Paymentandbanking http://paymentandbanking.com All about FinTech, Banking, Payment, Mobile Mon, 27 Mar 2017 08:10:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.3 https://i2.wp.com/paymentandbanking.com/wp-content/uploads/2017/02/cropped-Wallet_512x512.jpg?fit=32%2C32 Paymentandbanking http://paymentandbanking.com 32 32 Disruption – was’n das? http://paymentandbanking.com/disruption-wasn-das/ http://paymentandbanking.com/disruption-wasn-das/#respond Mon, 27 Mar 2017 07:25:57 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8682 Heute erklären wir, in unterschiedlichen Meinungen den Begriff: DISRUPTION Vor einiger Zeit hatten wir uns schon einmal dem Begriff ‚FinTech‘ und dann dem Unterschied zwischen ‚Produkt und Feature‘ gewidmet. Heute nun die Mutter aller Buzzwords und der Angstmacher für viele Etablierte: Die berühmte Disruption. Was ist denn das überhaupt und was sind konkrete Beispiele für…

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Heute erklären wir, in unterschiedlichen Meinungen den Begriff: DISRUPTION

Vor einiger Zeit hatten wir uns schon einmal dem Begriff ‚FinTech‘ und dann dem Unterschied zwischen ‚Produkt und Feature‘ gewidmet. Heute nun die Mutter aller Buzzwords und der Angstmacher für viele Etablierte: Die berühmte Disruption.

Was ist denn das überhaupt und was sind konkrete Beispiele für disruptive Modelle? Und wo ist die Abgrenzung zur Innovation und Evolution?

http://www.gruenderszene.de/lexikon/begriffe/disruption

Wir haben in unsere erweiterte Runde gefragt und eröffnen hiermit eine neue Rubrik ‚…Was’n das?‘, in der wir frei nach unserem Credo, einen Blog zu führen, auf dem wir unser Expertenwissen rund um komplexere Inhalte klar und einfach darstellen und somit schneller konsumierbar machen. Da wir alle unterschiedliche Meinungen haben, die jedoch im Wesentlichen gleiche Gewichtung haben, sollen hier auch alle ihre eigene Definition bekommen.
Dazu werden wir hin- und wieder Gäste mit ebenso starken Meinungen einladen. Heute fangen wir also mit Disruption an und werden das mit anderen Begriffen und Themen in den kommenden Wochen immer mal wieder fortführen. Wie immer freuen wir uns über eure Ideen und Anregungen.

Nun aber zu den Antworten der Experten:

  • Zu Gast: Arnulf Keese und Miriam Wohlfahrt

Disruption- was'n das?

JOCHEN:

Ich finde der Begriff “Disruption” wird extrem inflationär verwendet und ist für mich mittlerweile absolut negativ besetzt. Ich denke da an den SVP Payment der Deutschen Telekom, der sein mittlerweile eingestelltes Mywallet Produkt bei Payment-Konferenzen großspurig als disruptive Innovation ankündigte oder an das O2 Banking Produkt, eine eher mittelmäßige Kopie von N26, was dennoch als “disruptivstes Banking” angekündigt wurde. Wenn jemand “disruptiv” in den Mund nimmt, höre ich mittlerweile fast automatisch auf, überhaupt zuzuhören und das Gesagte gar nicht mehr Ernst zu nehmen!
Was ist disruptiv? Das iPhone war disruptiv! Es hat nicht nur den kompletten Mobilfunkmarkt auf den Kopf gestellt, man denke nur an die Entwicklung von Nokia und RIM/Blackberry. Es hat unser Konsumentenverhalten komplett geändert und massive Auswirkungen auf viele andere Industrien – man denke nur an Foto-Kameras/Camcorder, Musikindustrie, Handelskanäle etc.
Wieviel Disruption haben wir in den letzten Jahren gesehen? Nicht viel! Wieviel Disruption wurde versprochen, aber nur mini Evolutionsschritte geliefert? Sehr sehr viel! Jeder, der das Wort disruptiv in den Mund nimmt, sollte vorher nochmals überlegen ob er wirklich der eigentlichen Definition entspricht oder ob es nur billiges Marketing Blabla ist.

KILIAN:

Ich versuchs auf die Kürze: Disruption ist der Versuch bestehende Prozesse und Denkweisen mit Hilfe “unlauterer” Mittel oder neuer Ansätze aufzubrechen und damit “zu zerstören”. Disruption schafft direkt Wert. Disruption schafft direkten Wettbewerb. Disruption kommt mit einer gewissen “Naivität” daher. Disruption ist meist prozessual getrieben. Disruption kann Innovation nutzen, muß aber nicht.

Innovation will etwas neues Schaffen. Was noch nie da Gewesenes. Innovation schafft nicht zwingend direkten Wert. Innovation birgt das größte v.a. unternehmerische Risiko, bietet aber das Potenzial auf den Blue Ocean. Innovation ist oft technologisch getrieben nicht immer porzessual.

Evolution will nichts neues. Es ist ein inkrementeller Ansatz aus kleinen Schritten. Mit wenig Risiko aber auch weniger Uplift.

MAIK:

“Eine disruptive Technologie (englisch to disrupt „unterbrechen“) ist eine Innovation, die eine bestehende Technologie, ein bestehendes Produkt oder eine bestehende Dienstleistung möglicherweise vollständig verdrängt.“, heißt es in der Wikipedia. Als Beispiel wird unter anderem das Smartphone mit Touchscreen genannt, welches die Featurephones ersetzt hat. Aber war das iPhone wirklich eine disruptive Entwicklung oder nur eine evolutionäre Weiterentwicklung der Handys von Nokia?

Die Grenze zwischen Innovation, Evolution oder letztendlich Disruption sind fließend. Für mich hat Disruption nicht nur mit Technologie zu tun, sondern auch mit einer Denkweise und Kultur. Disruptive Unternehmen halten sich nicht an geschäftliche Konventionen, sondern brechen alte Denkweisen auf und gehen völlig neue Wege. Ein Bespiel dafür ist der iPod (der MP3-Player von Apple). Als Ende 2001 der erste iPod vorgestellt wurde, gab es bereits seit Jahren Mp3-Player von Sandisk, Creative oder Sony. Die Art und Weise wie der iPod bedient wurde und die Verknüpfung zu iTunes und damit einhergehend der Möglichkeit einfach Musik zu kaufen und auf den iPod zu laden machte den iPod erfolgreich. Apple hat mit dem iPod ein Gerät geschaffen, welches auf der einen Seite extrem einfach zu bedienen ist und auf der anderen Seite mit iTunes erstmalig in der Geschichte Musik auf einfache Art und Weise, digital gekauft werden konnte.

Das aus meiner Sicht treibende Merkmal von Disruption ist die Denkweise. Auch hier ein Beispiel. Bis Ende der 90er Jahre war der Magenbitter Jägermeister vor allem als ‚Altherrengetränk‘ bekannt. Durch schwindende Umsätze hat man Jägermeister völlig neu ausgerichtet und aus dem Magenbitter ein Lifestyle-Getränk gemacht. Jägermeister-Mast SE konnte durch eine andere Denkweise und Unternehmenskultur eine neue Zielgruppe erreichen und den Umsatz von 182 Mio. EUR Ende der 90er auf heute 568 Mio. EUR steigern. Sogesehen hat Jägermeister den Markt der Spiritousen disruptiert und ist heute die wertvollste deutsche Spirituosenmarke.

Disruption- was'n das?

RAFAEL:

Oh jee, dieses Wort. Wenn jemand das Wort benutzt, kann ich mir fast immer sicher sein, dass derjenige mit Sicherheit nicht Christensens Definition von “disruption” meint.
Vieles was gemeinhin als disruptiv bezeichnet wird, sind meist nur graduelle Verbesserungen. AirBnB hat keine Hotels und Hotelketten obsolet gemacht, Netflix hat nicht TV und keine TV Sender obsolet gemacht (Reed Hastings ist einer der wenigen Gründer den diese Bezeichnung auch selbst nervt), Uber hat nicht Taxis oder Taxi-Firmen obsolet gemacht. Alles was sich sonst noch gern (insbesondere selbst) als disruptiv bezeichnet ist es mit Sicherheit nicht, aber wir brauchten wohl einen Ersatz für innovativ.
Selbst wenn man an die erfolgreichen Neu-Ausrichtungen von Unternehmen denkt war dies keine Disruption – ich denke da z.B. an Mannesmann der sich vom Industriekonzern zum Telekommunikationskonzern wandelte.
Auch die manchmal zitierte Disruption durch Smartphones ist in meiner Wahrnehmung noch nicht vollzogen. Erst 2016 haben die Smartphones global betrachtet die dummen Mobiltelefone überholt – von Verdrängen sind wir also noch ein wenig entfernt (das fühlt sich natürlich in einigen Ländern mit einer hohen Smartphone Penetration anders an). Natürlich hat Nokia als Hersteller gelitten aber Nokia hat (noch) nicht das Schicksal der Pferdekutschen Hersteller ereilt.
Ich würde mir wünschen, dass wir Begriffe einfach so verwenden wie sie definiert wurden. Alternative Fakten sind Lügen und Disruption ist Clayton M. Christensen’s Definition und nichts anderes.

ANDRÉ:

In der Tat ein echtes Buzzword und nur in den seltensten Fällen erfüllen hier Aussagen von vermeidlichen Disruptoren die hohen Erwartungen an den Begriff.

Wenn ich drüber nachdenke fällt mir auf, dass Disruption sicher auf einer Makro-Ebene betrachtet werden muss, aber jeder von uns im Alltag seine persönlichen Disruption-Cases hat.

