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StarMoney

Meine Links des Tages – 06.11.2012

in Banken/Banking/mobile/Payments/PFM/sonstiges/startups/Tools von

DB, Sparkasse, StarMoney, API-Banking, XEROX, Banking Apps, PFM, Freemium, StartUpBootcamp, ItemFire, Walled Garden, Starbucks, Targobank, Facebook, Sparrow, HRS

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Meine Links des Tages – 03.10.2012

in Amazon/Android/Apple/Banking/eCommerce/mobile/Passbook/Payments/POS/Publishing/Square/startups/Tools/zahlen von

Payleven, NFC, Google, Target, Square, Elavon, Android, Instagram, PFM, StarMoney, Exchanges, Readmill, NYT, Passbook, Lemon, DocTrackr, Annotary, Import.io

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Tools

Ergebnis der Umfrage nach den genutzten mobile Banking Lösungen: Die „App“ ist der Sieger!

in Artikel/Banking/Mobile Banking/Umfrage von

Vor zehn Tagen hatte ich hier unter meinen Lesern zu einer Umfrage zum Thema mobile Banking Nutzung aufgerufen. Mir ist klar, dass die Leser dieses Special-Interested Blogs nicht den Durchschnitt in Deutschland repräsentieren, und dennoch bin ich überrascht wie sehr die native App gegenüber den mobilen Webseiten dominiert.

Nur etwas mehr als 4% der Teilnehmer nutzen hiernach die mobile Webseite ihrer Bank oder Sparkasse. Das sind sogar noch weniger als die, die bis heute gar keine mobile Banking Lösung nutzen (rund 6%).

Klarer Gewinner der Umfrage sind wenig überraschend die klaren Platzhirschen im Banking-App Bereich:

  • iOutbank sowie Star Finanz mit den Produkten StarMoney, S-Banking und S-Finanzstatus
  • relativ abgeschlagen dahinter das von mir schon häufiger vorgestellte finanzblick sowie das recht neue Produkt aus dem Haus Subsembly, banking4i

Auch wenn es wie gesagt keine Repräsentanz besitzt, können Banken und Sparkassen aus den Ergebnissen sicher eine Menge über das Nutzungsverhalten ihrer Kunden lernen.

Während im Desktop-Bereich das Webbanking der Banken sehr stark dominiert, sieht es mobil (noch) ganz anders aus. Ein wenig erinnert dies an die Geschichte des Online-Banking Ende der 90er Jahre – auch damals dominierten die PC-Clients das Online-Banking. Die Ablösung von Btx durch das immer besser, kostengünstigere und einfacher werdende Internet (Banking), drängte die PC-Clients aber mehr und mehr in eine Nische und die starke Dominanz des Web-Banking begann.

Ich bin gespannt auf die Entwicklung im mobilen Bereich: Sind die Apps eine vorübergehende Erscheinung und der „Browser“ sowie das dann mobile Web-Banking schlägt zurück, oder bleiben die Apps dauerhaft?
Sollten die Apps bleiben (was ich stark glaube), dann müssen viele Banken eine Antwort für sich finden, ob und wie sie ihre Kunden in den mobilen Kanälen noch erreichen können – auch und vor allem, wenn der Kunde eine App nutzt, die nicht von seiner Bank kommt.

Freue mich auf Kommentare und danke an die Teilnehmer.

StarMoney Web – es kann nur der Anfang sein

in Artikel/Banken/Banking/Mobile Banking/PFM von

Lange haben wir in Deutschland auf reine Online Personal Finance Management Lösungen nach dem US-Vorbild mint.com warten müssen. Nun sind mit StarMoney Web, finanzblick Web, sowie anfesito die ersten Lösungen da.

StarMoney Web – die Online Version der PC Software StarMoney aus dem Hause Star Finanz
finanzblick – der Web-Ableger der iOS Mobile Apps finanzblick aus dem Hause Buhl Data
anfesito – aus dem Hause I&S Internet&Security – ein Newcomer im Bereich Online Banking

Dabei merkt man deutlich, dass diese Angebote noch in den Kinderschuhen stecken, bzw. die etablierten Anbieter noch Probleme haben sich von den Bedienkonzepten ihrer bisherigen Angebote zu lösen.

In meinem Artikel „Wird finanzblick mein Evernote für Banking“ habe ich meine Kundenbedürfnisse schon einmal deutlich gemacht.

  • überzeugende User-Experience
  • kein Datensilo
  • multiplattform-Lösung
  • offen für Erweiterungen
  • Integration von eCommerce Konten
  • Ablage von Belegen am Umsatz
  • Auto-Kategorisierung

Gemessen an diesen gar nicht so großen Bedürfnissen, bin ich aktuell noch enttäuscht von den ersten Angeboten.

