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Recurring Billing

No.15 – Vorstellung FinTech StartUps: Liquid Payment -> nun isaac10

in fintech/Payments/Vorstellung FinTech StartUps von


Bildschirmfoto 2015-06-01 um 15.16.58Wieder ist die letzte Vorstellung länger her – heute mal wieder ein spannendes Payment-Thema: Recurring Billing. Eine komplette Liste hier.

Firma:
Liquid Payment GmbH

Webseite:
http://liquid-payment.com/ – Nun isaac10.com

Beschreibung des Produktes:
Liquid Payment isaac10 ist ein Anbieter zur Verwaltung, Rechnungsstellung und Abbuchung von wiederkehrenden Zahlungen (Recurring Billing).
Zielmarkt sind Anbieter auf dem deutschen Markt mit Fokus auf SaaS, Abo Commerce und Sharing Economy im Allgemeinen. Unternehmen im Bereich Green und GreenTech bekommen gesonderte Rabatte.

Sitz:
Hamburg

Zielland / Länder:
Deutschland

Zielgruppe:
Beides

Status der Finanzierung:
Angels

Produktname / Namen:
Liquid Payment

Gründer/ Team:
Christian Knips

Next Steps:
Momentan Beta, next Step offizieller Livegang

Größe des Teams:
6

Gegründet:
2013

Segment:
payment

Business Modell:
Monatliche Gebühr + Transaktionsprovision

Weitere Finanzierungen vorgesehen?:
Ja

Rechtsform:
GmbH

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Es tut sich was im deutschen eCommerce – FastBill und Paymill mit neuer Lösung

in eCommerce/Payments von

Vor fast zwei Jahren hatte ich mich hier und auch in der t3n  über die Rückständigkeit und teilweise Unzulänglichkeit von deutschen Paymentdiensten ausgelassen. 

Vor allem fehlende Losungen für wiederkehrende Zahlungen, der langsame Prozess zu einer Kreditkartenakzeptanz sowie die nicht mehr zeitgemäße Integration der Payment Formulare in die Anbieterseiten, hatte ich kritisiert.

In allen Bereichen gibt es nun echte Fortschritte zu vermelden und ich freue mich, dass dies in Teilen auch durch deutsche Anbieter erfolgt.

Zwei Beispiele will ich kurz vorstellen

Paymill
Das Münchner Startup Paymill hat sich das US Startup Stripe (www.stripe.com) zum Vorbild genommen und zeigt wie einfach Payment, vor allem für kleine Unternehmen, möglich sein kann.
Über Paymill hatte ich auch zum Start schon einmal berichtet. Keine lange Wartezeit auf dem Weg zum Akzeptanzvertrag und vor allem eine sehr smarte Einbindung der Payment-Dialoge über eine tolle REST-API machen Paymill aus. Zudem kommen nahezu im Wochenrhythmus neue Funktionen hinzu, so dass es inzwischen nicht mehr nur Kreditkartenzahlungen sind, die von Paymill angeboten werden, sondern auch Lastschriften und viele andere sinnvolle Funktionen.

FastBill Automatic
FastBill kommt aus einer anderen Richtung – die Kollegen sind nicht unbekannt, sondern deutscher Marktführer im Bereich SaaS-Rechnungsverwaltung und vereinfachen schon seit Jahren Business-Prozesse in Unternehmen. So war der Schritt zu wiederkehrenden Zahlungen – und genau das macht FastBill Automatic – nicht all zu weit.

Bildschirmfoto 2013-06-11 um 20.02.03

Spannend ist, dass sich die Anbieter FastBill und Paymill für die neue Lösung „FastBill Automatic“ (http://www.fastbill.com/automatic/) zusammen gefunden haben und wiederkehrende Zahlungen, für vor allem SaaS- und Abo-Dienste, in einer engen Kooperation anbieten.

