Keine Payment Exchange ohne Sponsoring – Danke an PAYONE

Am 23. und 24. Januar 2020 ist es wieder soweit: Die Payment Exchange (#PEX20) öffnet im Berliner Soho House ihre schmiedeeisernen Pforten.

Was als familiäres Branchentreffen startete, hat sich dank erstklassiger Themen und Teilnehmer zur Leitveranstaltung der Szene entwickelt.

2020 sagen wir: HAPPY BIRTHDAY, LIEBE PEX! Um ihren fünften Geburtstag zu feiern, zelebrieren wir die #PEX20 stilecht und neonbunt als Hommage an die 80er-Jahre unter dem Motto „Stranger Payments“.

Angereichert wird das fabelhafte PEX-Programm mit Network-Pausen, exklusiven Dinnern und Parties, der Preisverleihung zur Goldenen Transaktion und dem Wühlen in hochkarätigen Goodie Bags.

Die #PEX20 wird für alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis. Das verdanken wir auch Unternehmen wie PAYONE, die unser Event-Format so toll unterstützen. Mit ihren Sachspenden oder finanziellem Sponsoring geben sie uns die Möglichkeit, die Payment Exchange stattfinden zu lassen, weiter zu verbessern und als feste Größe in der Payment-Landschaft zu erhalten.

Dafür sagen wir danke und übergeben euch das Wort!

Im Interview: PAYONE

Kurz ein paar Fakten zu eurem Unternehmen, wer seid ihr und was macht ihr?

BS PAYONE ist eine Marke von PAYONE, einem der führenden Payment Anbieter Europas. Wir verstehen uns als Partner des Handels: Am POS, online oder mobil – wir helfen Händlern und Dienstleistern bei den immer komplexer werdenden Herausforderungen in Bezug auf Zahlprozesse und Vertriebskanäle. PAYONE wickelt für seine rund 365.000 Kunden in der DACH-Region mehr als 2,6 Milliarden Transaktionen pro Jahr ab. Überdies hält das Unternehmen mit seinen über 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an acht Standorten zahlreiche Mehrwert-Services bereit, die weit über das klassische Payment-Geschäft hinausgehen.

Warum kommt ihr zur PEX?

Wir sind langjähriger Partner und Sponsor der #PEX. Wir schätzen die Veranstaltung ganz besonders als Plattform für den Austausch mit Experten und zur Pflege von Partnerschaften.

Und noch etwas finden wir richtig gut: Dass es bei der #PEX weniger um PowerPoint- Präsentationen als vielmehr um den aktiven Austausch zu den aktuellen Trends und Innovationen aus der Payment-Welt geht. Mit diesem Konzept, lieber ein Quäntchen anders und zugleich besser zu sein als alle anderen, können wir uns sehr gut identifizieren, da dies ebenfalls unser Anspruch ist. Und seien wir mal ehrlich: Wer kann schon als Serienliebhaber Eurem Motto „Stranger Payments“ widerstehen, mit dem Ihr Euren fünften Geburtstag feiert?

Welches Thema trieb euch im Unternehmen am meisten 2019 um?

Bei uns gab es ein ganz eindeutiges Top-Thema: 2019 wurde der Zusammenschluss von BS PAYONE mit Ingenico Payment Services und der DSV zur neuen Marke PAYONE perfekt gemacht. Wir haben uns zusammengetan, um gemeinsam noch mehr zu erreichen. Das ONE in unserem neuen Namen ist dabei mehr als nur ein Wort. Es ist unsere Mission. Denn wir haben uns nichts Geringeres vorgenommen, als die neue Nummer Eins zu werden, EINS im wörtlichen Sinne: Die eine Antwort auf alle Payment-Fragen. Die eine Marke, an die man denkt, wenn es um Payment geht. Der eine Player, der mehr bietet als man erwartet.

Ein Jahresrückblick in die Branche: was war Top, was war Flop im Payment-Umfeld 2019?

Zu den Flops würden wir das PSD2-Thema zählen. Damit meinen wir aber nicht das Konzept an sich, sondern eher die Umsetzung. Viele Banken haben noch immer Probleme beim Aufbau von PSD2-konformen Schnittstellen. Auch wenn, daran mit Hochdruck gearbeitet wird, verhindern die technischen Hürden vielfach ein reibungsloses Kauferlebnis. Aber: Die PSD2 bringt dem Nutzer unter dem Strich mehr Vor- als Nachteile und vor allem mehr Sicherheit bei seinem Online-Shopping oder mobile Banking.

