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# Revolut plant Ventures, Vivid bekämpft Abos, Wero bei Euronics
- URL: https://paymentandbanking.com/revolut-plant-ventures-vivid-bekampft-abos-wero-bei-euronics/
- Published: 2026-10-29T11:00:00.000Z
- Updated: 2026-10-29T11:00:01.000Z
- Description: Vivid startet Abo-Schutz, Revolut kämpft mit Logins und plant 2027 neue Ventures. Außerdem: Jochen Siegert zur Souveränität im Payment.
- Author: Team
- Tags: news

Heute am Donnerstag erweitern Vivid und Visa ihre Kooperation um spezielle Card-Linked-Dienste für Vivid-Business-Kunden. Das neue System identifiziert potenzielle Zahlungsverpflichtungen durch sogenannte Zombie-Abos bereits vor der ersten Abbuchung und erlaubt eine proaktive Sperrung. [Vivid](https://stadt-bremerhaven.de/vivid-visa-sagen-vergessenen-zombie-abos-den-kampf-an-um-kosten-zu-sparen/?ref=paymentandbanking.com) integriert zudem individuelle Kartenlimits sowie Rollenrechte für Teammitglieder.

Auch bei PayPal gibt es Neuigkeiten, allerdings weniger erfreuliche für Nutzer älterer Smartphones. Die [PayPal-App](https://www.inside-digital.de/news/paypal-app-ist-weitehrin-nicht-mehr-nutzbar?ref=paymentandbanking.com) verweigert auf Smartphones ohne aktuelle Betriebssysteme von Android oder iOS den Dienst. Betroffene Nutzer müssen zwingend eine Softwareaktualisierung vornehmen oder für Transaktionen auf den mobilen Browser ausweichen, falls das Gerät keine neueren Versionen mehr unterstützt.

Themenwechsel zur European Digital Identity Wallet, die bis Ende 2026 eingeführt werden soll. Ob die Verknüpfung von Identitätsnachweis und Payment wirklich den erhofften Mehrwert bietet, bleibt fraglich. Es gibt schließlich nicht das eine Payment und mit Apple oder Google Wallet existieren längst etablierte Wallets mit integrierten Zahlungsfunktionen am Markt. Der [Bank Blog](https://www.der-bank-blog.de/warum-payment-eudi-wallet/mobile-payment/37736762/?ref=paymentandbanking.com) beleuchtet das Thema.

Apropos neue Technologien: Eine Studie von Sopra Steria prognostiziert für den europäischen E-Commerce-Markt durch KI-Agenten ein Potenzial von 310 Milliarden Euro. Während 55 Prozent der Verbraucher das Konzept kennen, fordern 94 Prozent die finale Kontrolle über jede autonome Transaktion. Den Banken wird bei der Bereitstellung dieser Assistenten laut [Sopra Steria](https://www.soprasteria.com/docs/librariesprovider2/sopra-steria-corporate/publications/en-soprasteria%5Ffrom%5Fclick%5Fto%5Fagent.pdf?ref=paymentandbanking.com) das höchste Vertrauen entgegengebracht. 🤖

[![](https://storage.ghost.io/c/fa/ba/faba2f47-2f3e-419a-9a7d-cf4e1957f39b/content/images/2026/10/MC_MES26_LinkedIn-Newsletter_FintechFriday_Payment-Media-728x190-1.png)](https://web.cvent.com/event/0bdcedb4-f7c0-4089-8a04-c504f2a7f73e/summary?cmp=2026.q4.de.eur.others.brand.prod.others.mastercard-economic-summit.12345.dis.bac.prog.payment&banking.interstitial-=&ref=paymentandbanking.com)

Derweil baut die Elektronikverbundgruppe Euronics ihr digitales Zahlungsangebot im eigenen Onlineshop signifikant aus. Neben den mobilen Systemen Apple Pay und Google Pay erfolgt nun auch die Integration des europäischen Zahlungsverfahrens Wero in den Checkout-Prozess. Diese Erweiterung zielt laut [etailment](https://www.etailment.de/magazin/2026-10-27-euronics-shop-nimmt-jetzt-apple-pay-google-pay-und-wero?ref=paymentandbanking.com) auf eine Vereinfachung der Transaktionsabläufe sowie die konsequente Unterstützung moderner Standards ab.

Aber wie souverän ist der europäische Zahlungsverkehr eigentlich? Dieser Frage geht Jochen Siegert in seinem neuen Beitrag [„Souveränität im Payment: In welche Fallen immer wieder getreten wird“](https://paymentandbanking.com/souveranitat-im-payment-in-welche-fallen-immer-wieder-getreten-wird/) nach. Seit 35 Jahren baut die deutsche Kreditwirtschaft nationale Zahlverfahren, häufig jedoch an den Bedürfnissen von Nutzern und Handel vorbei. Warum wiederholen sich bestimmte Fehler immer wieder?

Auch beim digitalen Geld steht die Frage nach einem einheitlichen europäischen Zahlungsraum im Mittelpunkt. Die niederländische Zentralbank warnt vor einer Zersplitterung digitaler Geldformen. Ein digitaler Euro müsse jederzeit denselben Wert wie Bargeld besitzen, um die Einheitlichkeit der Währung zu wahren. Die [DNB](https://news.bitcoin.com/de/regulation-and-legal/ein-euro-ist-ein-euro-dnb-warnt-vor-zersplittertem-digitalgeld/?ref=paymentandbanking.com) sieht technologische Inselbildungen als Risiko und fordert ein reibungsloses Zahlungssystem ohne jegliche Wertunterschiede zwischen verschiedenen Plattformen im Euroraum.