Aber zugleich bin ich sehr froh, dass es die ersten Lösungen gibt und sich Anbieter auf dieses für Deutschland recht neue, bzw. auch in Teilen aus der Vergangenheit verbrannte Terrain (moneyshelf, kontoblick) vorwagen.

moneyshelf Mappe aus dem Jahr 2000

Ich sehe gerade aktuell ein großes Potential für diese Tools, da die Verwaltung von Finanzen in wirtschaftlichen Krisenzeiten auch auf uns Normalbürger übergreift und zudem heute weder von Banken noch von Dritten online basierte Multiplattform- und Multibankenlösungen angeboten werden.

Aber was genau ist es also was mich bisher noch nicht überzeugt:

Heute als Start einer kleine Reihe ein Blick auf StarMoney Web.

Was ist mir in der Nutzung des neuen Dienstes aufgefallen:

  • Die erste Anmeldung geht schnell und auch die Einrichtung der Konten bei verschiedenen Banken klappt wie vermutet technisch einwandfrei.
Registrierung StarMoney Web

Allerdings ist die Handhabung des Produkts aus meiner Sicht doch sehr gewöhnungsbedürftig:

Laptops und PC mit einer Java Runtime
  • Geheilt werden könnte dies sicher in Teilen über einen gemeinsamen Datenbestand zwischen den verschiedenen Lösungen (Mobile Apps, PC Client, Webdienst) aus dem Haus der Star Finanz. Dieser Multiplattformansatz analog moderner Webdienste wie Wunderlist oder Evernote ist hier allerdings noch nicht sichtbar, aber scheinbar unter dem Namen StarMoney Cloud in der Entwicklung.
StarMoney Cloud als plattformübergreifende Klammer?
  • Das ein performancefressendes und User-Experience zerstörendes Java Applet für die Kommunikation mit den Banken genutzt wird, ist wohl auf den Sicherheitsaspekt zurück zu führen.
    Das Java eine aussterbende Plattform ist, wird unter anderem bei der versuchten Nutzung mit dem MacBook deutlich. Eine Kommunikation mit der Bank ist erst nach der Aktivierung und einem Neustart des Browsers möglich. Nicht wirklich schlimm, aber für den ungeübten User sicher eine Hürde und ggf. auch eine unüberwindbare.

Das das Applet zudem immer wieder separat zur Dateneingabe durch Mausklick „aktiviert“ werden muss, ist ein jedes mal wieder nervendes Details.

  • Dieses störende Details passt allerdings zum weiteren Bedienkonzept von StarMoney Web. Die Oberfläche ist gespickt mit unbekannten Buttons und ungewohnten Bedienelementen. Diese sind auch nach wiederholter Nutzung nicht eingängig und logisch, sondern mich hat die Nutzung irgendwann fast schon genervt.
neues User Interface – zumindest gewöhnungsbedürftig

Vor allem die nicht unterstützen Doppelklicks für Detailinfos und die nicht scrollbaren und zudem zu kleinen Umsatzlisten sind ein Experience Ärgernis und Nutzungshemmnis im Alltag.

  • Das die zugehörige Webseite das Produkt nur unzureichend erklärt, ist sicher am schnellsten heilbar. Hier ist es auch für den geübten Leser nicht einfach rauszufinden wo nun die Unterschiede zwischen dem kostenlosen und dem Abo-Angebot sind. Die Auflistung der FAQs (http://www.starmoney.de/index.php?id=starmoneyweb-bedienung) ist zudem ein abschreckendes Beispiel für leserfreundliche Seiten im Web.
Bleiwüste statt interaktiver Hilfe
  • Gewünscht hätte ich mir zudem eine API für weiterführende Dienste oder zumindest eine Exportfunktion für die Umsätze und nicht der Kategorienreports.

Auch wenn es noch Defizite gibt, bin ich dennoch sehr froh das es StarMoney Web, finanzblick und anfesito gibt.
Es wird sicher weitere Nachahmer geben und diese werden die Defizite aufarbeiten und die Lösungen werden in Gänze besser werden. Es erinnert ein wenig an die ersten reinen Mailanbieter im Web. In den nächsten Tagen folgt ein Blick auf die anderen Anbieter.

Meine Links des Tages – 13.07.2012

in Banking/eCommerce/Payments/POS/Tools von
Google Maps, Facebook Banking, The Currency Cloud, StarMoney Web, WipIt, Coupies, Payleven und Stripe, LevelUp, PayPal
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Tools
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Payment

Wird finanzblick mein Evernote für Personal Finance Management?

in Artikel/Banken/Tools von

Evernote ist eines meiner liebsten Tools im Alltag. Und das schöne daran ist, dass ich nicht sagen muss wo und auf welchem Device ich es nutze, sondern ich kann es einfach überall nutzen. Ob als Mobile-App, Browser-App, installierter Client oder Browser-Erweiterung.

Genau so etwas wünsche ich mir auch von einem Tool, mit dem ich meine Finanzen und alles was damit zusammenhängt managen kann. Vielleicht sind meine Anforderungen ein bisschen größer als die des Durchschnitt, aber ich habe nun mal mehr als ein Konto und dies auch bei unterschiedlichen Banken und Anbietern. Und wenn man die verschiedenen eCommerce Accounts wie PayPal, Amazon oder eBay noch dazu nimmt, sind es noch mehr.

