Transactions 19 – Das sind unsere Sponsoren

Einer unserer diesjährigen Sponsoren – Senacor

Die Transactions 19 startet in wenigen Tagen. Auf der #TRX19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne: Vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen. All das ist in den meisten Fällen nie möglich ohne die Unterstützung von Menschen die an das Format glauben.

Denjenigen, die das aber tun, möchten wir den Raum geben um sich kurz vorzustellen und sich zu äußern warum sie ein Event wie die Transactions unterstützenswert finden.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Danke Senacor...

Senacor Logo

Wer oder was ist Senacor? Wofür steht euer Unternehmen?

Senacor ist führender Anbieter für Business- und IT-Transformation, Digitalisierung und individuelle Softwareentwicklung. Unsere Consultants und Softwareentwickler betrachten unsere Kunden gesamthaft über alle Produkte, Prozesse und IT-Systeme hinweg und definieren gemeinsam mit dem Top-Management die erforderliche Roadmap. Senacor steht für eine starke Innovationsfähigkeit durch die Kombination von tiefgehenden Geschäfts- und IT-Kenntnissen verbunden mit einem Liefer-commitment. Wir bieten intelligente, innovative und gleichzeitig pragmatische Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden. Dazu zählen vor allem DAX-Unternehmen und Branchenführer mit hohen Anforderungen an ihre IT-Systeme in den Bereichen Banking, Automotive, Versicherungen, Logistik und Energie.

Vor Ort wird Senacor durch Volker Broer repräsentiert. Als Partner liegt Volkers Schwerpunkt seit mehr als 10 Jahren in den Herausforderungen des Business/IT Alignment und somit in einem Brennpunkt der Digitalen Transformation von Payment und Banking.

Was verbindet Senacor mit dem Thema Transactions?

Senacor ist im Bereich der Finanzindustrie groß geworden, sodass die Kernthemen Banking und Payment zum täglichen Geschäft gehören. Die Transactions kombiniert diese Themen in einem guten Format mit zahlreichen interessanten und tollen Speakern aus der Community. Neben den Speakern werden auch zahlreiche interessierte Teilnehmer vor Ort sein, sodass fruchtbare Diskus-sionen über Trends und aktuelle Herausforderungen geführt werden können.

Sponsorenstatement Transactions 19, 19. November 2019, Frankfurt

Besonders der unterschiedliche Blickwinkel von gestandenen Finanzinstituten und FinTechs auf neue Trends und Herausforderungen birgt viel Diskussionspotential und erhöht die Attraktivität des Klassentreffens der Branche.

Auf der Transactions 19 sprechen etablierte Player, Fintech-Start-ups und Akteure aus angrenzenden Branchen über die Zukunft der Finanzen. Was waren für euch 2019 die wichtigsten Themen aus der Payment & Banking Welt?

In einem Land, dessen Einwohner noch zu einem großen Teil auf Bargeld für die Bezahlung setzen, ist die Entwicklung und Akzeptanz neuer Zahlungsverkehrsformen spannend zu beobachten. Die massiven Investitionen von mittleren bis hohen dreistelligen Millionenbeträgen in Unternehmen wie beispielsweise Klarna oder Wirecard verdeutlichen dabei die Bedeutung und das anhaltende, starke Wachstum in diesem Teil des Marktes.

Daneben hatten selbstverständlich die regulatorischen Anforderungen rund um das Thema PSD2 sowohl bei den Banken als auch den FinTechs eine sehr hohe Priorität, die den neusten Entwicklungen nach die Branche auch in 2020 noch weiter begleiten wird.

Und natürlich stellt das immer weiter fallende Zinsniveau auf der einen Seite sowie die immer schneller werdende Digitalisierung auf der anderen Seite auch in 2019 insbesondere die traditionellen Unternehmen der Branche weiterhin vor große Herausforderungen.

Erfahrungsgemäß trifft man in der Branche noch weniger Frauen als in anderen Digital-Branchen. Wie tragt ihr mit Senacor dazu bei um Frauen für das Thema zu begeistern?

Sponsorenstatement Transactions 19, 19. November 2019, Frankfurt

Für Senacor sind Diversität und Chancengleichheit wichtige Themen. Karrierepfade und Vergütung im Unternehmen sind transparent gestaltet und werden genderneutral umgesetzt. Work Life Balance wird durch spezielle und individuell angepasste Teilzeit- und Gleitzeitmodelle und Home Office Möglichkeiten unterstützt.

Elternzeiten sowohl für Mütter als auch für Väter sind die Regel. Dabei sind auch Elternzeiten von 6-12 Monaten für Väter keine Seltenheit um das Familienleben oder auch die Karriere der Mutter aktiv zu unterstützen.

Bereits mit unserem Hochschulmarketing richten wir uns speziell an Studentinnen um weibliche Young professionals zu gewinnen. Gezielte Trainings on the job und diverse Mentoring Programme sollen Seniore weibliche Führungskräfte in Ihrer individuellen Karriere und Entwicklung fördern. Wir arbeiten in gemischten Teams und weisen derzeit bis zum Partnerlevel eine gute Frauenquote auf, die wir perspektifisch weiter ausbauen und stärken möchten um zu mehr Diversität in der Branche beizutragen.