Andere Sorgen hat die Helaba, die ihre Ergebniserwartung für 2026 erneut senkt. Der erwartete Vorsteuergewinn schrumpft von ursprünglich 700 Millionen auf nunmehr 400 Millionen Euro. Ursächlich sind die anhaltende Schwäche am Markt für Büroimmobilien und die damit verbundene Risikovorsorge. Wie das [Handelsblatt](https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/landesbank-helaba-senkt-prognose-erneut-probleme-mit-bueroimmobilien/100263579.html?ref=paymentandbanking.com) berichtet, wird zudem Vorstandschef Thomas Groß das Institut im Herbst 2027 verlassen.

Während die Helaba mit Problemen im Immobiliengeschäft kämpft, tobt an anderer Stelle ein Preiskampf um die Bankkunden von morgen. Vor dem Start des Altersvorsorgedepots überbieten sich Neobroker und etablierte Anbieter mit immer günstigeren Konditionen. Aber wer verdient eigentlich noch Geld, wenn das Depot praktisch verschenkt wird? Und wer gewinnt damit langfristig die Kunden? Lukas Homrich schaut in seinem neuen Artikel [„Die Neobanking-Welle: Angriff aufs Depot“](https://paymentandbanking.com/die-neobanking-welle-angriff-aufs-depot/) auf die Strategien von Trade Republic, Scalable Capital und den klassischen Banken. Das Thema diskutieren André Bajorat, Hartmut Giesen von der Sutor Bank und Björn Deyer von DWS am 4\. November auch auf der Banking Exchange in Frankfurt.

[![](https://storage.ghost.io/c/fa/ba/faba2f47-2f3e-419a-9a7d-cf4e1957f39b/content/images/2026/10/Artikel-6.jpg)](https://paymentandbanking.com/die-neobanking-welle-angriff-aufs-depot/)

Auch beim Sparen gibt es Neuigkeiten: Das estnische E-Geld-Institut Monemon startet seine KI-basierte Spar-App in Deutschland. Statt klassischer Sparpläne kalkuliert die Anwendung ein tägliches Budget basierend auf Fixkosten. Da die Gelder als E-Geld verwaltet werden, erfolgt die Nutzung der [Monemon-App](https://reisetopia.de/news/monemon-spar-app-deutschland/?ref=paymentandbanking.com) ohne gesetzliche Einlagensicherung für die Kunden. Ein integrierter Assistent soll durch spielerische Elemente das Ausgabeverhalten analysieren.

Bei der Neobank Revolut kommt es aktuell wieder zu technischen Störungen beim Zugriff auf die mobile Anwendung. Kunden in Deutschland, Spanien und Frankreich klagen über Verbindungsabbrüche und blockierte Anmeldeversuche im System. Nachdem bereits vor einer Woche Probleme bei der Google Cloud zu Ausfällen führten, bestätigt die [Statusseite von Revolut](https://stadt-bremerhaven.de/revolut-nutzer-melden-probleme-beim-login/?ref=paymentandbanking.com) nun die erneuten massiven Login-Schwierigkeiten.

Abseits der aktuellen IT-Probleme hat Revolut aber auch neue Pläne: Für das Jahr 2027 plant die Neobank die Einführung eines neuen Geschäftsbereichs namens Revolut Ventures. In Kooperation mit der Carne Group soll die Expertise in den Bereichen Finanztechnologie und Fondsverwaltung gebündelt werden. Mit Revolut Ventures will [Revolut](https://thepaypers.com/fintech/news/revolut-to-launch-revolut-ventures-with-carne-group-in-2027?ref=paymentandbanking.com) berechtigten Privatanlegern Zugang zu Investments in nicht börsennotierte Technologieunternehmen ermöglichen.

Für mehr Flexibilität im B2B-Sektor sorgt die Kooperation zwischen Klarna und der Kanzlei-Software TaxDome. Buchhaltungsunternehmen können ihren Mandanten dadurch ab sofort Ratenzahlungen oder spätere Zahlungsziele anbieten. Die Integration bei [TaxDome](https://thepaypers.com/payments/news/klarna-and-taxdome-bring-flexible-payments-to-accounting-firms?ref=paymentandbanking.com) verbessert die Liquidität der Kanzleien und automatisiert gleichzeitig die Arbeitsabläufe. Ziel ist eine höhere finanzielle Flexibilität für Steuerberater und deren Kundenkreis.

Heute noch hereingekommen, dass der [DigitalService](https://digitalservice.bund.de/presse/pressemeldungen/digitalservice-stellt-geschaeftsfuehrung-neu-auf?ref=paymentandbanking.com) seine Führungsebene umstrukturiert. Zum 16\. November 2026 übernimmt Marcus W. Mosen den Interimsvorsitz für die in Mutterschutz gehende Christina Rieke Lang. Damit setzt der Bund auf erfahrene Expertise aus dem Fintech-Sektor, während zeitgleich Magdalena Zadara zur Geschäftsführerin aufsteigt.

Zum Schluss noch ein Blick auf Mastercard und die Initiative First Party Trust für den europäischen Markt. Das Programm soll helfen, sogenannten Friendly Fraud zu erkennen. Dabei bestreiten Kunden nachträglich rechtmäßige Kartenzahlungen. Händler können zusätzliche Informationen zu Transaktionen bereitstellen, damit Banken strittige Zahlungen besser prüfen und unnötige Rückbuchungen vermeiden können. Laut [Mastercard](https://www.mastercard.com/news/europe/de-de/newsroom/pressemitteilungen/de-de/2026/first-party-trust-europa/?ref=paymentandbanking.com) ist die Einführung in Europa für Juli 2027 geplant.