Welche Disruptionen habe ich persönlich bisher in meinem Alltagsleben erlebt:

  • Meine teuer gekaufte Platten- und CD Sammlung verstaubt im Keller und ich liebe Spotify
  • Teure externe Festplatten liegen in Mengen neben der U2 Platte, da ich alles in der Dropbox habe
  • Fotoalben und DIAs sind noch da, aber alles Neue (seit 1998) liegt bei Apple Foto in der Cloud
  • die Taxi Zentralen der Großstädte sind aus meinem Adressbuch verschwunden und die mytaxi App bzw. das Alexa Skill haben diese komplett ersetzt
  • meine HIFI Anlage, die immer wesentlicher Teil von Kinderzimmer, Studentenwohnung und auch noch Haus war, musste kleinen weißen Boxen weichen, die mit dem Handy bedient werden
  • Ich nutze noch Hotels, aber airbnb ist fester Bestandteil meines beruflichen und privaten Reisens und hat damit eine Industrie auf den Kopf gestellt

Die Liste ließe sich sicher lange fortsetzen und meine Definition ist dann auch eher die, dass ich weniger Zerstörung als mehr eine Umwälzung eines Marktes / einer Nutzung als ausreichendes Merkmal der Disruption verstehe.

Während es sich bei einer Innovation um eine Erneuerung handelt, die den Markt nicht grundlegend verändert, sondern lediglich weiterentwickelt, bezeichnet die disruptive Innovation eine komplette Umstrukturierung beziehungsweise Zerschlagung des bestehenden Modells.

Disruption- was'n das?

ARNULF:

Wie jede grosse Idee wird natürlich auch die der Disruption inflationär zitiert – da muss man halt trennen lernen zwischen Buzzword-Rauschen und echter Substanz.
Aber vom Prinzip ist Disruption der grossartige Schlüssel dazu, aus bekannten Einzelteilen etwas Neues zu schaffen, einen kreativen Prozess der Erneuerung systematisch zu betreiben. Der Kern der Disruption ist für mich die Ablösung des Bestehenden durch das Bessere indem man neue Perspektiven findet und sich auf die Lösung eines Problems für den Benutzer konzentriert. Meist, indem man durch klaren Blick den wesentlichen Schwachpunkt im Bekannten erkennt – und diesen ersetzt durch eine schockierend einfache bessere Idee.
Und auf einmal wird etwas Altbekanntes neu erfunden und ein bis dahin hinzunehmendes Problem verschwindet einfach und wir fragen uns, wie wir die alte Lösung des Problems je vorher ertragen haben.
Ich finde, genau daran erkennt man auch am besten die wahren Disruptionen, an diesem Aha-Moment, der Überraschung, das eine so viel bessere Lösung all die Jahre scheinbar so nah direkt vor unserer Nase lag, oder dass durch eine Kombination bekannter Technologien etwas völlig Neues und Besseres entstehen konnte.
Mir ging es so bei den Karten-Apps, die die Landkarte abschaffte, die man einfach nicht beim Fahren bedienen konnte. Sicher gab es vorher GPS, Verkehrsfunk, digitale Karten und Navigation – aber alle standen für sich alleine. Immer wieder einmal wurden ein paar dieser Zutaten kombiniert, aber nie so richtig gut. Und auf einmal waren Handys, Mobilfunknetze und geniale Entwickler soweit und zauberten Google Maps etc. herbei. Seitdem habe ich weder Landkarten, Navis oder Verkehrsfunk mehr benützt – und nicht eine Sekunde vermisst. Und nutze eigentlich auch gar nichts mehr von dem Entertainment meines Autos außer den Lautsprechern. Mal sehen wer als nächstes disruptiert wird …

MIRIAM:

Für mich persönlich gibt es keinen Unterschied zwischen Evolution und Innovation. Beides ist für mich eine Art konsequente Weiterentwicklung oder auch Verbesserung (auf Basis von gelernten Verhaltensweisen und Bildung) eines bestehenden Zustandes, einer Idee oder eines bereits etablierten Produktes.
Innovationen und Evolution verändern nicht das komplette Verhalten.
Disruption bedeutet für mich Dinge ganz neu zu denken, sie buchstäblich zu entwurzeln oder sie zu zerstören.
Disruptoren sind somit eigentlich immer Innovatoren weil es immer eine Weiterentwicklung gibt. Innovatoren sind aber nicht immer Disruptoren, weil sie das Verhalten nicht komplett verändern.
Beispiel:
Innovation: Tesla vs. Dieselmotor = beides ist Autofahren , Handy vs. Telefon
Disruption: Das Auto hat die Pferdekutsche ersetzt, Apps auf dem Smartphone (Wetter, Uber, Wecker..)

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FinTech Overview Infografik: Banking http://paymentandbanking.com/fintech-overview-infografik-banking/ http://paymentandbanking.com/fintech-overview-infografik-banking/#comments Mon, 27 Mar 2017 07:00:54 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8517 German FinTech Overview- Banking (Stand: 27.3.2017) Heute mal ein Extrakt des großen FinTech Overview Mindmaps: Banking. Die Grafik versucht die FinTechs in ihren Themen zu clustern, die sich im klassischen Banking tummeln. Anlage und Kredit FinTechs haben wir bewusst außen vorgelassen. Wir freuen uns wie immer über Anregungen und Ergänzungen.  

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German FinTech Overview- Banking (Stand: 27.3.2017)

Heute mal ein Extrakt des großen FinTech Overview Mindmaps: Banking.

German Fintech Overview: Banking _27.3.17

Die Grafik versucht die FinTechs in ihren Themen zu clustern, die sich im klassischen Banking tummeln. Anlage und Kredit FinTechs haben wir bewusst außen vorgelassen.

Wir freuen uns wie immer über Anregungen und Ergänzungen.

 

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Wir wissen wer die Sieger sind – FinTech des Jahres 2016 http://paymentandbanking.com/wir-wissen-wer-die-sieger-sind-und-sagen-danke-fuer-eure-teilnahme/ http://paymentandbanking.com/wir-wissen-wer-die-sieger-sind-und-sagen-danke-fuer-eure-teilnahme/#respond Sat, 25 Mar 2017 09:00:55 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8728 und sagen Danke für eure Teilnahme… Das Publikum hat entschieden Wohhw – mehr als 5.000 Teilnehmer haben Ihre Stimme abgegeben bei der Publikums-Abstimmung zum FinTech des Jahres 2016. Nun wird die Jury in der nächsten Woche zusammen kommen und neben dem Publikumspreis noch die Jurypreise bestimmen. Unter folgenden Kategorien wurde entschieden: Early Stage StartUps mit…

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und sagen Danke für eure Teilnahme…

Das Publikum hat entschieden

Wohhw – mehr als 5.000 Teilnehmer haben Ihre Stimme abgegeben bei der Publikums-Abstimmung zum FinTech des Jahres 2016.

FinTech des Jahres 2016

Nun wird die Jury in der nächsten Woche zusammen kommen und neben dem Publikumspreis noch die Jurypreise bestimmen.

Unter folgenden Kategorien wurde entschieden:

  • Early Stage StartUps mit Gründung in den Jahren 2015/2016 und einem Gesamt-Funding unter 2 Mio.Euro
  • und Later Stage StartUps mit Gründung vor 2015 und/oder einer Funding Summe > 2 Mio.

Die Gewinner werden alle am 05. April im Rahmen der EXEC in der Kalkscheune Berlin gekürt und selbstverständlich extern nochmal auf unserem Blog präsentiert.

Vorab möchten wir euch aber die Top 3 des Publikums (ohne Ranking) in den beiden Kategorien präsentieren:

Early Stage:

Later Stage:

Glückwunsch schon einmal an die Top 3 die erfreulicherweise aus den unterschiedlichsten FinTech Bereichen kommen,  und lasst euch überraschen wer die Preise final gewinnen wird.

DANKE FÜR EURE TEILNAHME!

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FinTech Podcast #94 – AI in FinTech http://paymentandbanking.com/fintech-podcast-94-ai-in-fintech/ http://paymentandbanking.com/fintech-podcast-94-ai-in-fintech/#respond Fri, 24 Mar 2017 16:39:22 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8720 In dieser Ausgabe des Podcast geht es um das spannende Thema Artificial Intelligence (AI) im FinTech Bereich. Rafael diskutierte darüber mit Mirko Krauel von collectAI. Was ist überhaupt AI? Ist AI nur in Filmen Realität? Hat sich AI schon „heimlich“ in unseren Alltag geschlichen. Wo findet man AI? Wie sieht AI aus? Last but not least,…

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In dieser Ausgabe des Podcast geht es um das spannende Thema Artificial Intelligence (AI) im FinTech Bereich. Rafael diskutierte darüber mit Mirko Krauel von collectAI.

Was ist überhaupt AI? Ist AI nur in Filmen Realität? Hat sich AI schon „heimlich“ in unseren Alltag geschlichen. Wo findet man AI? Wie sieht AI aus? Last but not least, was welche Herausforderung gibt es bei AI rund um den Datenschutz und organisatorisch? Diese Fragen versuchten Rafael und Mirko im Podcast zu diskutieren.

Kapitel:

Minute 2: Vorstellung Mirko

Minute 5: Definition AI

Minute 7: AI im Alltag

Minute 15: AI in Fintech

Minute 50: News der Woche

 

 

Die wichtigsten News der Woche

Das Konto denkt mit

fymio: Mitdenkende Finanz-App im Test

FinLeap baut InsurTech-Hub ‚Element‘ und beantragt eine eigene Sachversicherer-Lizenz bei der BaFin

Infographics: PSD2 explained

Alipay expands its mobile app payment network in Europe to 2,000 points of sale

Der deutsche Online-Payment Markt braucht dringend einen PayPal Challenger

Bankathon15 in Vienn

Wer baut das nächste Paypal?

Buchhaltungsdienst Billomat holt sich Millionensumme

Mobile first war gestern – heute gilt Voice first!

