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API – was´n das?

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Heute erklären wir, in unterschiedlichen Meinungen, den Begriff: API

Wir benutzen den Begriff immer wieder und auch in unseren beruflichen Umfeldern ist der Begriff ein Standard geworden. Aber was ist oder besser was sind diese APIs eigentlich?
Ist eine API ein Produkt, Teil einer Strategie oder nur ein kleines Stück Technik?

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Wem gehören unsere Daten?

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Gedanken zu einem souveränen Daten-Management – Teil 1

Ist Datensouveränität die passende Antwort Europas auf unkontrolliertes Big-Data-Treiben? Oder die Emanzipation des Kunden durch Datensouveränität?

Seit Jahren begleiten uns auf der einen Seite, vor allem in der immer digitaler werdenden Alltagswelt, die Themen “Big-Data” und seine Brüder AI und Machine Learning und Daten- und Verbraucherschutz auf der anderen Seite. Leider sind alle Begriffe nicht nur positiv belegt, sondern werden häufig eher wie ein Pickel am Allerwertesten behandelt. Niemand so scheint es, will sich richtig mit dem Thema beschäftigen, dabei wäre es so wichtig über die Vor- und Nachteile von Big Data und die Bedeutung von Datensouveränität zu diskutieren.

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Disruption – was’n das?

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Heute erklären wir, in unterschiedlichen Meinungen den Begriff: DISRUPTION

Vor einiger Zeit hatten wir uns schon einmal dem Begriff ‚FinTech‘ und dann dem Unterschied zwischen ‚Produkt und Feature‘ gewidmet. Heute nun die Mutter aller Buzzwords und der Angstmacher für viele Etablierte: Die berühmte Disruption.

Was ist denn das überhaupt und was sind konkrete Beispiele für disruptive Modelle? Und wo ist die Abgrenzung zur Innovation und Evolution?
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Abstimmung zum FinTech des Jahres 2016

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Abstimmung zum FinTech des Jahres 2016

Anfang des Jahres haben wir zur Bewerbung um das FinTech des Jahres 2016 aufgerufen. Wie in den vorangegangen Jahren, konnten sich FinTech Unternehmen die unter folgende Kategorien fallen schnell und unkompliziert bewerben:

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Yomo – wie euphorisch darf man sein oder ist meckern erlaubt?!

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Ein Streitgespräch unter Experten

Yomo- die neue App der Sparkassen-Finanzgruppe geht mit seiner Beta-Version in die Testrunde. Jochen und Maik haben das Produkt in den letzten Wochen getestet und einen ausführlichen Bericht dazu geschrieben. Anderen aus dem Ratpack ist diese Rezension allerdings viel zu euphorisch. Da sich Experten also nicht immer einig sind, wollen wir die Diskussion um das Produkt heute öffentlich führen.

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YOMO im Ratpack Beta-Test: Kein N26‑Klon

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YOMO im Ratpack Beta-Test

Seit Anfang des Jahres kann YOMO von ausgewählten Betatestern unter die Lupe genommen werden, darunter auch Maik Klotz und Jochen Siegert vom Fintech Ratpack. Die haben sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die aktuelle Version von YOMO im Detail anzuschauen. Um es vorweg zu nehmen: Lange braucht es dazu nicht.

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FinTech Podcast #90

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FinTech Podcast #90 – FinCompare und Blackbill im Gespräch

Diese Woche im Podcast ein Gespräch über Factoring und SMB-Lending mit zwei Experten aus der Berliner Fintech Community – Stephan Heller von FinCompare und Daniel Schlotter von Blackbill haben sich mit Kilian und André über die Unternehmen und das Thema allgemein unterhalten.

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Barzahlen vs. Bargeldloses Zahlen

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Der Umgang mit Geld ändert sich kontinuierlich. In den letzten zehn Jahren hat sich das weltweite Zahlungsverhalten viel schneller verändert als in den letzten 100 Jahren. Allerdings entwickeln sich Tendenzen unterschiedlich und hängen vom Land, dem Alter des Käufers, und von Art und Ort des Kaufs ab.

