money:care bringt Investmentdaten in die Broker-App
In der aktuellen Folge von „3×3=10“, live von der FIBE 2026 in Berlin, sprechen Julian und Marvin mit Katharina Herzog, Co-Founder & CEO von money:care
Im Podcast sprechen sie über die nächste Entwicklungsstufe im Investieren: Bessere Daten, mehr Orientierung und personalisierte Investment-Erlebnisse.Denn eines ist klar: Der Zugang zum Kapitalmarkt ist heute kein Problem mehr. Die Frage ist, was danach passiert.
Vom Zugang zur Entscheidung
Neobroker haben den Markt geöffnet. Ein Depot lässt sich in wenigen Minuten eröffnen, Investieren ist günstig geworden und für viele erstmals überhaupt möglich. Diese erste Phase der Demokratisierung ist weitgehend abgeschlossen.
Doch genau daraus entsteht ein neues Problem. Wer heute investiert, hat zwar Zugriff auf Produkte – aber nicht automatisch auf die richtigen Informationen, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Viele Anleger:innen informieren sich deshalb außerhalb der Apps: über Podcasts, Social Media oder externe Tools.
money:care setzt genau hier an. Das Fintech bereitet Daten aus Geschäfts- und Nachhaltigkeitsberichten so auf, dass sie für Privatanleger:innen nutzbar werden. Ziel ist es, komplexe Informationen verständlich zu machen und direkt in die Investment-Journey zu integrieren. Also genau dort, wo Entscheidungen getroffen werden.
Dabei geht es längst nicht mehr nur um Nachhaltigkeit. Im Kern steht die Frage, wie Anleger:innen besser verstehen, in was sie eigentlich investieren. Denn hinter jeder Aktie und jedem ETF stehen Unternehmen, Geschäftsmodelle und strategische Entscheidungen, die oft verborgen bleiben.
Von der Information zur Inspiration
Mit dem wachsenden Angebot an Daten verschiebt sich auch die Rolle der Broker. Es reicht nicht mehr, Transaktionen möglichst einfach zu machen. Die eigentliche Herausforderung ist, Nutzer:innen Orientierung zu geben, ohne sie zu überfordern.
Ein Ansatz, den money:care verfolgt, sind kuratierte Investment-Themen. Statt nur nach konkreten Wertpapieren zu suchen, können Nutzer:innen sich inspirieren lassen. Zum Beispiel über thematische Listen oder Zusammenhänge zwischen Unternehmen. Die Logik erinnert eher an Streaming-Plattformen als an klassische Finanzportale.
Gleichzeitig gewinnt Personalisierung an Bedeutung. Unterschiedliche Anleger:innen haben unterschiedliche Bedürfnisse, Erfahrungslevel und Interessen. Künftig wird sich das Investment-Erlebnis stärker daran anpassen. KI spielt dabei eine zentrale Rolle. Nicht als Selbstzweck, sondern als Infrastruktur, um Inhalte relevanter und individueller auszuspielen.
Die Herausforderung bleibt dabei dieselbe: mehr Information zugänglich machen, ohne die Einfachheit zu verlieren, die den Erfolg der Neobroker überhaupt erst ermöglicht hat.
Fazit und Ausblick
Die Demokratisierung des Investierens geht in die nächste Phase. Nach Zugang und Kosten rückt nun die Qualität von Entscheidungen in den Fokus.
Investmentdaten werden dabei zum entscheidenden Baustein. Nicht in Form von mehr Komplexität, sondern durch bessere Aufbereitung, klare Einordnung und sinnvolle Integration in bestehende Produkte.
Die Frage ist also nicht mehr nur, wie einfach Investieren ist. Sondern wie gut Anleger:innen verstehen, was sie tun.
Die ganze Folge mit Katharina Herzog von money:care hört ihr im Podcast „3×3=10“.