DAILY: Mehr als 500 Mio Euro Privatvermögen wegen Wirecard-Pleite gesperrt & weitere News

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Wirecard: Staatsanwaltschaft hat mehr als halbe Milliarde Euro Privatvermögen eingefroren

Die Staatsanwaltschaft München hat nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ in der Causa Wirecard mehr als eine halbe Milliarde Euro an Privatvermögen eingefroren. Betroffen sind Vermögenswerte des ehemaligen CEOs Markus Braun, der derzeit in Untersuchungshaft sitzt, des flüchtigen Ex-Vorstands Jan Marsalek sowie von zwei weiteren Personen. Braun gehören mehrere Immobilien in München, Wien und Kitzbühel. Marsalek macht unterdessen von sich reden, dass er die Monatsmiete von 45.000 Euro für eine Villa in München nun schon den zweiten Monat in Folge schuldig geblieben ist. Weiterlesen…

Worauf es für Banken bei der Digitalisierung wirklich ankommt

Lesenswerte Zusammenfassung des Handelsblatt Banken-Gipfels: Durch das veränderte Kundenverhalten hat sich während der Corona-Krise der Druck auf Banken nochmals erhöht, möglichst schnell von analogen zu digitalen Angeboten zu wechseln. „Das Letzte, das Kunden in der Krise wollen, ist physisch ihren Vermögensverwalter zu treffen“, sagt zum Beispiel UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber. Doch noch immer wird Digitalisierung häufig falsch verstanden, es reicht nicht nur eine neue Internetseite, sondern um vollwertige elektronische Dienstleistungen. Dies erfordert auch Neuorganisation von Unternehmen, Prozesse müssen meist vollständig umgestellt werden. Weiterlesen…

Was (junge) Kunden von ihrer Bank erwarten

Banken sollten allem ihr digitales Angebot ausbauen, um die Kundenbindung zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit auf Dauer zu erhalten, zeigt eine Umfrage von Statista und YouGov Deutschland. Gut die Hälfte der Befragten legt bei der Auswahl eines Kreditinstituts Wert auf ein dichtes Netz an verfügbaren Geldautomaten. Bei den jüngeren Kunden ist dies nur 42 Prozent wichtig. Dafür legen junge Kunden eher Wert auf eine benutzerfreundliche App (49 Prozent; gesamt: 41 Prozent). Die Bedeutung von Beratungsdienstleistungen zu Themen wie Krediten, Geldanlage oder Altersvorsorge ist bei jungen Kunden stärker ausgeprägt als bei Älteren. Weiterlesen…

Starling Bank bereitet Start von „Kite“ vor, einer Debitkarte für Kinder

Kinder sind die Kunden der Zukunft, wie es auf einem Panel unserer BEX20 hieß. Das sieht auch die britische Starling Bank so und bereitet derzeit den Start von „Kite“ vor. Dabei handelt es sich um eine Debitkarte für Kinder, die jünger als 15 Jahre sind und das spezielle Teenager-Konto der Bank noch nicht nutzen können. „Kite“ wird dabei ans Konto der Eltern gekoppelt und mit einem speziellen „Space“ (einer Art Unterkonto) gekoppelt, der mit bis zu 200 Pfund aufgeladen werden kann. Die Eltern erhalten darüber zudem ein Budget-Kontrolle über die Ausgaben ihrer Kids. „Kite“ soll 2 Pfund pro Monat kosten. Weiterlesen (Englisch)…

Volksbank Braunschweig-Wolfsburg führt kostenloses Girokonto ein

Während viele Filialbanken derzeit ihre Kontogebühren erhöhen und selbst die Direktbank ING ihr kostenloses Girokonto mittlerweile an Bedingungen knüpft, geht die Volksbank Braunschweig-Wolfsburg (BraWo) den umgekehrten Weg: Ab dem 10. September 2020 möchte die Volksbank BraWo ein kostenloses, digitales Girokonto anbieten, und zwar ohne „Sternchen-Bedingungen“ wie etwa einem regelmäßigen Geldeingang. Sämtliche Buchungsposten wie Überweisungen oder Lastschriften sind kostenlos im Konto enthalten. Mit der Strategie dürfte die Bank das Abwandern von Kunden zu App-basierten Direktbanken verhindern wollen. Weiterlesen…

Neon: Schweizer Neobank verliert einen ihren Gründer

Das Schweizer FinTech Neon, das mobile Bankdienstleistungen anbietet, verliert einer der vier Co-Gründer: Michael Noorlander hat das Unternehmen verlassen. „Es waren hauptsächlich persönliche Gründe, die zu diesem Entscheid geführt haben, der mir im Übrigen gar nicht leicht gefallen ist“, sagte Noorlander zu finews.ch. Er glaube aber weiterhin an das Potenzial von Neon, der Digitalbank, die mit der regionalen Hypothekarbank Lenzburg zusammenarbeitet. Von seinen Co-Gründern Simon Youssef, Julius Kirscheneder und Jörg Sandrock ausbezahlen lassen möchte er sich nicht, er behält seine Anteile. Weiterlesen…

Parkschein mit Google Maps kaufen

In der texanischen Großstadt Austin, in der Tech-Szene für sein SXSW-Festival wohl bekannt, gibt es eine neue innovative Möglichkeit, einen Parkschein zu lösen: via Google Maps. Lässt man sich über die App des Kartendienstes zu seinem Ziel navigieren und ist das Parken am Zielort kostenlos, schlägt die App bei Ankunft vor, den Parkschein direkt in der App zu lösen. In der App müssen dann noch kurz die Nummer der Parkzone sowie das Autokennzeichen eingetragen werden. Anschließend erfolgt die Zahlung per Google Pay. Weiterlesen (Englisch)…

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Autor
Florian Treiß
Florian kuratiert seit März 2020 die DAILY News von Payment & Banking. Er ist ein alter Hase im Newsletter-Business und betreibt selbst die Fachdienste mobilbranche.de rund um Mobile & Apps sowie locationinsider.de zur Digitalisierung des Handels. mehr

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