Transactions 19 – Das sind unsere Sponsoren /Numbrs

Einer unserer diesjährigen Sponsoren – Numbrs

Die Transactions 19 startet in wenigen Tagen. Auf der #TRX19 werden für einen Tag die zukunftsweisenden Trends der Payment- und Banking Branche diskutiert aber auch Einblicke in die aktuellen Entwicklungen und Konzepte der Branche gegeben. Im Fokus stehen nicht nur die Menschen auf der Bühne: Vor allem auch den Gästen wird Raum gegeben um sich untereinander und mit Experten und Impulsgebern der Branche auszutauschen. All das ist in den meisten Fällen nie möglich ohne die Unterstützung von Menschen die an das Format glauben.

Denjenigen, die das aber tun, möchten wir den Raum geben um sich kurz vorzustellen und sich zu äußern warum sie ein Event wie die Transactions unterstützenswert finden.

Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Danke Numbrs

Wer oder was ist Numbrs? Wofür steht euer Unternehmen?

Numbrs ist ein Technologieunternehmen. Numbrs ist keine Bank. Wir entwickeln eine der bekanntesten Multibanking Apps Deutschlands namens “Numbrs”. Mit der App Numbrs kann man all seine verschiedenen Bankkonten mit nur einer App verwalten und somit einen echten Überblick über seine gesamten Finanzen erhalten. Numbrs steht für fortschrittlichste Technologie, für Unabhängigkeit von Banken – und damit für die Vermeidung von Interessenkonflikten – sowie für höchste Qualitätsansprüche.

Was verbindet Numbrs mit dem Thema Transactions?

Die Konto- und Zahlungs-verkehrsdaten der Nutzer sind die Grundlage für unsere Analyse. Auf pseudonymisierter Basis wertet die Analysefunktion mehr als 100 Milliarden Datenpunkte aus. Dadurch bietet die Numbrs-App ihren Nutzern ein individuelles Insights zur Optimierung
ihrer Finanzen.

Sponsorenstatement Transactions 19, 19. November 2019, Frankfurt

Wir versuchen also, die technologischen und regulatorischen Möglichkeiten
im Zeitalter von Open Banking im Interesse unserer Nutzer konsequenter zu nutzen als jeder andere Anbieter.

Auf der Transactions 19 sprechen etablierte Player, Fintech-Start-ups und Akteure aus angrenzenden Branchen über die Zukunft der Finanzen. Was waren für euch 2019 die wichtigsten Themen aus der Payment & Banking-Welt?

Das Metathema ist und bleibt Open Banking (PSD2), also die zukünftige Ausrichtung und Struktur des Finanzdienstleistungsmarkts. 2019 ist das Jahr, in dem dieses Thema bei den Banken den Weg von der Strategie-Ebene in die operative Umsetzung gefunden hat. Jenseits der vielschichtigen technologischen und regulatorischen Aspekte geht es dabei um nicht weniger als die Neuverteilung von 20 Prozent der wirtschaftlichen Wertschöpfung in den hochentwickelten Industrieländern.

Erfahrungsgemäß trifft man in der Branche noch weniger Frauen als in anderen Digital-Branchen. Wie tragt ihr mit Numbrs dazu bei, um Frauen für das Thema zu begeistern?

Frauen stehen bei Numbrs als Equal Opportunity Employer alle Türen offen, so wird z.B. die gesamte Operationsabteilung von ausschließlich weiblichen Führungskräften geleitet. Darüber hinaus sitzen zwei Frauen bei uns in der Geschäftsleitung.

Als technologiegetriebenes Unternehmen hängen wir aber letztlich in hohem Maße davon ab,
wie viele Informatikerinnen auf den Arbeitsmarkt kommen und ob wir sie für ein traditionell eher männlich dominiertes Berufsfeld wie Finanzen begeistern können. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich mehr Frauen für Fintech-Jobs interessieren würden.

„Als technologiegetriebenes Unternehmen hängen wir davon ab, wie viele Informatikerinnen auf den Arbeitsmarkt kommen.“

Fintech entwickelt sich schnell und dynamisch. Was hat sich nach eurer Einschätzung innerhalb des letzten Jahres geändert? Was waren die wichtigsten Entwicklungen?

Wir sehen erste Anzeichen für eine Konsolidierung der Fintech-Branche. Das investierte Kapital steigt, konzentriert sich aber auf immer weniger Unternehmen. Die Fintechs mit den besten Erfolgsaussichten werden hoch bewertet und erhalten erhebliche Summen, für Neugründungen wird der Weg zum Kapital steiniger. Auch die M&A-Aktivität steigt. Die möglichen Gewinner der Fintech-Revolution scheinen sich gerade herauszu-kristallisieren.

Rückblickend betrachtet: Welches Thema war aus eurer Perspektive der größte leere Hype in der Fintech-Szene in den letzten fünf Jahren?

Wir sehen eigentlich keinen richtig leeren Hype. Was wir allerdings sehen ist, dass sich einige Technologien nicht mit der Wucht sowie in der Breite und Tiefe entwickeln, wie manche sich erhofft haben. Dazu gehören sicherlich die Blockchain-Technologie, aber auch das Thema Robo-Advisory ist bislang hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das sagt jedoch nichts über das mittelfristige Potenzial dieser Technologien aus, das wir nach
wie vor als sehr vielversprechend einschätzen.

Was bedeutet Innovation für euch?

Sponsorenstatement Transactions 19, 19. November 2019, Frankfurt

Wesentlich stärker als unsere Wettbewerber haben wir über fünf Jahre hinweg unsere Investitionen auf die Entwicklung unserer Software fokussiert, um die Innovations- und Technologie-führerschaft im Bereich der Finanz-Apps zu erreichen.

Unsere aktuelle Unternehmensbewertung von mehr als eine Milliarde Euro stützt sich daher nicht nur auf unsere Nutzerzahlen, sondern auch auf unsere proprietäre Software, sowie die technologische Infrastruktur zu dem z.B. das Backend gehört, das wir komplett kontrollieren.

Was denkt ihr, was die Branche 2020 erwartet? Wohin muss sich die Branche entwickeln?

Was Deutschland angeht, brauchen wir zunächst einmal einen wesentlichen Schritt nach vorne bei der Umsetzung der PSD2 durch die Banken. Wir sehen zum Beispiel in Großbritannien eine sehr gute Umsetzung von Open Banking. Die abwartende Haltung der BaFin und die großen Unterschiede bei der technischen und regulatorischen Umsetzung könnten dem Fintech-Standort Deutschland erheblichen Schaden zufügen
und den Zugang der Verbraucher zu innovativen und effizienten Lösungen stark einschränken. Spannend wird auch werden, wie sich die Bigtechs im Bereich Payments positionieren.

Autor
Nicole Nitsche
Nicole Nitsche ist studierte Theaterwissenschaftlerin und hat mehrere Jahre als Regieassistentin beim Thalia Theater Hamburg gearbeitet. Danach war Nicole Leiterin der Presse-und Marketingabteilung eines Hamburger Musiklabels. Zu ihren täglichen Aufgaben zählten dort, neben dem Verfassen von Pressetexten, die Umsetzung und... mehr

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