So geht es nicht! Ein Statement deutscher Fintechs zu Vertrauen

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Offener Brief deutscher FinTechs zur PR-Kampagne von Savedroid

In den letzten Jahren hat sich eine Menge im Finanzsektor getan. Wo sich anfangs die Diskussion um “Banken vs. Fintechs” spannte, die etablierten Unternehmen in Fintechs eher lästigen Wettbewerb sahen und die Fintechs den Corporates oftmals falschen Kundenzugang vorwarfen, hat sich das Verhältnis über die Zeit größtenteils zu einem kooperativen und vertrauensvollen Miteinander entwickelt.

Heute arbeiten Fintechs mit Banken zusammen, sind teils selbst Banken, engagieren sich im Bankenverband und anderen Institutionen, stellen sich der Regulierung und plädieren auch hierfür.

Dies alles war und ist nur möglich durch Vertrauen. Vertrauen der Kunden und Nutzer, der Banken, der Verbände, des Gesetzgebers und weiteren Partnern. Vertrauen, das die Fintechs schätzen und von dem sie wissen, dass es die wichtigste Grundlage für gute Kundenbeziehungen, Partnerschaften und einen funktionierenden Finanzsektor ist.

Ohne Vertrauen ist alles nichts. Daher ist es uns völlig unverständlich und wir sind entsetzt, wie man Kunden, Partner, Regulatoren und die Öffentlichkeit durch PR­Aktionen in die Irre führen kann, die mit diesem Vertrauen spielen. So geht es nicht! Von so einem Vorgehen distanzieren wir uns.

Die unterzeichnenden Fintechs und Partner stehen für das Wohl des Kunden, seriöse Geschäftspraktiken und jederzeitige Transparenz. Vertrauen ist unsere Geschäftsbasis, und wir werden auch künftig hart daran arbeiten, dass dieses gerechtfertigt ist.

Unterzeichner bisher
(weitere Interessenten können sich gern bei einem der Unterzeichner melden und werden gern aufgenommen):

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