Fintech entwickelt sich schnell und dynamisch. Was hat sich nach eurer Einschätzung innerhalb des letzten Jahres geändert? Was waren die wichtigsten Entwicklungen?

Während in der Vergangenheit Banken und FinTechs eher als Kontrahenten wahrgenommen wurden, sehen wir heutzutage eine verstärkte Zusammen-arbeit. Seien es Kooperationen zwischen Banken und FinTechs oder auch Beteiligungen von Banken an FinTechs. Die Branche rückt zusammen und wir halten eine stärkere Vernetzung von FinTechs und Banken und den damit einhergehenden Wissensaustausch für eine gute Grundlage, um ein nachhaltiges Wachstum der Branche und eine Betrachtung von Innovationen zu gewährleisten.

Durch die immer weiter fortschreitende Digitalisierung und das massive Wachstum einiger FinTechs wie beispielsweise N26 oder Wirecard entwachsen aber auch inzwischen immer mehr FinTechs dem originären FinTech-Status und die Trennlinie zwischen FinTechs und den sogenannten traditionellen Unternehmen weicht mehr und mehr auf. Das führt natürlich auch bei den gewachsenen FinTechs zu einer verstärkten Professionalisierung, da beispielsweise sowohl Mitarbeiter als auch IT-Systeme wachsen und die entstehende Komplexität gemanagt werden muss.

„Die Trennlinie zwischen FinTechs und den traditionellen Unternehmen weicht mehr und mehr auf.“

Zu guter Letzt sieht man im Bereich der FinTechs auch verstärkt eine Konsolidierung einsetzen, die oftmals auch mit einer zusätzlichen Internationalisierung gepaart ist.

Rückblickend betrachtet: Welches Thema war aus eurer Perspektive der größte leere Hype in der Fintech-Szene in den letzte fünf Jahren?

Jedes Fintech basiert auf einer Idee, die verfolgt wird. Scheitern ist dabei auch ein Teil der Lernprozesse, sodass auch „gescheiterte“ Fintechs Potentiale aufzeigen, Hypothesen falsifizieren und neue Wege eröffnen. Insofern sehen wir hier gar keinen „leeren Hype“, da ohne auszuprobieren nichts Neues erfunden werden kann.

Beispielsweise ist Cringle als Mobile-Payment-Ansatz nüchtern betrachtet gescheitert. Aber das Wissen und die Erfahrungen aus Cringle sind jetzt wichtiger Input der DKB in ihrer Startup-Garage, da sie fast das komplette Cringle-Team übernommen hat.

Was bedeutet Innovation für euch?

Heutzutage verbinden viele mit dem Thema Innovation bahnbrechende Erfindungen, Startups bzw. Methoden wie Design-Thinking oder Agile Development. Auch wenn Google’s Ansatz von Moonshot Thinking für ein Innovationsklima und Ideengenerierung bestimmt nicht schädlich ist, liegt für uns aber eine Innovation erst dann tatsächlich vor, wenn jemand bereit ist dafür eine Rechnung zu bezahlen.

Diese Art von Innovation muss noch nicht mal etwas ganz bahnbrechend Neues sein. Teilweise reicht es aus, das Bestehende anders zu kombinieren bzw. auch einfach etwas wegzulassen. Wichtig ist eben, dass dadurch ein neuartiges Wert-versprechen für den Kunden entsteht. Bestes Beispiel für einen Innovator in diesem Sinne ist Thomas Edison, der die Glühbirne nicht erfunden, sondern durch Investitionen in den Ausbau des Stromnetzes, in Kraftwerke und Schalter bzw. Kabel marktfähig gemacht hat. Schon 70 Jahre zuvor hat der britische Humphry Davy mit elektrischem Strom einen Platinfaden zum Glühen gebracht. Aber ohne flächendeckende Elektrizität blieb die Idee bedeutungslos.

Sponsorenstatement Transactions 19, 19. November 2019, Frankfurt

Was denkt Ihr, was die Branche 2020 erwartet? Wohin muss sich die Branche entwickeln?

Nachdem weitere Anforderungen an die Schnittstelle für dritte Zahlungs-dienstleister (Stichwort „Open Banking“) gestellt wurden, wird nach 2019 auch im Jahr 2020 die Umsetzung der PDS2-Richtlinie für die Banken eine gewisse Relevanz haben. Darüber hinaus sehen wir die Branche – nach zwei sehr von regulatorischen Umsetzungen geprägten Jahren – sich aber im kommenden Jahr wieder vermehrt auf Geschäftsentwicklung sowie die eigene Ertragssteigerung zu fokussieren.

Die Möglichkeiten des Open Banking, der sich stark entwickelnde Payment-Markt sowie neue technische Ansätze der Digitalisierung ermöglichen der Branche dabei eine Vielzahl neuer Opportunitäten, spannende neue Produkte und Dienstleistungen für ihre Kunden zu entwickeln.

Autor
Nicole Nitsche
Nicole Nitsche ist studierte Theaterwissenschaftlerin und hat mehrere Jahre als Regieassistentin beim Thalia Theater Hamburg gearbeitet. Danach war Nicole Leiterin der Presse-und Marketingabteilung eines Hamburger Musiklabels. Zu ihren täglichen Aufgaben zählten dort, neben dem Verfassen von Pressetexten, die Umsetzung und... mehr

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