Trade Republic sammelt 900 Mio. Dollar ein & weitere News

Trade Republic sammelt 900 Mio. Dollar ein

Besser keine Superlative verwenden, heißt es während der journalistischen Ausbildung, aber wenn ein Fintech eine Finanzierung in Höhe von 900 Mio. Dollar einsammelt und damit auf eine Bewertung von 5,3 Mrd. Dollar kommt, lässt sich das wohl doch mit „Wahnsinn“ zusammenfassen. Sequoia steigt zusammen mit Thrive und TCV bei Trade Republic ein; damit ist die Finanzierungsrunde durch. Auch bestehende Investoren legten noch einmal nach. Da Geldgeber Sino Anteile in Höhe von 150 Mio verkauft, landen „nur“ 750 Mio. beim Unternehmen. Die Bewertung von Trade Republic betrug im vergangenen Jahr noch 730 Mio. Dollar und erreicht jetzt die Höhe von 5,3 Mrd. Inzwischen zählt Trade Republic eine Million Kundinnen und Kunden und verwaltet mehr als 6 Mrd. Euro. Weiterlesen…

Neue Finanz-App Wajve vor dem Start

Die Gründer von deineStudienfinanzierung starten mit Wajve ein neues Fintech, das sich an die Gen Z richtet. Die neue Finanzplattform will Banking, Beratung und Bildung in einer App vereinen. Es geht also um mehr als nur ein Konto. Durch Tipps und weitere Services soll die junge Generation einen smarten Begleiter an die Hand bekommen, der beim Verständnis der Finanzen hilft und auch beim Geldanlegen unterstützt. Das klingt deutlich nach Leistungen wie die Anbindung an Trading- und Finanzierungsprodukten. Beim Aufbau von Wajve wird Caroline Delvenne unterstützen. Sie wird das Marketing aufbauen und direkt an CEO und Gründer Bastian Krautwald berichten. Delvenne wechselt vom Insurtech Wefox. Weitere Stationen auf ihrem Karriereweg waren reBuy und Groupon. Weiterlesen…

C24 Bank braucht 1 Mio. Kunden

Bisher flog die C24 Bank des Vergleichsportals Check24 ein bisschen unter dem Radar. Wie an dieser Stelle schon berichtet, soll sich das nun aber durch mehr Marketing ändern. Henrich Blase, Co-Geschäftsführer des Vergleichsportals Check24, verrät in einem Interview, dass die neue Bank spätestens in fünf Jahren profitabel sein soll, dafür aber auch eine Million Kunden braucht. Weiterlesen…

IDNow führt Verifizierung auf Basis von NFC ein

Jetzt wird es etwas technischer, aber Identitätsprüfung und KYC-Prozesse funktionieren ohne Technik halt nicht. Der Plattformanbieter IDNow ergänzt sein AutoIdent-Verfahren um die NFC-Technologie. So werden alle Ausweisdokumente unterstützt, die über einen entsprechenden Chip verfügen. Die Kundinnen und Kunden benötigen für den Identitätsnachweis so nur den Ausweis und ein Smartphone, das über einen NFC-Chip verfügt. Die App von IDNow erkennt den Ausweis-Chip und erfasst die gespeicherten Daten inklusive Foto. Mit einem Video-Selfie und einem Live-Check wird dann die Identität bestätigt. Weiterlesen…

21finance startet Whitelabel-Plattform für Banken

Das Fintech aus Liechtenstein hat eine Vertriebsplattform als White-Label-Lösung für Banken und Finanzdienstleister auf den Markt gebracht. Damit will 21finance Banken und Finanzdienstleister beim digitalen Direktvertrieb unterstützen. Integriert sind Funktionen wie die Eröffnung von Konten, Depots und Wallets. Die Plattform ist für traditionelle Produktklassen (Aktien, Anleihen, Zertifikate und Fonds) vorbereitet, deckt aber auch digitale Assets wie tokenisierte Wertpapiere und Kryptowährungen ab. Weiterlesen…

Wise erhält Kredit über 160 Mio. Pfund

Gleiche zwei Neuigkeiten gibt es von Fintech Wise, dem ehemaligen Transferwise. Zum einen stellt der britische Arm der Silicon Valley Bank dem Unternehmen einen Kredit von 160 Mio. britischer Pfund zur Verfügung. Damit kann das Fintech seine existierende Kreditlinie refinanzieren. Einen Teil der Summe will Wise indes auch in nicht näher bezeichnete Erfordernisse des Kapitalmarkts stecken. Dahinter könnten die Kosten im Zusammenhang mit dem gerüchteweise bevorstehenden IPO gemeint sein. Außerdem wird Wise Teil des Marktplatzes von Temenos. So erhalten rund 3.000 Banken und Finanzdienstleister die Möglichkeit, Wise für grenzüberschreitende Zahlungen in ihren Plattformen zu verwenden. Weiterlesen (Englisch)… 

Compeon und Creditshelf im Vergleich

Die Plattform für KMU-Kredite Creditshelf taucht ja regelmäßig in unsere News auf. Konkurrent Compeon veröffentlicht eher selten Neuigkeiten. In dieser Woche gab es allerdings eine Pressemitteilung, die das bisher vermittelte Kreditvolumen von 1,5 Mrd. Euro feierte. Wie im Handel die Umsätze, liefern Volumina bei Kreditvermittlern ja hübsche hohe Zahlen, aber wichtig bleibt am Ende ja doch, was unterm Strich beim Unternehmen verbleibt. Und da hat Heinz-Roger Dohms mal nachgerechnet. Spoiler: Die beiden Konkurrenten sind gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zuerst wirkt. Weiterlesen…

Autor
Stephan ist seit Anfang der 90er Jahre online und hat eine ausgeprägte Fintech-Vergangenheit (Star Finanz, Hypoport). Bei der Hypoport-Tochter Dr. Klein war er u.a. für das Produktmanagement und den Bereich Business Development verantwortlich. Seit über 10 Jahren schreibt er über... mehr
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