Stell dir vor, wir haben das Jahr 2017 und deine Kreditkarte läuft ab…

BMF grün­det Fin­Tech­Rat

Berliner Volksbank Ventures gehört jetzt zum figo Investorenkreis

@Paydirekt ist ein sehr deutsches Produkt, das sehr deutsch scheitern wird“ sagt @Playrough von @tlgg auf @sz#finanztag

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No. 50 – Vorstellung FinTech StartUp: Exporo http://paymentandbanking.com/no-50-vorstellung-fintech-startup-exporo/ http://paymentandbanking.com/no-50-vorstellung-fintech-startup-exporo/#respond Thu, 23 Mar 2017 09:04:46 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8693 Name: Exporo www.exporo.de Ort: Hamburg Größte Erfolge: Rund 50 Mio. € von Privatanlegern vermittelt Rund 10 Mio. € erfolgreich an Anleger zurückbezahlt 39 Immobilienprojekte erfolgreich mitfinanziert Series A Finanzierungsrunde: 8,2 Mio. € VC Kapital erhalten Gewinner Immobilienmanager Award 2016 (Kategorie Finanzierung) Zielgruppe: B2C Segment: Beides Brokerage Zielland: Deutschland Status der Finanzierung: Serie A / B…

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Name:
Exporo

FinTech Exporo- www.exporo.de

Ort:
Hamburg

Größte Erfolge:

  • Rund 50 Mio. € von Privatanlegern vermittelt
  • Rund 10 Mio. € erfolgreich an Anleger zurückbezahlt
  • 39 Immobilienprojekte erfolgreich mitfinanziert
  • Series A Finanzierungsrunde: 8,2 Mio. € VC Kapital erhalten
  • Gewinner Immobilienmanager Award 2016 (Kategorie Finanzierung)

Zielgruppe:
B2C

Segment:

  • Beides
  • Brokerage

Zielland:
Deutschland

Status der Finanzierung:

  • Serie A / B / C
  • Crowdinvesting für Immobilien

Produktname:
Exporo

Beschreibung des Produktes:
Die Crowdinvesting-Plattform Exporo gewährt jedem Zugang zu professionellen und attraktiven Immobilien-Investments.

Gründer/ Team:
Simon Brunke, Björn Maronde, Julian Oertzen, Tim Bütecke

Fintech Exporo - www.exporo.de

Größe des Teams:
58

Next Steps:

  • Neue Produkte / Finanzierungsvehikel
  • Ausbau der Online Plattform
  • Ausbau des Teams
  • Vermittlung von Kapital zwischen Privatanlegern und Immobilienprojektentwicklern über Online Plattform.

Weitere Finanzierungen vorgesehen?
Ja, Series B

Rechtsform:
AG

 

Hier der Fragebogen für andere Interessierte.

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Stell dir vor, wir haben das Jahr 2017 und deine Kreditkarte läuft ab… http://paymentandbanking.com/stell-dir-vor-wir-haben-das-jahr-2017-und-deine-kreditkarte-laeuft-ab/ http://paymentandbanking.com/stell-dir-vor-wir-haben-das-jahr-2017-und-deine-kreditkarte-laeuft-ab/#comments Wed, 22 Mar 2017 08:07:54 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8669 Tut uns leid, aber Ihre Kreditkarte ist abgelaufen Die Kreditkarte existiert seit mehr als 65 Jahren und eigentlich wird heute nur noch darüber diskutiert, durch welchen Player und inwieweit die Kreditkarte verdrängt wird. Ein so altes Produkt müsse doch inzwischen bei allen Händlern vollumfänglich als Zahlungsmittel angekommen sein. Müsste man meinen, aber ein Experiment zeigt…

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Tut uns leid, aber Ihre Kreditkarte ist abgelaufen
Die Kreditkarte existiert seit mehr als 65 Jahren und eigentlich wird heute nur noch darüber diskutiert, durch welchen Player und inwieweit die Kreditkarte verdrängt wird. Ein so altes Produkt müsse doch inzwischen bei allen Händlern vollumfänglich als Zahlungsmittel angekommen sein. Müsste man meinen, aber ein Experiment zeigt etwas anderes.

Es geht um ein Thema, das allen Händlern richtig wehtun kann: Abgelaufene Kreditkarten. Jeder kennt es von seiner eigenen Kreditkarte: Sie läuft im Regelfall nach 5 Jahren ab, dann erhält der Kunde eine Neue. Das manuelle „1.0“ Vorgehen nach dem Erhalt der neuen Karte ist, dass sich der Kunde selbst darum kümmert die Karte bei den Händlern zu aktualisieren. Gefühlt ist so etwas ein halber Kontoumzug.

Eigentlich sollte das im Jahr 2017 kein Thema mehr sein, soviel zur Theorie

Für den Kontoumzug gibt es inzwischen Startups wie FinReach und Fino Digital, die sich darauf spezialisiert haben. Für Kreditkarten braucht es nicht einmal FinTech Startups. Denn Visa und Mastercard bieten, im Rahmen ihres Produktportfolios, längst solche Services an. Bei Visa heißt es Visa Account Updater, bei MasterCard Automatic Bill Updater. Vereinfacht gesagt, sieht die Mechanik wie folgt aus: Die herausgebende Bank des Kunden informiert Mastercard bzw. Visa als zentrale Schnittstelle über die neue Karte eines Kunden. Die Händlerbank wiederum wird von der zentralen Stelle bei der nächsten Anfrage benachrichtigt, wenn sich die Karte geändert hat. Der Händler nutzt also indirekt die Schnittstelle des Kreditkartennetzwerks und erhält so automatisch alle Informationen über jede Folgekarte (s. Abbildung).

Stell dir vor, wir haben das Jahr 2017 und deine Kreditkarte läuft ab
Quelle: goo.gl/xKSqWg

Dazu muss natürlich der Händler:

  • Den Update Service kennen
  • Einen PSPs und/oder Acquirer haben, der diesen Service anbietet
  • Sich für diesen Service bei Visa/Mastercard anmelden
  • Herausfinden, ob genügend Issuer aus Ihrem Kundenkreis den Service nutzen
  • Diesen Service implementieren (Stichwort: der Krieg um die Roadmap)

Es gibt natürlich auch die altmodische Alternative: Der Händler behilft sich selbst und bittet den Endkunden seine Karte rechtzeitig zu aktualisieren, oder noch besser – dies wird mit einer Belohnung verknüpft.

Doch die Praxis ist ernüchternd

Basierend auf den gesammelten Erfahrungen zeigt sich ein ernüchterndes Bild. Insgesamt wurde eine zweistellige Anzahl von Händlern mit Transaktionsmodellen verschiedener Größe getestet. Die Karten wurden absichtlich bei keinem Händler bis t+7 (also 7 Tage nachdem die Karte abgelaufen ist) aktualisiert. Schließlich sollte der Test unser digitales Einkaufverhalten nicht nachhaltig einschränken.

Vorweg das Ergebnis

Kein Händler hat den Account Updater (für die getesteten Karten) benutzt. Und dazu haben nur wenige Händler einen visuell ansprechenden, bequemen Änderungsprozess angeboten. Der Kunde wird also ziemlich allein gelassen.

Das Ergebnis im Detail

Insgesamt wurden zahlreiche Händler aus allen relevanten Segmenten betrachtet: General, Travel, Fashion, Special Needs, etc. Knapp 40% der Händler, so z.B. eBay, Uber und DriveNow versendeten Mails mit der Botschaft, der Kunde möge seine bald ablaufende Karte aktualisieren. Nur ca. knapp 10% der Händler haben sich die Mühe gemacht, eine ansprechende HTML-Mail dafür einzusetzen. Bei den Anderen war es eine noch trockenere Text-Mail. Und nur ein Händler hat konsequent Erinnerungsmails herausgeschickt, nachdem die Aktualisierung nicht sofort erfolgte (DriveNow).

Händler Umgang mit abgelaufenen Kreditkarten im Detail
Stell dir vor, wir haben 2017 und deine Kreditkarte läuft ab

Im Vergleich zeigen wir noch ein High- und ein Low-light aus den erhaltenen Mails:

High-light UBER

Stell dir vor, wir haben 2017 und deine Kreditkarte läuft ab

Lowlight Onesto (B2B Travel)

Stell dir vor, wir haben 2017 und deine Kreditkarte läuft ab

Schlimmer geht’s immer

Schlimmer noch als die Händler, die eine lieblose Nachricht schickten, sind solche Händler, die gar keine schicken. Darunter fallen große internationale Player wie Lufthansa, Aliexpress oder ebookers, aber auch kleine deutsche Shops. Und das ist natürlich für den Shopbetreiber der Super-GAU: Der Kunde findet irgendwann, wenn er kaufen will heraus, dass seine Karte nicht mehr gültig ist und hat möglicherweise keine Lust oder Zeit dies nachzuholen.

Bedenkt man, dass für die Kundenakquise bis zu 1/3 des gesamten Kundenwerts ausgegeben werden muss, steigen durch die vermeidbare Verkürzung der Kundenlebensdauer diese Kosten in der Relation noch weiter. Das trifft insbesondere auf Shops mit niedriger Transaktionsfrequenz zu.

PayPal freut’s doppelt

Damit gewinnen im Zweifel nur die großen Anbieter im Markt nämlich PayPal oder Amazon, was zu forcierten Konzentrationstendenzen im Wettbewerb führt. Denn hinterlegt man einmal die Kreditkarte bei PayPal, so muss man es nur noch dort ändern. Oder die Kunden fokussieren sich noch stärker auf den Generalisten Amazon, denn dort aktualisieren sie die Karte noch mit der größten Wahrscheinlichkeit. Damit verliert man im schlimmsten Fall den Kunden, oder die Transaktionskosten verdreifachen sich durch den großen Unterschied zwischen den stark regulierten Interchange-Gebühren von Visa/Mastercard und den weitaus höheren PayPal-Gebühren.