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Rückschau BaFin-Tech 2016

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Wenn die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu einer Tech-Konferenz lädt ist das bemerkenswert und zeigt, das Fintech nicht mehr nur Hype-Thema ist. Und so lud die BaFin am 28.06.2016 zur BaFin-Tech 2016 um mit etablierte Finanzdienstleister und Fintechs gemeinsam über Themen wir Regulation und Geschäftsmodelle zu diskutieren. André, Kilian und Jochen (diskutierte auf dem Panel mit BaFin Präsident Hufeld) waren  vor Ort und geben eine kurze Einschätzung ab.

Wichtiges Thema der BaFin-Tech: Fintech und Regulation (Photo credit: mag3737 via Visual Hunt / CC BY-NC-SA)
Wichtiges Thema der BaFin-Tech: Fintech und Regulation (Photo credit: mag3737 via Visual Hunt / CC BY-NC-SA)

André

Die BaFin hatte zur BaFin-Tech eingeladen und viele kamen. Noch mehr wollten kommen und was es zu sehen gab, war auch sehenswert. Die BaFin hatte zu einer Art Hausmesse eingeladen. Eine Veranstaltung die es in der Form von Seiten der BaFin sicher so noch nicht gab. Eingeladen zum besseren kennenlernen und zum aktiven Dialog war die ‚Szene‘. Diese hatte die Chance in Podiumsdiskussionen, Workshops und ausreichenden Netzwerkpausen die Themen und Menschen zu finden, die für ihr Thema seitens der BaFin relevant sind. Der oft geforderte Dialog auf Augenhöhe und die Offenheit der BaFin haben damit ein erstes konkretes ‚Gesicht‘ bekommen. Wir können sicher gespannt sein, wie es an dieser Stelle weitergeht. Ein sehr guter Auftakt war es auf jeden Fall!

Jochen

Sehr begrüßenswert: Die BaFin hat es geschafft einen offenen Dialogprozess mit FinTech-Unternehmen zu starten und die Nachfrage war enorm. Die Veranstaltung war dreifach überbucht. Auch das Line-Up war beeindruckend: BaFin-Präsident Hufeld, Finanzministerium, Privatkundenvorstand Commerzbank, Vorstandsmitglied Sparkassenverband und last but not least die Fachexperten der BaFin diskutierten mit und über StartUps. 100 Anfragen zu FinTech-Themen erhält die BaFin jeden Monat und 170 Lizenz-Anträge seit 2015 sind bei der Bafin eingegangen. Das Thema StartUps und Digitalisierung der Finanzdienstleistungsindustrie ist offensichtlich doch nicht die “Nische für 5.000 Kunden”, wie es manch einer aus der Kreditwirtschaft politisch kleinredet.

Jedoch trotz aller neuen Offenheit: The proof of the pudding is in the eating für die regulierten StartUps. Wenn ein FinTech unter die BaFin Regulierung fällt, gilt eben auch die sehr strenge deutsche Auslegung der identischen Europäischen Vorgaben. Ein Sandbox-Konzept lehnt die BaFin, m.E. auch zurecht, strikt ab. Gleiches Geschäft, gleiches Risiko, gleiche Regeln. Letztere sind in Deutschland immer ein wenig “deutscher”, also strenger, als einigen anderen europäischen Ländern. Die kürzlich kommunizierte deutliche Erhöhung der Anforderungen an die Video-Legitimation bei einer Kontoeröffnung ist ein weiteres von vielen Beispielen dafür. FinTechs wollen sich auf ihr Produkt konzentrieren, statt Regulierungs-Arbitrage in Europa durchzuführen. Es bleibt zu hoffen, dass durch die neue Öffnung der Dialog und somit das gegenseitige Verständnis auf beiden Seiten wächst. Dies wird der Fall sein, wenn die BaFin eine solche Veranstaltung regelmäßig wiederholt. Daher: Toll gemacht und weiter so !

Kilian

Gute Sache, positiv überrascht. Professionell aufgemacht, man merkt, dass die BaFin sich Mühe gibt hier aus sich herauszugehen. Und startet einen Prozess… der Dialog beginnt nun ist es auch an der Branche diesen zu spiegeln… Die parallelen Entwicklungen in UK spielen da auch gut “in die Karten”.

