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# Millionen für mika, Wero-Rollout bei bunq und Staaten fordern weltweite Regeln für KI
- URL: https://paymentandbanking.com/millionen-fur-mika-wero-rollout-bei-bunq-und-staaten-fordern-weltweite-regeln-fur-ki/
- Published: 2026-09-24T10:15:55.000Z
- Updated: 2026-09-24T10:15:55.000Z
- Description: Berliner Fintech mika sammelt 6 Mio. Euro ein, bunq schließt Wero-Start ab, dazu Revolut-Kritik und Agentic Payment im neuen Podcast.
- Author: Team
- Tags: news

Heute am Donnerstag sichert sich das Berliner Startup [mika](https://www.trendingtopics.eu/berliner-fintech-mika-holt-sich-6-mio-euro-und-will-steuerberater-fuer-kmu-ersetzen/?ref=paymentandbanking.com) in einer Seed-Runde unter Führung von Smedvig Ventures sechs Millionen Euro. Die KI-basierte Infrastruktur für Buchhaltung wird bereits von über 750 Firmen genutzt. Bei einem monatlichen Wachstum von rund 20 Prozent überstieg der Umsatz im Juli die Millionenmarke.

Passend zur Expansion schließt die Neobank [bunq](https://press.bunq.com/271938-bunq-first-to-complete-wero-rollout-across-four-markets/?ref=paymentandbanking.com) als erstes Institut den Roll-out des Bezahlsystems Wero in vier europäischen Märkten vollständig ab. Die Lösung der European Payments Initiative soll bestehende Systeme wie GiroPay ersetzen. Zeitgleich verkündet das Unternehmen das Erreichen von zehn Milliarden Euro an Kundeneinlagen für seine Plattform.

Dazu passt die strategische Kooperation zwischen [Adyen](https://www.adyen.com/de%5FDE/presse-und-medien/flatpay?ref=paymentandbanking.com) und dem dänischen Fintech Flatpay zur Unterstützung europäischer Mittelständler. Während Flatpay die Kundenbeziehungen pflegt, liefert Adyen die Lizenzen und Acquiring-Fähigkeiten. Geplant ist die Integration von Embedded Finance Lösungen sowie die Bereitstellung von Geschäftskonten für über 100.000 Händler.

Apropos Technologie: Einundzwanzig Staaten sowie die EU-Kommission treiben die Einführung verbindlicher Sicherheitsstandards für KI-Spitzenmodelle voran. Dieser Vorstoß sieht verpflichtende Tests vor dem Markteintritt vor und eröffnet Chancen für unabhängige Experten. Die geplante internationale Kontrollbehörde unter dem Dach der UN verspricht einen Fortschritt für globale Sicherheit. 🚀

Themenwechsel zur Verwaltung: Die [DIHK](https://www.dihk.de/de/newsroom/dihk-zur-eudi-wallet-digitale-identitaet-braucht-einen-tragfaehigen-rechtsrahmen-186458?ref=paymentandbanking.com) fordert einen verlässlichen Rechtsrahmen für die bis Ende 2026 einzuführende europäische digitale Brieftasche. Der Erfolg der EUDI-Wallet hänge laut Stellungnahme maßgeblich von der Praxistauglichkeit ab. Klare Regeln für Interoperabilität stehen im Fokus, um die Akzeptanz in der deutschen Wirtschaft sicherzustellen.

In der Zwischenzeit gerät [PayPal](https://www.nordbayern.de/service/frust-bei-paypal-kunden-app-nicht-mehr-nutzbar-vrbr-1.15288432?ref=paymentandbanking.com) aufgrund eines Software-Updates in die Kritik, da Nutzer über hohen Akkuverbrauch und vermehrte Werbung klagen. Ein Gutachten bemängelt zudem Datenschutzverstöße bei der Weitergabe von Finanzdaten. Als europäische Gegenbewegung gewinnt Wero an Bedeutung, obwohl dem Dienst bisher eine flächendeckende Akzeptanz im stationären Handel fehlt.

Demgegenüber sieht sich die Neobank [Revolut](https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/onlinebank-revolut-100.html?ref=paymentandbanking.com) mit Vorwürfen konfrontiert, die Überwachung von Transaktionen im illegalen Glücksspiel sei lückenhaft. Interne Dokumente von Ende 2025 deuten auf Defizite in der Geldwäscheprävention in Deutschland hin. Trotz des Wachstums auf weltweit 75 Millionen Kunden steht die Einhaltung regulatorischer Standards massiv unter Druck.