Fazit

Resultierend aus den hier aufgeführten Erkenntnissen, kann die Botschaft nur sein, dieses Thema besser anzugehen: Den Account Update Service nutzen, oder dem Kunden seinen individuellen Umstieg möglichst leicht zu gestalten.

 

Zum Autor:

Vassil Gedov - Stell dir vor, es ist 2017 und deine Kreditkarte läuft ab

Vassil Gedov ist seit 5 Jahren bei ProSiebenSat.1 Media SE in verschiedenen digitalen e-Commerce Gesellschaften und Rollen unter anderem für das Thema Payment zuständig. Aktuell arbeitet er dabei für die ProSieben-Gesellschaft maxdome und leitet dort den Bereich Transactional VoD und Monetarisierung. Zuvor leitete er neben anderen Business Operations Bereichen die Abteilung Payments & Fraud bei ProSiebenSat.1 Games. Vor Pro7 war er Unternehmensberater bei Simon-Kucher & Partners für die Themen Pricing, Marketing und Sales.

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Mobile first war gestern – heute gilt Voice first! http://paymentandbanking.com/mobile-first-war-gestern-heute-gilt-voice-first/ http://paymentandbanking.com/mobile-first-war-gestern-heute-gilt-voice-first/#respond Tue, 21 Mar 2017 08:16:30 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8629 Der Sprachassistent der Zukunft von heute Geräte wie Amazon Echo oder Google Home mit eingebautem Sprachassistenten bilden eine neue Produktkategorie, welche die Art und Weise, wie wir mit Technologie interagieren, auf fundamentale Art und Weise verändert. In Zukunft werden klassische Bedienkonzepte auf den Kopf gestellt und es wird sich die Frage stellen, wie Produkte aussehen…

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Der Sprachassistent der Zukunft von heute

Geräte wie Amazon Echo oder Google Home mit eingebautem Sprachassistenten bilden eine neue Produktkategorie, welche die Art und Weise, wie wir mit Technologie interagieren, auf fundamentale Art und Weise verändert. In Zukunft werden klassische Bedienkonzepte auf den Kopf gestellt und es wird sich die Frage stellen, wie Produkte aussehen werden, die ohne Bedienoberfläche auskommen müssen.

 Mobile first war gestern – heute gilt Voice first!
Amazon-Echo-Dot

Mobile First ist tot

Seit vielen Jahren gilt bei der Entwicklung von Produkten der sogenannte „Mobile first“-Ansatz. Gemeint ist die Fokussierung und Ausrichtung auf mobile Endgeräte. Manche Produkte verfolgen sogar einen „Mobile only“-Ansatz, in dem ein Produkt oder Dienst einzig auf dem Smartphone nutzbar ist wie z.B. bei WhatsApp, Instagram oder Snapchat. Heute reicht dieser Ansatz nicht mehr aus und den mobilen Endkunden gibt es nicht mehr. Kunden sind digital und unterscheiden nicht mehr zwischen den Endgeräten. Kunden erwarten eine seamless User Experience, also eine nahtlose Nutzererfahrung, unabhängig von dem Endgerät auf dem sie sich gerade befinden. Die Grenzen zwischen den Geräten verschwimmen und zu Smartphone und Notebook gesellen sich Smartwatches oder Smart-TVs. Ein Unternehmen, welches heute noch auf Mobile first oder Mobile only setzt, vernachlässigt die anderen Kanäle, in denen die Nutzer aktiv unterwegs sind.

Alle diese Geräte werden abhängig vom Formfaktor auf unterschiedliche Art und Weise bedient. Ein Smartphone-App erfordert eine andere Bedienphilosphie als eine App für die Smartwatch oder das Smart-TV. Nicht mehr Mobile first, sondern Content first ist dabei treibendes Element: Die Inhalte zuerst, egal auf welchem Gerät. Durch die Einführung digitaler Sprachassistenten werden diese Bedienphilosphien auf den Kopf gestellt. Nicht nur das, sondern auch die Art und Weise wie wir in Zukunft Medien konsumierern oder Einkaufen wird sich mit den neuen Sprachassistenten grundlegend ändern. Mit digitalen Sprachassistenten kommt es zu Voice first und ganz neuen Ansprüche an Produktentwicklung.

Die Plattformen Amazon, Google und Apple treiben die Entwicklung von Sprachassistenten voran und bereiten den Einzug von sprachgesteuerten, intelligenten Assistenten in unser Leben vor. Bereits 2011 integrierte Apple erstmals die Sprach­erkennung des übernommenen Startups Siri in sein iPhone 4S. Schon 2012 zog Google nach und bietet inzwischen mit Google Home ein eigenes Gerät für zu Hause. Was sich immer noch wie Science Fiction liest, ist bereits Realität.

Alleine bei Amazon arbeiten circa 1.000 Mitarbeiter an der Entwicklung von Alexa und den Echo-Geräten. Wurde Amazon-Chef Jeff Bezos anfangs noch für seine Voice-Strategie belächelt, dürften die Kritiker spätestens seit dem letzten Prime Day im Juli 2016 eines besseren belehrt worden sein. Denn in den USA bot Amazon eine Reihe von besonders günstigen Schnäppchen exklusiv den Kunden an, die über Amazons sprach­gesteuerten Assistenten Alexa bestellten. In Folge ging am gesamten Prime Day jede Sekunde eine Sprachbestellung ein.

Im Voice Report 2017 geht man von einem Durchbruch bei dem Verkauf von Voice-First-Geräten wie Amazons Echo mit Sprachassistenten aus: der Abatz soll von circa 6,5 Millionen Geräten im vergangenen Jahr auf über 24,5 Millionen Geräte in diesem Jahr steigen. Ende 2017 wird somit die weltweite Verbreitung schon bei 33 Millionen Voice-First-Geräten liegen.

 Mobile first war gestern – heute gilt Voice first!

Kritik ist überkritisch

Sich mit einem Sprachassistenten zu unterhalten mag für viele Nutzer anfänglich undenkbar zu sein. Bei der Diskussion darf man aber nicht vergessen, dass sich genau so viele auch nicht vorstellen können, Snapchat zu nutzen. Neue Technologien werde oftmals überkritisch beurteilt fernab des tatsächlichen Nutzen. Dabei stehen Nutzer dank dem jahrelangen Umgang mit Siri und Co. durchaus positiv gegenüber: Bereits 2015 nutzten 65 Prozent der amerikanischen Smartphone-Nutzer regelmäßig einen Sprachassistenten.

Die Spracherkennung funk­tioniert inzwischend weitgehend fehlerfrei und die künstliche Intelligenz wird immer schlauer, um aus gesprochener Syntax komplexe Handlungsbefehle abzuleiten. Schon heute ist es ein leichtes, mit Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Google Home alltägliche Aufgaben auszuführen. Der Preis für dieses Komfort ist den Nutzern allerdings nicht immer bekannt und man kann diese Entwicklung durchaus kritisch betrachten, Sowohl in Hinblick auf Sicherheit als auch aus Gründen des Datenschutzes. Die Analyse der Stimme und Befehle finden nicht lokal statt, sondern auf den jeweiligen Servern der Anbieter solcher Sprachassistenten. Dementsprechend werden natürlich Nutzerdaten gesammelt, die sich die Konzerne wiederrum zu nutze machen – der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Man stelle sich einfach mal vor, dass Alexa weiß, was alles so zu Hause passiert, und Amazon dann auf Grundlage dessen neue Angebote unterbreitet. Ganz nach dem Motto, “ich weiß was Du letzten Sommer getan hast”. Mit Nutzung solcher Sprachassistenten macht sich der Nutzer zu einem völlig gläsernen Kunden. Ob das den Nutzen rechtfertigt, muss schlussendlich jeder für sich selbst entscheiden.

Fazit

Sprachassistenten werden uns in Zukunft immer häufiger begegnen und die großen Plattformen wie Google, Amazon und Apple werden das Thema immer weiter voran treiben. Unternehmen, die heute digitale Lösungen anbieten tun sich gut daran, sich mit dieser Entwicklung auseinanderzusetzen. Im Moment mag der Markt für solche Lösungen überschaubar sein, aber das wird sich schnell ändern. In den USA ist man schon deutlich weiter und selbst Banken setzen immer häufiger auf digitale Assistenten wie Alexa oder bauen eigene Lösungen wie es zum Beispiel die Bank of America mit Erica getan hat.

 

Im Original erschienen bei mobilbranche.de

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Der deutsche Online-Payment Markt braucht dringend einen PayPal Challenger http://paymentandbanking.com/der-deutsche-online-payment-markt-braucht-dringend-einen-paypal-challenger/ http://paymentandbanking.com/der-deutsche-online-payment-markt-braucht-dringend-einen-paypal-challenger/#comments Mon, 20 Mar 2017 09:26:47 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8615 Der deutsche Online-Payment Markt und PayPal Das Handelsblatt hat vor einigen Wochen erneut ernüchternde Transaktionszahlen von Paydirekt veröffentlicht. Angeblich schaffte Paydirekt trotz Millionen-Marketingbudget, 900.000 Endkunden-Registrierungen und Akzeptanz,bei mittlerweile 11 der 100 umsatzstärksten deutschen Online-Händler kumuliert nicht mehr als 100.000 Kauf-Transaktionen. Dies passt zu den vom Handelsblatt veröffentlichten, enttäuschenden Transaktionszahlen vom Sommer letzten Jahres. Einmal mehr,…

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Der deutsche Online-Payment Markt und PayPal

Das Handelsblatt hat vor einigen Wochen erneut ernüchternde Transaktionszahlen von Paydirekt veröffentlicht. Angeblich schaffte Paydirekt trotz Millionen-Marketingbudget, 900.000 Endkunden-Registrierungen und Akzeptanz,bei mittlerweile 11 der 100 umsatzstärksten deutschen Online-Händler kumuliert nicht mehr als 100.000 Kauf-Transaktionen. Dies passt zu den vom Handelsblatt veröffentlichten, enttäuschenden Transaktionszahlen vom Sommer letzten Jahres.