Das in den letzten Tagen vorgestellte finanzblick hd hat in Zusammenspiel mit den angekündigten Lösungen für das iPhone und den Web-Browser das Potential zu einer solchen Lösung.

Bisher sind die angebotenen Lösungen die ich in Deutschland kenne reine Datensilos – ich habe eine Lösung auf dem iPhone (S-Banking), eine App auf dem Mac (moneymoney) und hin und wieder schaue ich auch auf die Internetseiten (apobank, Sparkasse, Netbank, 1822direct) meiner Banken.
Konsistente Daten über alle genutzten Geräte sind dabei nicht vorhanden und vor allem die durch Kategorien oder hinterlegte Kaufbelege veredelten Daten sind immer in einem Silo gefangen und zudem sicher gerade nicht auf dem Device vorhanden, auf dem ich gerade danach suche.

Das diese Datensilos nicht sein müssen, beweisen uns Dienste wie Evernote oder auch Google Docs nun schon seit längerer Zeit.

Vertraue ich also nun in Zukunft alle meine Finanzdaten den Betreibern von finanzblick an?

Dazu ein paar Gedanken zum Betreiber und dem möglichen Business-Modell:
Hinter finanzblick steckt die Firma Buhl die seit Jahren das erfolgreiche PFM-Tool WISO mein Geld und weitere Finanzprodukte anbietet (http://www.buhl.de). Keine schlechte Ausgangslage, aber wer das bisherige Gechäftsmodell von Buhl kennt, wird hier ggf. ein wenig hellhörig. Bisher verdient Buhl sein Geld mit regelmässigen Updates für die Software WISO mein Geld. finanzblick soll laut der Webseite higegen als Webdienst kostenlos sein (iPad App kostet zur Zeit 4,99 €). Welche Einnahmequellen ergeben sich also neben dem App-Verkauf noch?
Die gut gemachte automatische Kategorisierung der Kontoumsätze bietet die beste Möglichkeit individuelle Werbung und Empfehlungen zu platzieren. Additiv oder anstatt könnten je nach Finanzsituation passende Finanzprodukte angeboten werden – damit wäre finanzblick auf den Spuren von mint.com, die in den USA sehr erfolgreich sind, deren Copy in Deutschland mit kontoblick.de aber gescheitert zu sein scheint.

Vertraue ich also finanzblick und damit der Firma Buhl meinen Daten an oder gibt es andere Anbieter von denen ich mir eine solche Lösung noch lieber wünschte?

Potentiell kommen aus meiner Sicht folgenden weiteren Player für ein solches Angebot in Frage:
– Banken oder Sparkassen
– Telkos
– andere Softwarehersteller von Personal Finance Management Lösungen

Sowohl Banken als auch Telkos haben bereits ihre Erfahrungen in diesem Umfeld gemacht. Für die Banken hat die Deutsche Bank 24 mit Moneyshelf im Jahr 2001 viel Lehrgeld zahlen müssen und das Angebot nach kurzer Zeit auf Druck der anderen Banken wieder einstellen müssen. T-Online hingegen betreibt seit der Abschaltung von Btx ein eigenes Web-Banking Portal für Telekom-Kunden – ein großer Erfolg scheint dies allerdings nicht zu sein, sondern eher ein historischer Überbleibsel aus der Btx-Zeit.
Bei anderen Softwarehersteller fallen mir die typischen Wettbewerber von Buhl ein und zudem die neuen Player die aus der mobilen Welt kommen – also Star Finanz mit StarMoney, Haufe mit Quicken (deren amerikanische Mutter intuit bereits mint.com gekauft hat) oder StoegerIT mit Outbank.

Wem also würde ich am liebsten meine persönlichen Finanzdaten anvertrauen?

Ich glaube am liebsten weiter einer meiner Banken, aber wenn der Service richtig gut ist, die Sicherheit adäquat ist, auch jedem anderen oben genannten – dabei wäre es mir dann auch egal ob es ein faires Premium-Preismodell gibt (ein Preis für alle Devices bitte!) oder die Lösung durch Werbung finanziert wird.
Einzig die Vermittlug von Finanzprodukten auf Basis meiner Daten wäre mir persönlich weniger lieb.

Um so länger ich über das Thema nachdenke, um so mehr freue ich mich darauf, dass hier mit finanzblick einer den ersten Schritt gemacht hat. Ich hoffe und bin sicher, dass der Wettbewerb im Sinne des Kunden tolle Lösungen entstehen lässt – in diese Lösungen sollten dann auch weitere heutige Daten aus anderen Silos wie Versicherungs-Apps oder Beleg-Apps wie Lemon oder Resposito integriert werden.

Hier ist viel Luft und Bedarf für Innovationen.

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