Funktional haben beide Lösungen sicher noch Platz nach oben – aber das ist bei neuen Lösungen ja meist der Fall. So fehlen unter anderem sowohl bei Paymill „solo“ als auch bei „FastBill Automatic“ die Überprüfung der Lastschrifteingänge auf dem eigenen Konto.

Auch scheinen die beiden nicht allein zu bleiben, sondern ebenfalls deutsche Lösungen wie Pactas Itero (http://www.pactas.com/produkte/pactas.itero/) oder Reskribe (http://www.reskribe.com/) stehen in den Startlöchern um Lösungen für wiederkehrende Zahlungen anzubieten. Allerdings sind diese beiden bisher nur mit Informationen am Start.

Ich bin gespannt wie das Thema weitergeht und vielleicht habe ich mit meinem Ruf aus dem Juli 2011 ein wenig zu den neuen Lösungen beitragen können.

Top 10 der gelesenen Artikel in 2011

in Artikel/PayPal/POS von

Zum Jahresabschluss auch von mir eine Top 10 Liste der meist gelesenen Artikel in diesem Blog im Jahr 2011. Auf diesem Weg allen Lesern und Weiterleitern einen herzlichen Dank für die Unterstützung und die Ermutigung das Ganze weiterzuführen.

Angefangen als meine eigene Linkliste ist es inzwischen ein wenig mehr geworden und ich werde mich bemühen auch in 2012 den Standard zu halten und die eine oder andere Sache nicht nur zu linken, sondern auch zu kommentieren.

Allen einen guten Rutsch und ein gesundes und gutes 2012 – auf das Mobile Payment auch in Deutschland den echten Durchbruch erlebt!

Und hier sind sie – die Top 10:

Meine Tools

News des Tages – 02.08.2011

Über mich

Wird finanzblick mein Evernote für Personal Finance Management? 

Ergebnisse der Umfrage zur Zukunft am POS 

Wie die tägliche Link-Liste entsteht 

Reccuring Billing Provider für Deutschland 

Google vs. PayPal 

Umfrage – Wem gehört die Zukunft am deutschen Point of Sale? 

Der Anbieter von ‘Wiso Mein Geld’ mit finanzblick HD auf dem iPad – auch ScreenScraping möglich

E-Payment in Deutschland: Was fehlt und warum – mein erster Beitrag auf t3n

in Artikel/eCommerce/T3N von

Während in den USA, dem Mutterland von eBay und Paypal, ein innovativer E-Payment-Anbieter nach dem anderen aus dem Boden sprießt, sieht es in Deutschland im E-Payment-Sektor deutlich düsterer aus. Hier ist es extrem aufwändig und intransparent, als Firma einen Payment-Workflow für regelmäßige Zahlungen einzurichten. Doch warum ist das so und wäre der deutsche E-Payment-Markt nicht endlich bereit für einen Reccuring Billing Provider amerikanischer Machart?

Mehr hier

Reccuring Billing Provider für Deutschland

in Artikel/startups von
Ist der deutsche Markt bereit für einen Reccuring Billing Provider amerikanischer Machart?

 

Mehr und mehr entstehen auch in Deutschland Web-Geschäftsmodelle auf Basis einer monatlichen Subscription.
Grundlage sind oft mobile Apps die durch eine Web-App erweitert werden oder anders herum. Typische Vorbilder sind Dropbox, die 37Signal-Produkte, Instapaper oder Evernote.

 

Aber wie erfolgt das Billing der Kunden für einen deutschen Anbieter, der neben dem Verkauf über die App-Stores von Apple, Android und anderen mehr und mehr auch über die eigene Webseite verkauft will?

 

Vordergründig eine recht einfache Frage, da die meisten Nutzer dieser Anwendungen wohl eine Kreditkarte, einen PayPal Account oder ein Bankkonto für die Lastschrift haben und man dadurch in der Zielgruppe nahe an die 100% Abdeckung kommen wird.