Einmal mehr, so scheint es, ist die Marktstellung von PayPal im deutschen Markt fest betoniert, wenn sich selbst die Kreditwirtschaft daran derzeit die Zähne ausbeisst. Auch viele andere PayPal Challenger sind bislang krachend gescheitert: Sei es vom Handel (Yapital), von den Mobilfunkanbietern (O2 mpass, Telekom mywallet, Click&Buy) sowie von den vielen StartUps (Paymey, Paij etc.).

Der deutsche Online-Payment Markt braucht dringend einen PayPal Challenger

Der Markt benötigt jedoch dringend einen starken Wettbewerber für PayPal! Warum?

1) Gebührenstruktur für den Handel: PayPal startete ursprünglich als “günstigere” Alternative zum damaligen Marktführer Kreditkarte und stellte eine attraktive Option für den Online-Handel dar bei niedriger Kostenbasis Mehrumsatz aufgrund höherer Conversion zu generieren. Mittlerweile gehört PayPal mit zu den teuersten Zahlmethoden im deutschen Markt nachdem die Kreditkarteninterchange signifikant gesunken ist.

2) Innovation für den Endkunden: Zwar steht PayPal für Innovation aus dem Silicon Valley, aber Innovation kam in den letzten Jahren im Markt, eher durch andere Anbieter. Man denke nur StartUps wie Ratepay und Billpay, die seit sieben Jahren einfache und bequeme Online-Absatzfinanzierung anbieten. Klarna hat den Markt für Rechnungskauf im Long-Tail Handel etabliert und das StartUp Barzahlen die Brücke zwischen Online und Offline gebaut.

3) Innovationen für den Handel: PayPal war der erste Anbieter, der einfache und bequeme Online-Akzeptanz für den Handel ermöglichte. Innovationen kam in den folgenden Jahren auch eher von Unternehmen wie Stripe (PSP), SumUp & Payleven (mpos), Klarna (Checkout) und Apple für bequeme starke Authentifikation.

Der deutsche Online-Payment Markt braucht dringend einen PayPal Challenger

Wer hat also eine Chance PayPal ernsthaft herauszufordern?

Paydirekt:

In einem Gast-Artikel im Bankblog habe ich Anfang 2014, lange vor dem Paydirekt-Start, bereits öffentlich die Vorteile eines kreditwirtschaftlichen Angebots herausgestellt. André Bajorat schrieb ähnliches bereits 2013 in einem Artikel im Deutsche-StartUps Blog. Die Hoffnungen auf einen ernsthaften Wettbewerber waren sehr groß, vor allem aufgrund des großen Potentials und Marketingbudgets der Kreditwirtschaft.
Wir haben hier im Blog und unserem Podcast, Paydirekt sehr früh öffentlich mitbegleitet. Die 1. Episode des Podcast beschäftigte sich mit Paydirekt (damals noch namenlos und gerüchtehalber) und griffen es in den Episoden 9, 39 und 47 wieder auf. Einige Leser und Marktbeobachter haben offensichtlich den Eindruck, dass eine offene und öffentliche kritische Analyse eher einem “Bashing” von Paydirekt und der Kreditwirtschaft gleich käme. Leider wird offensichtlich eher die Kritik der Defizite statt der von uns ernsthafte Wunsch, in allen Kommentaren, nach dem Erfolg der Kreditwirtschaft und den damit verbunden Ratschlägen wahrgenommen.

Amazon Payments:

Amazon hat prinzipiell hervorragende Chancen, seine einfache Zahlungsabwicklung, auch außerhalb von Amazon, als Konkurrenz zu PayPal zu etablieren. Auch hier wartet der Markt, analog Paydirekt, schon seit Jahren darauf, dass das große vorhandene Potential endlich gehoben wird. Neben Achtungserfolgen spielt Amazon Payments immer noch keine größere Rolle im Gesamtmarkt, trotz öffentlicher Eigenkritik des Amazon CEO an seinem Paymentteam vor drei Jahren.

Apple & Android Pay:

Hier liegen derzeit die größten Chancen vor, da Apple & Android Pay ein klar zukunftsfähiges Paymentmodell darstellen, ausgerichtet auf die Cross-Plattform- und mobile Lebenswirklichkeit der Kunden. Selbst die umstrittenen PSD2-Anforderungen rund um starke Authentifikation haben diese Verfahren bereits einfach und bequem für den Kunden umgesetzt. Neben dem “weiter gedachten” Produkt liegt die große Chance von Apple Pay und Android Pay, aufgrund des Kartenfokus, bei den signifikant günstigeren Entgelten für den Handel, da sie auf der Karte basieren. Sollten die Banken und Sparkassen sich durchringen die Girocard kontaktlos in ApplePay & AndroidPay zu integrieren, traue ich ihnen zu den Markt massiv umzukrempeln.

Der deutsche Online-Payment Markt braucht dringend einen PayPal Challenger
Quelle: Apple

Masterpass und Visa Checkout:

Erst einmal scheinen die Card Schemes von ihren eigentlichen Kartenprodukten als Konkurrenz zu PayPal nicht überzeugt zu sein. Innovationen im Kern-Kartenprodukt gibt es seit Jahren nicht mehr bzgl. Online-Usage. Dafür jedoch PayPal Clone Masterpass und Visa Checkout. Während auch Masterpass Achtungserfolge feiert, jedoch die Lücke zu PayPal kaum schliessen kann, steht VISA sich leider seit Jahren eher selbst im Weg. Visa V.me wurde als PayPal-Konkurrent gestartet und in den USA bereits wieder eingestellt, bevor es in Europa überhaupt startete. Dann verfolgte VISA Europa eine andere Strategie als VISA International. Während Visa International das Nachfolgeprodukt Checkout entwickelte, vermarktete Visa Europa noch V.me ohne große nennenswerte Erfolge und stellte es schließlich ein. Jetzt nach dem Merger mit VISA Inc muss man wohl erst einmal eine neue Strategie finden, denn man hört derzeit sehr wenig. Bei beiden Card Schemes hat man das Gefühl, dass man zwar ‚irgendwie‘ an Wallet-Alternativen arbeitet, aber nicht einer Priorität, die nötig wäre um ernsthaft PayPal zu gefährden. Wieviele Personen arbeiten z.B. bei dem Schemes an dem Thema vs. aktuell 17.000 PayPal Mitarbeitern?

Was braucht es um einen erfolgreichen PayPal Challenger aufzubauen? So schwer ist das gar nicht.

1) Erfolg über ein aggressives Pricing

Hier liegt mit Abstand die stärkste Herausforderung für PayPal. Ein einfacher Blick in den Geschäftsbericht zeigt die Kostenstruktur in Basispunkten. Damit sind die operativen Kosten, als auch die Risikokosten gemeint. Möchte man PayPal wirklich herausfordern, sollte man dies an deren schwächsten Stelle tun: Bei den Entgelten für den Handel. Es war primär der Handel, der Sofortüberweisung groß machte, aufgrund seiner preislich sehr attraktiven Konditionen. Die Kreditwirtschaft hat den deutlichsten Vorteil aller Anbieter, da deren Zahlungs-Infrastruktur bereits sehr hoch skaliert ist und somit bereits eine hohe Grenzkostendegression vorliegt. Nutzen Banken und Sparkassen diesen Hebel? Via Karten bei ApplePay und Androidpay oder eben via preislich sehr attraktiven Konditionen bei Paydirekt, könnten sie den Markt bewegen.

2) Ein wettbewerbsfähiges Produkt welches ein Problem des Kunden löst

Voraussetzung für einen Erfolg ist ein wettbewerbsfähiges Produkt, welches die aktuellen wichtigsten absehbaren Trends abdeckt. Es ist allgemein schon fast vergessen, dass Endkunden bei Problemen im Online-Payment vor PayPal und Amazon fast völlig auf sich allein gestellt waren, sei es falsche Lieferung, keine Lieferung, bis hin zum Betrug. So auch bei der Karte, wo Kartenherausgeber, das Rückbelastungsrecht, aus Angst vor betrügerischen Kunden, nicht vermarkten. Diese Probleme wurden von PayPal durch den Käuferschutz gelöst. Welche Kundenprobleme lösen die vielen PayPal-Kopien?
Aber auch die “weichen” Faktoren sollten beim Produkt berücksichtigt werden. On-Boarding bei Handel und Endkunde, Conversion-Optimierung, Reduzierung auf die nötigste Interaktion bei Datenfeldern, Click-Boxen etc.
Zahlungsverkehr ist keine Raketenwissenschaft, sondern harte handwerkliche Arbeit von Fachleuten mit tiefer Branchenexpertise, die durch immer weitere Iteration und Verbesserung geprägt ist. Wichtig dabei: Ein Verfahren und seine Manager sollte sich nicht so wichtig nehmen. Betrachtet man sich manche Zahlungsprozesse, scheint das Logo und der Prozess des Zahlverfahrens oder des Zahlungsdienstleisters mehr im Mittelpunkt zu stehen, als der Händler selbst. Der Schwanz hat noch nie mit dem Hund gewedelt, auch nicht im Zahlungsverkehr!

3) Direkte P&L und klare Verantwortlichkeiten

So trivial diese Aussage ist, wundert man sich immer wieder, dass es doch Ansätze gibt, doch genau dies anders zu machen. Verteilte Verantwortung heißt leider viel zu oft, dass sich letztlich niemand wirklich verantwortlich fühlt. Nachdem die Kreditwirtschaft dies bei Giropay verstanden hat und damit in den letzten Jahren auf Erfolge und Marktanteilssteigerungen schaut, bleibt aus Marktsicht zu hoffen, dass man sich bei Paydirekt auch darauf besinnt und schlagkräftiger wird.

