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Noch einmal Jury Meinungen zum FinTech des Jahres

von André M. Bajorat / vom 15. Januar 2016

Jury MeinungenDie Jurysitzung ist zwar erst in ein paar Tagen, aber ich habe die Jury schon einmal um ein paar Einschätzungen bzw. Meinungen zur Top 10 gebeten. Hier die zweiten Zitate. Die ersten findet ihr hier.

Gini ermöglicht es Papierdokumente jeglicher Art semantisch zu erfassen und die Informationen automatisch und selberlernend zu digitalisieren. Diese Technologie hilft das Kernproblem im Retail Banking zu knacken: Unmengen an Papier, die manuell von Mitarbeitern erfasst, verarbeitet und abgelegt werden müssen. Heisst schnellere Bearbeitungszeit für den Kunden (Echtzeit vs. Tage/Wochen), weniger Kosten für die Bank und weniger Co2 für die Umwelt. 

Mass Up deckt eine Lücke im Versicherungsmarkt ab, der durch die Digitalisierung und die damit einhergehenden Kostenerparnisse und neu gewonnenen Daten überhaupt erst möglich geworden ist: Mini Versicherungen. Anstelle von einem 10 Jahresvertrag, der mein gesamtes Hab und Gut schützt mit 1235689123 Seiten Kleingedruckten, ist es mir als Kunde möglich, einzelne Produkte in dem Ausmaß zu schützen bzw. versichern, wie ich es als Kunde möchte – flexibel und einfach gestaltet. Ich sehe großes Potential für die Jungs.

Exporo hat ein interessantes Marktsegment entdeckt, das bisher nicht für private Anleger zugänglich war: Immobilienentwicklung. Diese Form von Asset eignet sich hervorragend für Crowdfinancing, meiner Meinung nach noch deutlich mehr als Startup Crowdfinanzierungen, da das Risikoprofil der Investments viel besser zu den Renditeerwartungen des deutschen Anlegers passt. Für Immobilienentwickler wird die Plattform insbesondere dann richtig interessant, wenn sich das Zinsumfeld dreht und Eigenkapital wieder eine höhere Rolle spielt in der Immobilienfinanzierung.

Vaamo ist ein Robo Advisor für Privatinvestoren, also ein datenbasierter Vermögensberater. Anlageentscheidungen basieren auf strukturierten Daten und stellen ein mathematisches Problem dar, insofern macht der Einsatz von Algorithmen absolut Sinn. Vaamo hat bisher eine gute Traction in der Asset Performance hingelegt und das wird der entscheidende Erfolgsfaktor sein um sich im Wettbewerbsumfeld der Investmenttools durchzusetzen – Am Ende des Tages ist dem Kunden die Rendite aus den Anlageempfehlungen wichtiger als die UI oder eine Smartphone App. Da wird fancy Fintech dann schnell wieder klassisch-konventionelle Markowitz Portfoliotheorie.


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