 

Aber was, wenn die Anwendung nicht nur in Deutschland verkauft werden soll und darüber hinaus zur Unterstützung der administrativen Aufgaben ein Dienstleister für das komplette Subscription-Handling (Reccuring Billing Provider) eingeschaltet werden soll?

Dann Bedarf es auf die einfache Frage einer komplexeren Antwort – ein paar Stichworte gefällig?

  • PayPal (Website Pro, Express)
  • Kreditkarten-Acquirer und Akzeptanzvertrag
  • Payment Service Provider
  • Payment Gateway
  • Wallet
  • PCI
  • Lastschrifteinzugsermächtigung
  • Fraud

Um das ganze in eine sinnvolle Reihenfolge zu bekommen, sollten wir vorne beginnen:
Ziel ist es, dass der Kunde so sicher und einfach wie möglich zahlen kann und dies gleichzeitig mit so wenig Aufwand wie möglich für den Anbieter verbunden ist, das Geld aber sicher eingeht und kein Missbrauch stattfindet. Gerade bei monatlichen Subscriptions erscheint es daher sinnvoll sich nach einem oder einer Kombination mehrerer Dienstleister für dieses Thema umzuschauen.

Wie nicht anders zu erwarten gibt es von diesen vermeitlichen Full-Service-Dienstleistern (Recurring Billing Provider) auch eine ganze Menge – aber bisher keinen in Deutschland und auch nicht wirklich in Europa, sondern in den USA. Eine kleine Auswahl:

Recurly // spreedly // chargify // cannybill // Simplified Ecommerce // cheddargetter // paysimple // aria systems

Die inhaltlich und preislich sehr vergleichbaren Angebote dieser Unternehmen klingen auf den ersten Blick auch alle super und überzeugend und scheinen nahezu alle Anforderungen zu erfüllen (einige haben noch Probleme mit der VAT-Darstellung) – wenn man allerdings näher hinschaut, gilt dies vor allem für Interessenten aus den USA.

Woran liegt das?

Nahezu allen oben genannten Anbietern fehlt eine geeignete Anbindung (Payment Gateway) an die deutschen Payment-Landschaft via eines Payment Service Providers oder Acquirers. Die von den Anbietern genannten Partner für einen sogenannten Merchant-Account (in Deutschland Kreditkarten-Akzeptanzvertrag) können diesen Service leider deutschen Unternehmen nicht anbieten (hat was mit den Vorgaben von VISA und Mastercard im Sinne der Fraud-Protection zu tun).

Darüber hinaus setzen die meisten Anbieter zusätzlich auf den in Deutschland nicht verfügbaren PayPal Dienst Website Pro, der ein Bezahlen via PayPal auch ohne einmalige Registrierung ermöglicht.

Erste Anzeichen für eine Lösung haben Recurly und Cheddargetter mit Wirecard und Spreedly mit Ogone unternommen – der richtige Durchbruch ist das aber weiterhin noch nicht, da in der Regel viel zu viele Partner involviert sind, Verträge abschließen wollen und auf diese Art und Weise Komplexität und Preis in die Höhe treiben:

  • der Reccuring Billing Provider
  • der Kreditkarten-Acquirer
  • der Payment Service Provider
  • die Bank für den Lastschrifteinzug
  • PayPal

Welche Möglichkeiten bleiben?

  • Einen Merchant-Account für Kreditkarte und PayPal in den USA eröffnen und die vorhandenen Payment-Gateways der Anbieter nutzen und zudem auf die Lastschrift verzichten – nach meiner Einschätzung nicht ganz so einfach für deutsche Unternehmen, vor allem für solche in der Startphase.
  • Das Thema Payment und Reccuring Billing Service separat lösen und via Schnittstellen manuell miteinander verbinden.
  • Auf die Verbindung der Systeme warten oder gemeinsam mit den Anbietern der Wahl die Brücke schaffen.
  • Auf einen deutschen Anbieter warten oder selber einen bauen.
Wie sind eure Erfahrungen? Habt Ihr eine gute Lösung gefunden?
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