4) Wie ein StartUp agieren, inkl. Fehlerkultur

Es ist in Ordnung Fehler zu machen, es ist ebenfalls erlaubt, dass es länger dauert. Es ist OK, dass das Produkt von Tag 1 nicht perfekt ist! PayPal war es nicht, Giropay war es nicht, Apple Pay hinkt noch immer dem Potential hinterher und viel Erfahrung aus dem eingestellten Google Wallet flossen in Android Pay ein. Niemand bricht sich einen Zacken aus der Krone, wenn man das auch zugibt und sich einfach verbessert. Die Kreditwirtschaft hat mit Paydirekt eine herausragende Leistung bei der Aktivierung von 11 der umsatzstärksten 100 deutschen Online-Händlern in nur einem Jahr geschafft! Warum betont man das dann aber nicht? Stattdessen spricht der Paydirekt Geschäftsführer lieber von 25 angeblichen “Wunsch-Top-Händlern” von denen die Mehrheit, außer einer bekannten Marke, keinerlei Relevanz im Online-Handel gemessen am Umsatz haben. Amazon hinkt seit Jahren mit Amazon Payments auch dem Potential hinterher. Was macht Amazon aber besser? Sie kommunizieren weniger, halten die Bälle flach, schüren keine öffentlichen unrealistischen Erwarten und überraschen plötzlich den ganzen Markt durch neue bessere Payment-Integrationen wie Amazon Go.

Fazit: Wir brauchen dringend einen PayPal Challenger!

Nochmal: Die Einführung eines neuen Zahlverfahrens ist keine Raketenwissenschaft! Prinzipiell haben PayPal-Challenger eine gute Ausgangsposition, angesichts des hohen Preisniveaus und der eher schleppenden Produktinnovation des Marktführers. Bei etlichen der oben genannten möglichen Challenger muss man leider derzeit konstatieren, dass diese sich bei den wichtigsten vier Kriterien leider derzeit eher selbst im Weg stehen, statt ihr Potential auszuspielen. PayPal ist durchaus angreifbar! Schaffen ApplePay und AndroidPay den Sprung nach Deutschland und integrieren die Girocard neben der Kreditkarte, kann man den Verfahren m.E. derzeit die größten Chancen zutrauen, ernsthaft an der Vormachtstellung von PayPal zu rütteln. Schade wäre, wenn ein internationaler Anbieter von einem anderen abgelöst würde, weil die lokalen Anbieter sich selbst noch immer unnötig blockieren. Es bleibt daher spannend auch im Jahr 2017 und vieles ist noch möglich!

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Cooperations between Banks and FinTechs http://paymentandbanking.com/cooperations-between-banks-and-fintechs-in-ger/ http://paymentandbanking.com/cooperations-between-banks-and-fintechs-in-ger/#comments Fri, 17 Mar 2017 08:07:37 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=4839 Infografik Overview Cooperations between Banks and FinTechs (Stand 27.03.2017) Schon seit langer Zeit betrachten wir die Cooperations between Banks and FinTechs bzw. Kooperationen zwischen Banken und FinTechs. Eine Mindmap dazu gab es schon länger. Nun mal der Versuch der grafischen Aufbereitung. Noch mit Lücken und vor allem mit Platz. Update März 2017 Die Grafik wird immer größer und…

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Infografik Overview Cooperations between Banks and FinTechs (Stand 27.03.2017)

Schon seit langer Zeit betrachten wir die Cooperations between Banks and FinTechs bzw. Kooperationen zwischen Banken und FinTechs. Eine Mindmap dazu gab es schon länger. Nun mal der Versuch der grafischen Aufbereitung. Noch mit Lücken und vor allem mit Platz.

Update März 2017

Die Grafik wird immer größer und ausführlicher. Nun, nach diversen Updates, haben wir versucht, alle Änderungen und Anregungen aufzunehmen und einzuarbeiten.

Coops Banks and FinTechs_Stand 27.3.17

Update Dezember 2016

Mittlerweile konnten einige Banken ihre Kooperationen noch umfangreicher gestalten. Zudem sind glücklicherweise auch noch weitere Banken hinzugekommen. Somit wird es bei einigen Banken schon etwas eng auf der Grafik.

 

Stand April 2016

Cooperations between banks and fintechs April 2016

Bitte lasst es uns wissen, wenn wir welche vergessen haben. Wir nehmen diese dann gerne mit auf.

Zudem der Link:

 

 

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FinTech Podcast #93: Merchant Risk Council #MRCVegas17 http://paymentandbanking.com/fintech-podcast-93-merchant-risk-council-mrcvegas17/ http://paymentandbanking.com/fintech-podcast-93-merchant-risk-council-mrcvegas17/#respond Fri, 17 Mar 2017 07:42:17 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8588 FinTech Podcast #93 Diese Woche kommt der Podcast von der Merchant Risk Council Konferenz – Live aus Las Vegas, mit und ohne dem Ratpack.   Heute berichten wir von der Merchant Risk Council (MRC) Konferenz aus Las Vegas – eine anderen Art einer Payments-Konferenz. Es gibt viele Parallelen zur Payment Exchange, aber auch sehr starke…

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FinTech Podcast #93

Diese Woche kommt der Podcast von der Merchant Risk Council Konferenz – Live aus Las Vegas, mit und ohne dem Ratpack.

 FinTech Podcast #93

Heute berichten wir von der Merchant Risk Council (MRC) Konferenz aus Las Vegas – eine anderen Art einer Payments-Konferenz. Es gibt viele Parallelen zur Payment Exchange, aber auch sehr starke amerikanische „Einschläge“. Parallel dazu haben wir das uns schon sehr geläufige Thema PSD2 mit den Amerikanern diskutiert. Eine interessante Sicht auf das Thema aus Übersee.

Mit Kilian im Podcast sind Miriam Wohlfahrt von Ratepay und Franz Guttenberger von b4payments – als Teil der deutschen Enklave in Las Vegas. Mangels professionellem Mikro musste ein Notebook als Aufnahmegerät herhalten. Bitte entschuldigt die Soundqualität.

FinTech Podcast vom MRCVegas17

 News der Woche:

 

 

 

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FinTech Podcast #92: eCommerce meets Payment http://paymentandbanking.com/fintech-podcast-92-ecommerce-meets-payment/ http://paymentandbanking.com/fintech-podcast-92-ecommerce-meets-payment/#respond Mon, 13 Mar 2017 17:54:23 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8541 Podcast: eCommerce meets Payment Dieser Podcast ist eine „Doppelausgabe“ in Kooperation mit dem Kassenzone Blog & Podcast. André und Jochen trafen sich mit Alexander Graf, der mit dem „Kassenzone-Podcast“ einen auf eCommerce spezialisierten Podcast veröffentlicht. Im Podcast #92 sprachen wir mit ihm über die Schnittstelle des eCommerce zum Payment und wie dies ineinander übergreift und…

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Podcast: eCommerce meets Payment

Dieser Podcast ist eine „Doppelausgabe“ in Kooperation mit dem Kassenzone Blog & Podcast. André und Jochen trafen sich mit Alexander Graf, der mit dem „Kassenzone-Podcast“ einen auf eCommerce spezialisierten Podcast veröffentlicht.

Im Podcast #92 sprachen wir mit ihm über die Schnittstelle des eCommerce zum Payment und wie dies ineinander übergreift und jeweils voneinander abhängig ist. Außerdem über die heutige und zukünftige Rolle der großen GAFA (Google, Apple, Facebook & Amazon) Plattformen und deren Rolle auf den Onlinehandel, Payment und Banken.

Der Podcast erscheint parallel auch als eine Kassenzone Podcast Episode, weshalb wir diese Woche auf die News der Woche verzichtet haben.

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Abstimmung zum FinTech des Jahres 2016 http://paymentandbanking.com/abstimmung-zum-fintech-des-jahres-2016/ http://paymentandbanking.com/abstimmung-zum-fintech-des-jahres-2016/#comments Sun, 12 Mar 2017 16:06:28 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8476 Abstimmung zum FinTech des Jahres 2016 Anfang des Jahres haben wir zur Bewerbung um das FinTech des Jahres 2016 aufgerufen. Wie in den vorangegangen Jahren, konnten sich FinTech Unternehmen die unter folgende Kategorien fallen schnell und unkompliziert bewerben: Early Stage StartUps mit Gründung in den Jahren 2015/2016 und einem Gesamt-Funding unter 2 Mio.Euro und Later…

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Abstimmung zum FinTech des Jahres 2016

Anfang des Jahres haben wir zur Bewerbung um das FinTech des Jahres 2016 aufgerufen. Wie in den vorangegangen Jahren, konnten sich FinTech Unternehmen die unter folgende Kategorien fallen schnell und unkompliziert bewerben:

  • Early Stage StartUps mit Gründung in den Jahren 2015/2016 und einem Gesamt-Funding unter 2 Mio.Euro
  • und Later Stage StartUps mit Gründung vor 2015 und/oder einer Funding Summe > 2 Mio.

Das Prozedere der Wahl haben wir dieses Jahr etwas angepasst und verändert:

  • Sowohl aktive Bewerber (via Formular), als auch diejenigen, welche wir von Paymentandbanking nominieren, kommen in die Auswahl
  • Jeder Leser kann im Zeitraum vom 8. bis zum 24. März eine Stimme abgeben.
  • Jedes Mitglied der Jury hat bis zu 50 Punkte pro StartUp und kann diese beliebig auf die Kriterien verteilen

Fintech des Jahres 2016

Heute wollen wir euch die Bewerber und Nominierten vorstellen und bitten euch uns abermals aktiv bei der Suche zum FinTech des Jahres 2016 zu unterstützen, indem ihr weiter unten für euren Favoriten abstimmt.

Wichtig, es kann für beide Kategorien nur eine Stimme abgegeben werden!