Zum Datenschutz der Wallet [d-you](https://stadt-bremerhaven.de/digitale-brieftasche-d-you-verbraucherschuetzer-fordern-nachbesserungen-beim-datenschutz/?ref=paymentandbanking.com), die bis Januar 2027 eingeführt wird, fordert der Verbraucherzentrale Bundesverband deutliche Nachbesserungen. Experten verlangen technische Voreinstellungen für Datensparsamkeit sowie eine pseudonyme Nutzung. Das Gesetz müsse insbesondere Tracking und Profilbildung über verschiedene Plattformen hinweg unterbinden, um sensible Identitätsdaten zu schützen.

Ergänzend dazu erweitert [bunq](https://www.bunq.com/?ref=paymentandbanking.com) sein Angebot um eine Kreditkarte mit einem monatlich abgerechneten Rahmen von bis zu 5.000 Euro ohne Grundgebühr. Das Update 32 integriert zudem das europäische Zahlungssystem Wero für Transaktionen in Deutschland, Frankreich und Belgien sowie den Niederlanden. Damit reagiert das Institut auf den Bedarf an integrierten europäischen Bezahllösungen im E-Commerce.

Einen Schritt weiter geht die ING Deutschland durch die Kooperation mit dem Dienstleister [fino digital](https://fino.digital/?ref=paymentandbanking.com) zur Optimierung des Instant Lending Prozesses. Durch Open-Banking-Technologie entfallen künftig papierhafte Bonitätsnachweise bei Kreditanträgen. CEO Aleksandar Jeremic betont, dass diese digitale Bereitstellung von Informationen zu erheblichen Effizienzgewinnen bei der bankinternen Kreditbearbeitung führen soll.

Ein Blick nach Paris, wo [Qonto](https://qonto.com/de?ref=paymentandbanking.com) eine neue Zentrale mit 11.000 Quadratmetern für rund 900 Arbeitsplätze bezogen hat. Das Fintech betreut mittlerweile 750.000 Firmenkunden in acht Märkten. Nach dem Antrag auf eine Lizenz als Kreditinstitut im Jahr 2025 strebt das Unternehmen den Ausbau der Plattform zu einer europäischen Vollbank an.

[![](https://storage.ghost.io/c/fa/ba/faba2f47-2f3e-419a-9a7d-cf4e1957f39b/content/images/2026/09/Artikel-6.jpg)](https://paymentandbanking.com/warum-kmu-finanzierer-gerade-profitieren/)

Und noch ein Blick auf den Mittelstand: Während viele KMU über schwierigere Kreditbedingungen klagen, wachsen alternative Finanzierer. Das Deutschlandgeschäft von Iwoca legte im vergangenen Jahr nach Unternehmensangaben um 100 Prozent zu. Gleichzeitig berichteten vier von zehn kreditinteressierten KMU zuletzt von Problemen bei der Kreditaufnahme. Warum Fintechs wie Iwoca und Teylor sowie Leasinganbieter wie Grenke gerade profitieren, [analysiert Jan Schulte bei uns.](https://paymentandbanking.com/warum-kmu-finanzierer-gerade-profitieren/)

Passend dazu fragt Banxware-Gründerin Miriam Wohlfarth in [ihrem Gastbeitrag,](https://paymentandbanking.com/eigenkapital-wachstumsbremse-mit-gutem-image/) ob Deutschlands Liebe zum Eigenkapital selbst zur Wachstumsbremse wird. 50 Prozent der von Qonto befragten deutschen KMU haben noch nie externe Finanzierung genutzt. Gleichzeitig wollen 34 Prozent wachsen, obwohl ihnen dafür nach eigener Einschätzung das Kapital fehlt.

Außerdem heute im Angebot: Ein neuer Podcast von Dana Wondra bei uns auf dem Portal. Die Episode zum Thema [Agentic Payment](https://paymentandbanking.com/agentic-payment-brauchen-wir-mehr-mut-statt-mehr-regeln/) diskutiert, ob die Branche für Innovationen derzeit mehr Mut statt mehr Regeln benötigt. Die Analyse der neuen Bezahlmodelle lohnt definitiv einen Blick für alle Marktteilnehmer.