Auch wenn manche Themen für “uns” etwas altbacken daherkamen (z.B. “Wir haben nun ein Kontaktformular”), ist es doch ein großer Schritt hier sich zu öffnen. Die Forderung “die BaFin muss eine Plattform werden” ist eine Vision, aber keine schlecht.

Das LineUp war gut aus “Bankenwelt”, die FinTech Welt muss noch etwas mehr auf Augenhöhe eingebunden werden. Wünsche mir eine gewissen Regelmässigkeit solcher Veranstaltungen.

Fazit

Die BaFin möchte ihrer Rolle als Finanzmarktaufsichtsbehörde gerecht werden, was nicht bedeutet das man die Fintech-Branche negativ sieht. Auch wenn die Rolle der BaFin darin besteht alle Bereiche des des Finanzwesens zu kontrollieren und zu beaufsichtigen, möchte man neue Entwicklungen wie sie im Fintech stattfinden nicht verhindern. Die BaFin-Tech 2016 war ein deutliches Signal und ein wichtiger und richtiger Schritt. Gerne mehr davon.

Wird Berlin nach dem Brexit zur Fintech-Metropole?

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Gründerszene fragte uns ob die deutsche Fintech-Szene und vor allem von dem Brexit profitieren und der Standort in Europa an Bedeutung gewinnt. Den Originalartikel findet Ihr hier.

Unser ausführlichen Kommentare und erste Reaktion möchten wir euch aber nicht vorenthalten.

Berlin; Brexit; Photo credit: Canadian Pacific via Visual Hunt / CC BY-NC
Brexit: gut oder schlecht für deutsche Fintech-Szene in Berlin und Frankfurt? (Photo credit: Canadian Pacific via Visual Hunt / CC BY-NC)

Kilian

Undurchsichtige Lage…. erstmal wird viel teilweise ungesteuerte oft irrationale Aktivität entstehen (in der Hoffnung, dass hier nicht zu viel kaputt geht)… Nur so schnell gibt man einen “Standort London” nicht auf, man wird Ihn in Teilen reduzieren, der ein oder andere kleinere FinTech Player wird sicher überlegen, ob man im teuren London bleiben muß und wie wichtig der Markt UK wirklich ist. Und das Geschäft im Bereich “Regulatorik” v.a. bei Anwälten ist über die nächsten Jahre gesichert.
Für neue “Lizenzen” sicherlich ein Vorteil für andere Märkte (nicht zwingend DE, aber ggf. LUX). Aber erstmal “wackelt” Europa etwas… ich glaube in Summe wird sich das bestehende Europa einen Dämpfer erhalten, sich aber aufrappeln und in Summe stärker und fokussierter Zusammenarbeiten. In UK werden viele kleine und große Feuer entstehen, die Sie nun “alleine” löschen müssen. Die Investorensicht ist eine andere. Hier ist ein Umzug “einfach zu machen” und stand bei vielen ggf. schon länger auf der “ToDo Liste”. Der Fokus auf Zentraleuropa (und damit auf Berlin et al) wird deutlich stärker werden. Gesamtwirtschaftlich aber sicherlich wenig Impact….

Rafael

Jein. Nun herrscht mal Unsicherheit und Chaos. Neue FinTech Startups sind nun in Europa besser aufgehoben als in London. Die Profiteure dürften Irland und Luxemburg sein für neue Lizenzen. Durch den Brexit wird vermutlich das Passporting hinfällig was viele Startups nutzten um in UK die business freundliche FCA Regulatorik zu nutzen aber ihre Dienste überall in der EU anzubieten. Für bestehende FCA regulierte Startups dürften die nächsten Jahre super anstrengend werden. Sie werden quasi zu Regulatorik Flüchtlingen.
Interessanter als für FinTechs wird eher die Diskussion um die in London ansässigen VCs. London war der natürliche Landeplatz für Ableger von US VCs. Hier könnte Berlin überproportional profitieren.

