sich noch verschieben, auf dem weiten Feld zwischen Innovation, Tradition, Werten und Regulierung. Darüber sollten wir uns – genau – austauschen.

Payment and Banking treibt diesen Austausch mit Verve und Bock voran. Danke für diesen Hauptgrund, die #BEX19 sehr gerne zu unterstützen!


 Wie definiert ihr FinTech?

FinTechs, das sind Unternehmen, die Prozesse innerhalb der Finanzwirtschaft mit den Mitteln moderner Technologie verändern – sie entweder verbessern oder erweitern oder andernfalls eventuell sogar abschaffen. Das folgt auch daraus, dass etablierte Arbeitsweisen oder gewohnte Praxis, also vermeintlich unverrückbare Prämissen, von FinTechs einfach mal in Frage gestellt werden. 

FinTechs, das sind Unternehmen, die Prozesse innerhalb der Finanzwirtschaft mit den Mitteln moderner Technologie verändern.

Was sind für Euch die spannendsten Entwicklungen 2019 in der Banking und FinTech-Branche?

2019 wird wohl als das PSD2-Jahr in Erinnerung bleiben – auch wenn es da scheinbar einigen Widerstand gibt und man sehen wird, wie und wann die Direktive tatsächlich in Kraft tritt. Es erinnert einen schon ein bisschen an das DSGVO-Chaos vom Vorjahr. PSD2 ist, zumindest gemessen an den Entwicklungen der letzten 20 Jahre, eine ziemliche Transformation.
Außerdem: Nachdem sich Künstliche Intelligenz endgültig von einem nerdigen Nischenthema für Neuro-Informatiker, Philosophen oder den Chaos Computer Club zum Mainstream entwickelt hat, wird spannend zu sehen sein, wie KI-Anwendungen von FinTechs im Zusammenspiel mit ihren Banking-Partnern funktionieren werden.


Was bedeutet Innovation für euch?

Allein, dass irgendetwas ist, bedeutet noch lange nicht, dass es gut ist, wie es ist. So weit, so Philosophie-Grundkurs. 
Die Menschen haben eine Menge Zeug erschaffen. Von Ackerbau bis Zepellin, von Bankwesen bis Zuse Z3 säumen bahnbrechende und wegweisende (manchmal auch: weg weisende) Erfindungen den Weg unserer Gesellschaft. Sie haben die Welt zu der geformt, in der wir leben. Noch immer ernähren wir uns von dem, was auf Feldern wächst. Noch immer verstehen wir lange Fachtexte besser, wenn wir sie ausgedruckt lesen. Und noch immer nutzen wir die Nachfahren der Zuse Z3, des ersten Digitalrechners.


Innovation heißt: Trotz eines gewissen Grundrespekts vor dem Bestehenden die Respektlosigkeit besitzen zu sagen “okay – aber nur, weil irgendwas irgendwie ist, ist das noch lang nicht gut!” und es dann besser zu machen. Für uns bedeutet Innovation aber auch: Aus der Geschichte des Geldwesens lernen, von der Digitalen Transformation inspirieren lassen und den gesellschaftlichen Wandel beobachten. Und kluge Schlüsse daraus ziehen. Damit die Dinge, die sind, besser sind als die, die waren.


Inwieweit könnt und wollt Ihr die Banking-Branche mit Eurem Unternehmen mitgestalten?

Wir kämpfen an der Front von „Identität“: Sind Kunden tatsächlich die, die zu zu sein vorgeben? Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, muss es schnell gehen. Und wenn nicht, dann muss es sicher sein. Wir verhindern Fraud und verbessern User Experience. Gleichzeitig. Hier gehen wir mit der immer digitaleren Banking-Branche Hand in Hand.
Zugleich helfen wir Banken, ihre „verlorenen“ Kunden wiederzufinden. Und zwar die richtigen.

Warum wäre es so toll einen Tag bei euch zu arbeiten?

Weil Regis24 nicht nur aus seinen Produkten und Services besteht, sondern vor allem aus den Menschen, die diese gestalten. Das Regis24-Team ist die gelungene Mischung aus erfahrenen Branchenkennern, hochambitionierten IT- und UX-Experten, profilierten Big Data-Spezialisten und Quereinsteigern aller Fachrichtungen. 

Nicht nur die ganz schön vielen Nationalitäten hier belegen die Fähigkeit zum Blick über die Tellerränder – auch die gelebte interdisziplinäre Zusammenarbeit in Projekten (und am Kicker-Tisch) zeugt von Aufgeschlossenheit und Kollegialität.
Das Team von Regis24 vereint geballtes Wissen über Payment, über Banking, über Daten und deren Nutzung. Wer nach einem Tag aus dem Regis-Büro tritt und den Blick über den malerischen historischen Hafen schweifen lässt, darf zumindest das Buzzword FinTech mit anderen Augen betrachten.

Wenn es um das Thema Austausch geht – wie wichtig sind solche Veranstaltungen wie die Banking Exchange für die Branche?

Immens wichtig.
Aller Künstlichen Intelligenz, allen Daten, aller Übertragungskanäle, aller sozialen Medien zum Trotz: Die ganz traditionelle Kommunikation, der persönliche Austausch wird auch durch Augmented oder Virtual Reality nicht so schnell zu ersetzen sein.
Wo Effizienz und Übertragungsgeschwindigkeiten immer wichtiger werden, tut es nicht nur gut, eine bisschen Zeit in geradezu altertümlicher Art miteinander zu reden – sondern erfüllt noch einen weiteren Zweck: Miteinander reden schafft Vertrauen. In Zeiten von Fraud, Deep Fakes und Datenleaks, von Fake News und einem wahnsinnigen Tempo der Veränderung ist Vertrauen ein besonders wichtiges und wertvolles Gut. Das sich außerdem fantastisch teilen lässt – und dadurch sogar noch besser wird.


Was denkt Ihr, was die Branche 2020 erwartet? Wohin muss sich die Branche entwickeln?

Es ist zu einerseits zu erwarten, dass die Kooperation zwischen den Branchen FinTech und Banking weiter zunimmt und enger wird. Anfängliche Grabenkämpfe scheinen vorüber und man besinnt sich auf die jeweiligen Stärken, Schwächen, Vor- und Nachteile – vor allem aus der Sicht der gemeinsamen Kundschaft. Weiterhin wird spannend zu beobachten sein, ob und wie die tatsächlichen Potenziale von PSD2 genutzt werden, ob die Richtlinie also zum Innovations-Motor in der FinTech/Banking-Welt werden kann. Und: Man darf gespannt sein auf neue, innovative Modelle für Fraud Detection und -vermeidung.



Autor
Maik Klotz
Maik Klotz ist selbständiger Berater, Sprecher und Autor zu den Themen Banking, Payment und Retail. Seit vielen Jahren berät Maik Unternehmen zu kundenzentrierten Innovationsmethoden und der Fokussierung auf den Nutzer. mehr

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