Zur Auswahl stehen diese 76 vielversprechenden FinTech und Start-up Unternehmen:

Aus der Kategorie EARLY STAGE:

 

Aus der Kategorie LATER STAGE:

 

Der Gewinner wird am 05. April im Rahmen der EXEC in der Kalkscheune Berlin gekürt und selbstverständlich extern nochmal auf unserem Blog präsentiert.

Vielen Dank für Eure Teilnahme!

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Yomo – wie euphorisch darf man sein oder ist meckern erlaubt?! http://paymentandbanking.com/yomo-wie-euphorisch-darf-man-sein-und-wie-viel-mecker-ist-erlaubt/ http://paymentandbanking.com/yomo-wie-euphorisch-darf-man-sein-und-wie-viel-mecker-ist-erlaubt/#comments Thu, 09 Mar 2017 09:21:37 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8495 Ein Streitgespräch unter Experten Yomo- die neue App der Sparkassen-Finanzgruppe geht mit seiner Beta-Version in die Testrunde. Jochen und Maik haben das Produkt in den letzten Wochen getestet und einen ausführlichen Bericht dazu geschrieben. Anderen aus dem Ratpack ist diese Rezension allerdings viel zu euphorisch. Da sich Experten also nicht immer einig sind, wollen wir…

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Ein Streitgespräch unter Experten

Yomo- die neue App der Sparkassen-Finanzgruppe geht mit seiner Beta-Version in die Testrunde. Jochen und Maik haben das Produkt in den letzten Wochen getestet und einen ausführlichen Bericht dazu geschrieben. Anderen aus dem Ratpack ist diese Rezension allerdings viel zu euphorisch. Da sich Experten also nicht immer einig sind, wollen wir die Diskussion um das Produkt heute öffentlich führen.

Yomo- wie euphorisch darf man sein? Ein Streitgespräch unter Experten

Jochen und Maik haben in den letzten Tagen das sagenumwobene Sparkassen Produkt Yomo getestet. Meine erste Reaktion nach der Lektüre war: Jungs, wer hat euch denn bezahlt?
Daher wollen Jochen, Maik und ich das Thema heute noch einmal in einem Gespräch vertiefen.

André:
Also ihr beiden, was habt Ihr für diese ultimative Lobhudelei bekommen?

Jochen:
Ich schau mal auf meinem Yomo-Konto nach… Moment…. Hier ist nur eine Überweisung von mir selbst zu sehen. Also: Nichts bekommen. Das war bzw. ist wirklich meine starke persönliche Meinung.

Maik:
Ich war jung und brauchte das Geld!

André:
Jung warst Du im letzten Jahrtausend, Maik und Jochen schau mal lieber auf deinem PayPal Konto, da klappt auch P2P.

André:
Im Ernst: Ist das bisherige Ergebnis für den zeitlichen Vorlauf, das vermeintliche Budget und die Position als Nummer 1 in Europa nicht sehr ernüchternd?

Maik:
Wir kennen weder das Budget und auch der zeitliche Verlauf ist Spekulation. Die App darf meiner Meinung nach auch nicht singulär betrachtet werden. Yomo ist ja mehr als eine App.

André:
Ach komm Maik: Wir wissen alle wie lange es schon rumort und von der Nummer 1 sollte man ein sinnvolles Budget erwarten.

Jochen:
Naja langes rumoren hat in einer großen Organisation erst einmal zu bedeuten, dass man sich mit sich selbst und einer Entscheidung beschäftigt.

Yomo- wie euphorisch darf man sein? Ein Streitgespräch unter Experten

Die Inhalte von Yomo – was ist wirklich drin, was fehlt?

André:
Ok. Lass uns zu den Inhalten kommen.
Mir fehlen echte Basics:

  • Kreditkarte
  • Push Notification auf Umsätze und vor allem Kartenzahlungen
  • Multibanken-Fähigkeit
  • Einsatz im eCommerce (bisher nur Debit-Karte)
  • P2P Zahlungen

Maik:
Wir reden aktuell von einem unfertigen Produkt. Da fehlt so einiges. Zudem das Features sind, die keine Raketenwissenschaft in der Entwicklung sind. Push Notifications werden bis zu der finalen Version umgesetzt.
Und zur Multibanken-Fähigkeit stelle ich mal die Frage ob das wirklich so ein riesiges Thema für die Zielgruppe ist?

Jochen:
Moooment André 🙂

Yomo- wie euphorisch darf man sein? Ein Streitgespräch unter Experten
Natürlich fehlt eine Kreditkarte, steht im Text als Kritik, aber das ist bislang eine Beta und eine Kreditkarte hinzuzufügen ist wohl sehr einfach, weil Yomo ja auf die Infrastruktur der Sparkassen Finanzgruppe (SFG) zurückgreift, wie man an den PIN-Briefen und Co sehen kann. Bei Push-Nachrichten hast Du Recht und bei Multibanking sollten wir die Zielgruppe nicht aus dem Auge verlieren. Welcher Student hat heute mehrere Bankkonten und den Bedarf von Multibanking? Das ist m.E. ein absoluter Edge-Case.

André:
Und was ist mit dem PayPal Konto als relevantes Zweitkonto der Generation Y – also Multiaccounts nicht nur auf Banken? Aber egal – von mir aus ein Edge-Case.

Yomo- ein Konto für die Generation-Y?

André:
Anderes Thema: Das Konto ist für die Generation Y und ist meines Wissens nach nicht wirklich online tauglich.

Jochen:
So lange man von einem PayPal Konto keine Lastschriften einziehen oder an Dritte überweisen kann, ist das kein relevantes “richtiges” Konto. Aber sowas ist übrigens eine mögliche Bedrohung und schwupps wäre PayPal Deutschlands “größte” Bank. Um mit Yomo bei PayPal bezahlen zu können reicht es sicherlich Yomo als Lastschrift bei PayPal zu hinterlegen.

André:
PayPal und Lastschrift, für die beiden Worte könntest Du in die Sparkassen Hölle kommen.

Jochen:
Als vormaliger Banker und dann Strategiedirektor von PayPal EMEA bin ich doch schon seit Jahren in die Bankenhölle verbannt. Weisst Du… ich muss Dir was sagen… hier lebt es sich sehr, sehr angenehm… ehrlich!
Aber im Ernst: Viel relevanter ist doch etwas anderes, und das ist es was zum positiven Fazit führt.

  1. Die Strategie: Die Sparkassen haben frühzeitig das Thema besetzt als abzusehen war, dass N26’s mobile-only Konto auf fruchtbaren Boden fällt. Statt, wie viele andere, dieses Thema (und andere Themen im Innovationsbereich) klein zu reden “Kein Business Case”, “die werden nie groß“, “Geld verbrennen kann jeder”, haben die Sparkassen den Bedarf und die Bedrohung erkannt und zeitnah gehandelt.
  2. Die handwerkliche Umsetzung: Was das Yomo-Team bislang gemacht hat, ist handwerklich gut umgesetzt, von Personen, die offensichtlich operative Erfahrung im Bereich “mobile” haben und wurde (noch?) nicht politisch zerrieben. Ich denke da an die Orchestrierung in den sozialen Netzwerken um einen “buzz” zu entwickeln, die Outside-In Kundenfokussierung (“was wollt ihr und was ist eher nice to have”) sowie an das Frontend an sich. Genau diese Punkte vermissen wir doch z.B. an Paydirekt, wo genau diese handwerkliche Expertise fehlt. Was sich z.B. daran zeigt, dass Fehler die man bei Giropay erst machte, später dann verbessert wurden, nur um sie bei Paydirekt 1:1 gerade nochmals zu machen.

Yomo- wie euphorisch darf man sein? Ein Streitgespräch unter Experten

Welche Bedürfnisse hat eigentlich der Kunde?

André:
Agree, verstehe den Inhalt, über den Weg muss man nicht streiten hier.
Aber geht eigentlich Paydirekt, wenn schon keine Kreditkarte für den eCommerce dabei ist?

Maik:
Kreditkarte wird ja kommen. Beim Thema Paydirekt kann ich mir vorstellen, dass Yomo es unterstützen wird. So wie Peer-2-Peer Payment über Kwitt integriert wird, könnte Yomo Paydirekt integrieren um auch im E-Commerce präsent zu sein. Das könnte sogar dazu führen, dass Paydirekt der Zielgruppe schmackhaft gemacht wird. Außerdem ist Yomo ja auch als Plattform konzipiert, da wird also noch einiges kommen. Und der Kunde wählt was er braucht.

Jochen:
Wie bereits gesagt zur handwerklichen Umsetzung: Fokus auf die wirklichen Kunden-Bedürfnisse. Angesichts von nur 1 Mio. Registrierungen bei Paydirekt (was nicht mit aktiven Nutzern gleichzusetzen ist) und einem Produkt was nicht einmal mobile-first ist (geschweige den mobile-only), wird kaum ein Kunde wirklich gerufen haben: “Ich will Paydirekt”. Eher passte da Bluecode z.B. wegen mobile-only-Ansatz und der Akzeptanz in den Uni-Kantinen.
Die Begeisterung, wenn man es so nennen mag, kommt nicht wegen des Status Quo einer geschlossenen Betaversion von Yomo, sondern über die Strategie und bisherige handwerkliche Umsetzung. Aber Du hast recht, die Messe ist noch nicht gelesen und Yomo noch nicht für jeden verfügbar. Mit dem ersten Erfolg kommt man ggfs. zu schnell in die Politik und dann…

André:
Maik, Plattform? Was genau meinst Du damit?

Maik:

Auf der “Bank & Zukunft“ hat Bernd Wittkamp von Star Finanz erklärt, das Yomo im Kern kostenlos ist und mit Zusatzfunktionen erweitert werden kann. Das ist es, was ich mit einer modularen Plattform meine.

Yomo- und seine Vermarktung – braucht es eine realistische Erwartungshaltung?

