Die Zukunft der Finanzbranche? Wird gemeinsam gemacht.
KI, digitaler Euro, neue Geschäftsmodelle: An Innovationen mangelt es der Finanzbranche nicht. Aber wie viel davon kommt tatsächlich in der Praxis an? Die DigiFin26 bringt am 10. November diejenigen zusammen, die darüber nicht nur reden, sondern etwas bewegen können.
Banking wird intelligenter. Bezahlen einfacher. Finanzdienstleistungen zugänglicher. KI übernimmt Routineaufgaben, digitale Identitäten vereinfachen Prozesse und neue Technologien machen ganze Geschäftsmodelle möglich. Klingt gut. Ist es auch.
Nur zwischen einer überzeugenden Zukunftsvision und einem Produkt, das Millionen Menschen tatsächlich nutzen, liegt bekanntlich eine Menge Arbeit. Und genau da wird es interessant. Denn die entscheidende Frage lautet inzwischen weniger, was technologisch möglich ist. Sondern was wir davon tatsächlich auf die Straße bekommen.
Die großen Versprechen treffen auf die Realität
Nehmen wir KI. Kaum eine Bank beschäftigt sich nicht damit. Doch während die einen bereits konkrete Anwendungen entwickeln, diskutieren andere noch über Zuständigkeiten, Risiken und regulatorische Anforderungen.
Oder den Zahlungsverkehr. Europa arbeitet an mehr Eigenständigkeit, neuen Bezahlverfahren und einer widerstandsfähigen Infrastruktur. Gleichzeitig müssen sich neue Lösungen gegen etablierte Angebote behaupten.
Und dann wäre da noch die Digitalisierung der Altersvorsorge. Ein Bereich, in dem sich Verbraucherinnen und Verbraucher vermutlich weniger für die nächste technologische Innovation interessieren als für eine einfache Antwort auf die Frage, wie sie vernünftig für später vorsorgen können.
Drei Beispiele, die zeigen: Die Herausforderungen der Finanzbranche sind ziemlich unterschiedlich. Aber sie hängen zusammen. Es geht um Vertrauen, wirtschaftliche Tragfähigkeit und die Fähigkeit, neue Technologien so einzusetzen, dass sie tatsächlich einen Unterschied machen.
Wer bringt die unterschiedlichen Perspektiven zusammen?
Genau das wollen Bitkom und Payment & Banking am 10. November auf der DigiFin26 diskutieren.
Unter dem Motto „Rebuilding Resilience“ treffen sich im Kosmos Berlin Vertreterinnen und Vertreter aus Finanzwirtschaft, Fintechs, Technologieunternehmen, Politik und Aufsicht.
Das Programm nimmt inzwischen deutlich Gestalt an: Mit Mark Branson, Präsident der BaFin, und Prof. Dr. Fritzi Köhler-Geib, Vorständin der Deutschen Bundesbank, stehen zwei zentrale Stimmen des deutschen Finanzsystems auf der Bühne.Dazu kommen unter anderem Daniel Llano Manibardo von Chase Germany, Steffen Jentsch von Solaris, Stephan A. Paxmann von der LBBW, Kim Felix Fomm von Raisin, u.v.m.
Die Themen reichen von der Zukunft des Payment-Ökosystems über KI im Banking und digitale Identitäten bis zur Wettbewerbsfähigkeit des Fintech-Standorts. Das Interessante daran ist weniger die Länge der Themenliste. Es ist die Kombination der Perspektiven.
Denn eine Bank bewertet neue Technologien anders als ein Fintech. Ein Technologieunternehmen setzt andere Prioritäten als die Aufsicht. Und die Politik muss wiederum Rahmenbedingungen schaffen, die für möglichst viele Beteiligte funktionieren.
Dass diese Perspektiven nicht immer deckungsgleich sind, gehört dazu. Entscheidend ist, dass sie miteinander ins Gespräch kommen.
„Wir brauchen nicht noch mehr Zukunftsversprechen. Wir müssen darüber sprechen, warum manche Innovationen den Sprung in die Praxis schaffen und andere nicht. Dafür müssen Banken, Fintechs, Politik und Aufsicht gemeinsam an einen Tisch. Genau das wollen wir mit der DigiFin erreichen.“
Nicole Nitsche, Geschäftsführerin Payment & Banking
Und was kommt am Ende dabei heraus?
Natürlich wird auch die DigiFin26 nicht an einem Tag sämtliche Herausforderungen des europäischen Finanzsystems lösen. Das wäre eine ziemlich hohe Erwartung an einen Dienstag im November.
Aber sie kann etwas leisten, das im Tagesgeschäft häufig zu kurz kommt: Menschen zusammenbringen, die an denselben Herausforderungen arbeiten, sie aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten. Dafür gibt es zwei Bühnen, Keynotes, Panels, Fireside Chats und ausreichend Gelegenheit für Gespräche abseits des offiziellen Programms.
Und am Ende des Tages wird es auch noch feierlich: Mit der Verleihung des „Fintech des Jahres“-Awards zeichnet Payment & Banking erneut Unternehmen und Persönlichkeiten aus, die die Branche voranbringen.
Wer dabei sein will, sollte jetzt nicht lange warten
Das Programm nimmt Gestalt an, die Vorfreude wächst und die Plätze füllen sich. Schon heute haben sich über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die DigiFin26 angemeldet. Wer am 10. November im Kosmos Berlin dabei sein möchte, sollte sich seinen Platz also lieber jetzt sichern.
Zumal es noch einen zweiten guten Grund gibt, nicht zu warten: Die Early-Bird-Phase endet am 1. Oktober 2026.
Zwei Bühnen, ein Tag und eine Branche, die gemeinsam über ihre Zukunft diskutiert. Wir sehen uns im Kosmos!