Gesichter

Die Gesichter der FinTech-Branche

von Nicole Nitsche / vom 21. August 2017

Dürfen wir vorstellen: Matthias Hoenisch vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Das Arbeiten in der FinTech Branche gleicht einem Kommen und Gehen, setzt ein hohes Maß an Professionalität in einem durchaus lockeren Arbeitsumfeld voraus und ist vor allem geprägt von Innovationen sowie guten, klugen und zukunftsorientierten Ideen, so der weitverbreitete Konsens. Doch wer sind eigentlich die Köpfe und Macher hinter diesen kreativen Denkprozessen, an der Schnittstelle zwischen Finanzen, digitalen Technologien und Gründertum? In unserer Reihe “Die Gesichter der FinTech-Branche…” beantwortet jeden Monat eine Person aus der Payment- und Banking-Industrie die gleichen zehn Fragen.

Die Gesichter der FinTech Branche...Dürfen wir vorstellen...Matthias Hoenisch
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Dürfen wir vorstellen…

Während unseres Arbeitsalltags begegenen uns immer wieder spannende Menschen, die im gleichen Umfeld tätig sind, die uns nur einmal oder immer mal wieder begegnen oder uns sogar schon privat sehr ans Herz gewachsen sind – jeder von Ihnen hat eine eigene Geschichte. Wir haben ein paar dieser Menschen aus unserem nächsten FinTech-Umfeld interviewt, um ihnen ein Gesicht zu geben. Um zu teilen, warum diese Branche für sie viel mehr ist als eine weitere Art, seine Miete zu bezahlen. Diese Menschen und deren Vita möchten wir ab heute in einer ganz eigenen Kategorie kurz portraitieren und vorstellen und haben dazu einen immergleichen Fragenkatalog entworfen. Diesmal beantwortet Matthias Hoenisch vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unsere Fragen.

Wer bist Du, was macht Du?

  • Matthias ist Head of Cards beim Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Ein Mann – im nahezu allerbesten Alter – mit Familie.Beruflich organisiere ich das Kartengeschäft für die Volksbanken und Raiffeisenbanken und für die Europäische Kreditwirtschaft. Ansonsten fahre ich viel Rad und koche gern.

Was waren Deine ersten Berührungen mit der Payment- und Banking-Industrie?

  • Als ich bemerkte, dass meine Eltern im Urlaub Unterschriften auf buntes Papier gesetzt haben (früher nannte man das ‚ec-Schecks‘).

Die Gesichter der FinTech Branche...Dürfen wir vorstellen...Matthias Hoenisch

Wann hast Du das Wort FinTech das erste Mal wahrgenommen?

  • Als wir Mitte der 90er Jahre (des letzten Jahrtausends) in meiner Zeit als Orgaleiter einer kleinen Privatbank mit Fintechs kooperiert hatten – nur nannte man das noch nicht kooperieren oder ‚Fintech‘…

Wie definierst Du FinTech?

  • Unternehmen, die versuchen mittels Einsatz von Technologie, Herausforderungen der Finanzwirtschaft für Kunden zu lösen.

Was glaubst Du, machen etablierte Unternehmen besser als FinTechs?

  • Das ist so pauschal nicht zu beantworten; es gibt gute und schlechte große Unternehmen. Wichtig ist, dass man seine Kunden begeistert und dabei die betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten nicht aus den Augen verliert.

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Was kann man von FinTechs lernen?

  • Gelegentlich schaffen neue Ideen neue Lösungen.

Wieso tun sich etablierte (große) Unternehmen bei der Digitalisierung eigentlich so schwer?

  • Große Unternehmen sind quasi systemimmanent schwerfälliger. Wir, die genossenschaftliche FinanzGruppe, als eine sehr große Bankengruppe, versuchen aber gerade den Gegenbeweis hierfür anzutreten. Auf der anderen Seite sind große Unternehmen aber auch häufig resistenter.

Was würdest Du beruflich machen, wenn Du nicht in der Payment- und Banking-Industrie arbeiten würdest?

  • Ich wäre Rennrad-Tester bei De Rosa oder Colnago.

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Bei welchem Unternehmen würdest Du gerne mal einen Tag arbeiten?

  • Im Weingut Georg Mosbacher in der Pfalz.

Mit wem würdest Du gerne ein Bier trinken?

  • Mit meinem alten Klassenkameraden Asbjoern, der gelernter Bierbrauer ist.

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