Top finden wir den Umstand, dass jetzt noch einmal zusätzlich spürbar Bewegung in den Payment Markt kommt. Was das Mobile Payment betrifft, hieß es in den letzten Jahren immer nur, dass die Deutschen weit abgeschlagen sind. Bei vielen Einzelhändlern war es bisher noch nicht mal möglich, mit dem Handy zu bezahlen. Bisher gab es in Deutschland keine wirkliche Lösung für das Mobile Payment und das Feld wird bislang von Google Pay und Apple Pay beherrscht. Man sieht aber vermehrt Anzeichen, dass die Anbieter in Europa inzwischen aufgewacht sind – und das werten wir als gutes Zeichen.

Was wird DAS Thema 2020 im E-Commerce und am POS?

Zu den wichtigsten Themen gehören weiterhin Omnichannel und Mobile Payment. Der Verbraucher möchte überall und jederzeit mit dem Mittel seiner Wahl bezahlen können – das kann ganz klassisch die Karte sein oder Google Pay. Auf all diese Wünsche muss der Händler eingehen können. Denn es ist klar: Erfolg hat derjenige, der einzelne Kanäle so miteinander verknüpft, dass der Kunde sich überall wohlfühlt. Dabei ist für uns ganz klar, dass alles, was derzeit unter dem Begriff „Omnichannel“ läuft, noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Wir werden hier Entwicklungen sehen, die beispielsweise weit über ein einfaches Click & Collect hinausgehen. Der Payment-Mix, wie immer er aussehen wird, muss an die Bedürfnisse und Vorlieben des Kunden angepasst sein.

Und ein Teil dieses Payment-Mixes, der sicherlich immer wichtiger wird, ist das Mobile Payment. Das ist ein extrem spannendes Feld. Neben etablierten Schnittstellen wie beispielsweise NFC (Near Field Communication), müssen Unternehmen Lösungen wie Voice Commerce, Unique Screen Commerce oder Car- und Mobility-Commerce in den Verkaufsprozess einbeziehen. Das ist in unseren Augen der Bereich, wo die Zukunft des Payment entsteht. Contactless Communication, künstliche Intelligenz und Payment im Mobility Sektor sind hier nur ein paar Punkte, die für zukünftige Payment-Lösungen eine Rolle spielen werden.

Die Gedanken sind frei: Wie kauft ihr 2030 Lebensmittel ein?

Wir werden mit einem smarten Einkaufswagen durch den Supermarkt schlendern. Dieser hat einen integrierten RFID-Sender und liefert dem Markt Daten über die Produkte, Einkaufszeiten, Laufwege und Aufenthaltsdauer vor den Regalen. Davon profitieren auch die Kunden: Der Chip im Smart Trolley scannt die eingekauften Produkte, sobald sie in den Wagen gelegt werden und der Einkaufswert wird beim Verlassen des Marktes automatisch vom Konto eingezogen. Das funktioniert auch durchaus schon heute – wir verweisen hier nur auf Amazon Go, die Technologie der Bonner snabble GmbH oder das kassenlose Einkaufskonzept von MediaMarktSaturn.

Auch die Art, wie wir uns über Waren oder Sonderangebote informieren, wird ganz anders sein: Die Angaben werden elektronisch gesteuert und personalisiert über eine App an unser Smartphone übermittelt. Elektronische Preisschilder passen die Preise abhängig von Wetter, Uhrzeit und Besucheraufkommen an. Das kann man sich dann so vorstellen, dass zum Beispiel an einem Regentag im Sommer das Grillfleisch automatisch reduziert wird, damit es eher gekauft wird.

Viele Prozesse wie Bestellungen werden wesentlich dynamischer, weil sie datengestützt und automatisiert ablaufen. Es werden immer mehr Daten „unterwegs“ sein – das Schlagwort hier lautet Big Data. Auch beim Bezahlen werden wir viele technologische Neuerungen sehen – zum Beispiel, dass eine Abbuchung mittels biometrischer Verfahren wie einem Iris-Scan oder per Fingerabdruck autorisiert wird. Auf alle Fälle wird das Einkaufserlebnis 2030 ein komplett anderes und wahrscheinlich auch wesentlich schöneres als heute sein!

Autor
Julia Tschawdarow
Julia Tschawdarow ist Expertin für PR- und Marketing-Kommunikation im Fintech- und Start-up-Bereich. Sie studierte Business Administration und stieg 2010 beim Berliner Payment-Anbieter Ratepay ein. Heute arbeitet sie als VP Marketing & PR bei optile. Mit ihrem Team konzipiert und produziert... mehr

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