Maik

It’s a pity. Gut ist der Brexit für den Fintech-Standort London sicher nicht und jetzt muss man sich erst einmal sammeln müssen. Die jetzt eintretende Schockstarre wird sicher dazu führen, das zumindest kurzfristig London als Standort an Attraktivität verliert. In London sind ca. 500 Fintechs aktiv, wenn sich die Branche nun nach einem neuen Standort umsehen würde, kostet das die Britten alleine in den nächsten 5 Jahren knapp 6 Milliarden an Steuereinnahmen. Wovon wir in Deutschland und Berlin vielleicht profitieren könnte. Profitieren werden aber auf jeden Fall aber die Standorte Amsterdam, Luxemburg und Irland – alles Fintech-Freundliche Länder, die als Standorte interessanter für Startups werden. Vielleicht wird am Ende der Standort Großbritannien für Fintechs gar noch interessanter, weil man nicht man an EU-Regularien gebunden ist und England gerade was den Finanzsektor betrifft von je her eine große politische Unterstützung bekommt. Wer weiß, vielleicht führt der Brexit auch zu ganz neuen Startups. Fintechs, die dann den Zahlunsgverkehr zwischen UK und EUR vereinfachen.

Jochen

Meine Gedanken rasen derzeit beim Versuch der Analyse und Strukturierung des gesamten Impacts und der erste Staub muss sich erst einmal legen.
Fest steht: London als Europas führender Fintech Standort hat gerade Selbstmord begangen. Dies gilt sowohl für den eigentlichen Standort der FinTechs die London/UK als Hub für die Expansion nach Europa nutzen, als auch für den Standort als business-freundliche Regulierung. FinTech Startups müssen jetzt ihren Standort und Regulierungs-Set-Up massiv hinterfrage. Partner müssen ausgetauscht werden, Produkte und Flows angepasst werden – Aufwand den man besser in andere Dinge stecken würde. Frankfurt , Berlin und Luxembourg werden massiv profitieren, wenn sie die Gelegenheit am Schopf fassen. Amsterdam, Dublin, Paris und co sehen sicherlich auch ihre Chancen.
Noch komplett offen sind die mittelfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen – sei es bei der Skalierung der Geschäftsmodelle aber auch ob und wie sich der Zugang zu Risikokapital ggfs erschwert – das wäre dann nicht nur ein FinTech, sondern generell StartUp-Problem.

Rat Pack: paymentandbanking nun zu fünft

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Fünf Jahre paymentandbanking.com. Was als einfache Linkliste  begann, hat sich im Laufe der letzten fünf Jahre zu einer der wichtigsten Seiten innerhalb der Payment und Banking Branche entwickelt.

Nicht nur in der chinesischen Zahlensymbolik hat die Fünf eine besondere Bedeutung. Im chinesischen Tradition steht die Zahl für die Himmelsrichtungen Norden, Süden, Osten und Westen zusammen mit einer fünften Richtung, senkrecht nach oben.

Nach oben bzw. weiter voran soll es auch mit paymentandbanking.com geben. Mit dem Relaunch der Seite möchten wir in Zukunft alle unsere Aktivitäten bündeln. Wir, das sind André, Jochen, Kilian, Maik und Rafael. Die fünf Freunde der Payment und Banking Branche, das Rat Pack der Fintech Szene.

Rat-pack-2 auf der PEX
Maik, Kilian, Jochen, Rafael und André (von links)

Mit unseren unterschiedlichen Biografien und Fähigkeiten ergänzen wir uns nicht nur hervorragend, sondern können auch auf die Entwicklungen in der Branche aus unterschiedlichen Blickwinkeln schauen.Wir möchten auch in Zukunft weiterhin unseren Teil dazu beitragen, die Themen Payment und Banking voran zu treiben und mit zu gestalten. Das tun wir in dem wir darüber schreiben oder sprechen. Die neue paymentandbanking.com soll ab jetzt Dreh und Angelpunkt unserer Aktivitäten sein. Hier findet Ihr unsere Publikationen, interessante Links, Veranstaltungen auf denen wir sprechen und jede Woche eine neue Folge des PaymentandBanking-Podcast.

Wir hoffen Euch gefällt diese Ausrichtung,

Euer Rat Pack

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