André:
Jungs, Yomo ist aber keine wirklich zentrale Lösung, sondern bisher ein Flickenteppich. Wie willst Du das sinnvoll vermarkten? On- wie offline?

Jochen:
Das ist neben dem S-Broker und den DEKA-Fonds das zentralste Produkt der Sparkassen-Finanzgruppe. Ein einheitlicher Einstieg und dann Routing zu Sparkasse. Das ist doch gerade die Voraussetzung, dass endlich einmal eine TV-Kampagne der Sparkassen für ein Konto-Produkt laufen könnte.

Maik:
Die Diskussion erinnert mich ein wenig an die Einführung von George, der Ersten Bank in Österreich. Da war man auch skeptisch. Heute hat George, als alternatives Online-Banking der Ersten Bank, das herkömmliche Banking fast verdrängt. Ein gutes Produkt braucht weniger Marketing als ein Schlechtes. Yomo kann dieses gute Produkt sein. Ich sehe auch keinen Flickenteppich, sondern eine recht runde Betaversion.

André:
Jochen, wir reden über 10 teilnehmenden Sparkassen von über 400. Da von zentral zu sprechen, klingt euphemistisch und der Vergleich mit George hinkt, da die Erste Bank ein Konzern mit zentraler Strategie ist .

Jochen:
Ich bin ja ein Freund von Wettbewerb. Wenn ich Vorstand einer Sparkasse in einer Großstadt wäre und die Abwanderung meiner jungen Kunden sähe, würde ich nicht auf die späte Reaktion der Sparkasse Hinterwald warten wollen. Und wenn Kunden der Sparkasse Hinterwald auf Yomo reagieren und plötzlich nennenswert Konten bei z.B. der Sparkasse Köln-Bonn eröffnen, wird die Teilnahme der restlichen 390+ Sparkassen sehr schnell kommen. Dann müssen sich die Yomo Macher aber einen besseren Screen für die Sparkassenauswahl einfallen lassen. 400 Radio-Buttons killen jede Antragskonversion.

Maik:
Ich sehe da keinen Widerspruch. Eine zentrale Strategie hat ja nichts mit der Diskussion um ein Produkt zu tun. George wurde kritisch beäugt und hat sich durchgesetzt.

André:
Es ist ja alles eine nette Idee, die UX ist zeitgemäß aber auch nicht wirklich besonders, sondern eher “nur” state-of-the-art.

Maik:
Definiere “besonders “. Um Steve Jobs zu zitieren: “Design ist nicht wie etwas aussieht sondern wie es funktioniert”. Das beste Design funktioniert einfach – etwas was man nicht von vielen Lösungen behaupten kann. Was macht also ein gutes Design aus? Schau dir mal die Apps an, die Du täglich gerne und viel nutzt, dann wirst Du feststellen dass es eben nicht die Feature-Monster sind. Die Diskussion dreht sich doch im Grunde nur darum, dass es eine Lösung der Sparkassen ist und Du “mehr” erwartet hast. Selbst wenn Push-Notifications und die Kreditrkarte da wären, würden wir die gleiche Diskussion führen. Dieses “Mehr” ist eine Denke aus den 90ern, wo wir zwei noch Feature-Vergleiche zwischen Online-Banking Software wie WISO Mein Geld und Star Finanz gemacht habe.

Jochen:
Was ist denn die Option und Deine Erwartungshaltung? Die Sparkassen Finanzgruppe ist Marktführer und sieht eine mögliche Gefahr aufziehen junge Bestandskunden an einen neuen, sehr lauten Wettbewerber zu verlieren. Wir wissen alle wie sich N26 positioniert um Aufmerksamkeit und somit Kundeninteresse zu gewinnen. Oder denke nur an das O2 Banking, in Kooperation mit der Fidorbank, welches mit großspurigen markigen Worten angekündigt wurde. Das rasante Wachstum von N26 und die Diskussionen um den “coolen” Antragsprozess müssen einen etablierten Anbieter doch aufwecken.

Was gibt es an Optionen: Kopf in den Sand stecken und hoffen, dass es nicht so schlimm wird? Das hat z.B. bei den Direktbrokern in den 90ern und bei PayPal im Onlinepayment schon nicht funktioniert. Daher reicht es doch einen Markt zu besetzen mit einem, wie Du sagst, zeitgemäßen und “state-of-the-art” Frontend und damit die Kunden vom Wechsel abzuhalten. Kein Großkonzern kann einen Innovationskampf mit einem schnellen innovativen StartUp gewinnen! Ich fürchte Deine Erwartungshaltung ist einfach unrealistisch. Aber bevor man Innovatoren groß werden lässt, Marktanteile verliert oder dafür mit teuren Übernahmen “bezahlt” reicht es ein kleines flexibles Produkt zu lancieren, welches mehr oder weniger das gleiche kann und der Kunde wird im Ökosystem gehalten. Vielleicht kann man sogar von der einen oder anderen Bank, die erst einmal abwartet, Kunden gewinnen die mehr Vertrauen in eine Sparkasse als in ein N26 oder O2/Fidorbank haben.

Maik:
Es gibt doch etliche Beispiele am Markt: Warum hat der Buchhandel nicht auf ein Amazon reagiert? Warum hat die Musikindustrie nicht auf iTunes reagiert? Warum hat ein Amazon nicht auf Zalando reagiert? Warum die Banken nicht auf PayPal? Nun reagiert eine Sparkassen- Finanzgruppe auf einen Trend und startet mit einem zeitgemäßen und handwerklich gut gemachten Produkt. Dazu gehört Mut.

André:
Ok. Auch verstanden, wobei die Buchindustrie mit Tolino in der Tat einen echten Wettbewerb zum Kindle geschaffen hat – aber anderes Thema.
Sagt, findet ihr es also einfach toll, da eure Ansprüche so gering waren? Habt ihr den Sparkassen nicht einmal eine zeitgemäße App zugetraut? Wenn ja, kann das der Maßstab sein?

Maik:
Die Beta-App kann und darf noch nicht der Maßstab sein. Aber sie zeigt die Grundlagen, die gut umgesetzt sind.

André:
Ok ich bin jetzt auch begeistert, wem soll ich meine Bankverbindung nennen?

Maik:
Auch für Yomo gilt, am Ende muss geliefert werden und es ist noch einiges zu tun. Yomo hat zweifellos Potential ein klasse Produkt zu werden, aber das bedeutet nicht, das sie es nicht noch verhunzen können.

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UPDATE: (Mobile) Wallets Verfahren in Deutschland http://paymentandbanking.com/neue-uebersicht-mobile-wallets-verfahren-in-deutschland/ http://paymentandbanking.com/neue-uebersicht-mobile-wallets-verfahren-in-deutschland/#comments Tue, 07 Mar 2017 07:00:07 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=6290 Update 07.März 2017/Mobile Wallets Das letzte Update der Mobile Wallets Infografik ist über ein halbes Jahr her. Zwischenzeitlich hat sich viel getan! Weitere Anbieter haben sich komplett aus dem Markt verabschiedet oder ihr Geschäftsmodell, als reiner B2B Plattformanbieter umgestellt, und das Endkundenprodukt eingestellt. Das bekannteste Verfahren, welches nach einem sehr großen Entwicklungs- und Marketingaufwand eingestellt…

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Update 07.März 2017/Mobile Wallets

Das letzte Update der Mobile Wallets Infografik ist über ein halbes Jahr her. Zwischenzeitlich hat sich viel getan!

Weitere Anbieter haben sich komplett aus dem Markt verabschiedet oder ihr Geschäftsmodell, als reiner B2B Plattformanbieter umgestellt, und das Endkundenprodukt eingestellt. Das bekannteste Verfahren, welches nach einem sehr großen Entwicklungs- und Marketingaufwand eingestellt wurde, ist sicherlich die MyWallet der Deutschen Telekom. Dies erfolgte nur wenige Monate nach dem EHI Kartenkongress 2016 auf dem vom VR-Bankenverband und der Deutschen Telekom groß eine Kooperation angekündigt wurde, dass die Girocard kontaktlos ins Telekom-Produkt mywallet eingebunden sei.

Doch neben den Verabschiedungen kommen jetzt mehr und mehr Banken in den Markt um ihre Apps, dank HCE-Technologie mit NFC-Zahlfunktionalität aufzurüsten, sei es über Kreditkarte, Debitkarte oder beiden Verfahren.

Trotz der Neueinsteiger, sind nur noch 25 verschiedene Wallet-Verfahren auf dem Markt aktiv, von einst 34 im Sommer 2016. Die Anzahl wird sich vermutlich noch weiter reduzieren, sollte ApplePay dieses Jahr noch in den Markt einsteigen. Wir haben die Übersicht im Look&Feel auch an die anderen Paymentandbanking Infografiken angepasst

Insbesondere im Online-Handel, ist der Optimismus kleinerer Zahlmethoden, im Red-Ocean-Markt Zahlungsverkehr aktiv zu sein und weiter Geld zu investieren, teilweise fragwürdig. Die wichtigsten vier Zahlmethoden, mit denen in Deutschland online bezahlt wird, gewinnen Marktanteile zulasten aller anderer Bezahlverfahren. Daher können wir weiterhin davon ausgehen, eine verstärkte Ausdünnung der “aktiven” Anbieter zu sehen.

Marktanteil Long-Tail-Online Bezahlmethoden in Deutschland

Stand: 29.Juli 2016

Aufgrund der Ankündigung von O2 seinen mpass einzstellen, ist eine Aktualisierung der „(Mobile) Wallet Verfahren“ Infografik notwendig. Derzeit kommen wir auf 34 aktive Verfahren in Deutschland.

Stand: 01.Juli 2016

Ab sofort gibt es hier im Blog neben den schon bekannten Infografiken eine weitere Übersicht: Die Aufstellung der (mobile) Wallet Verfahren in Deutschland. Jochen hatte diese Übersicht im Jahr 2014 zuerst in einem Gast-Blogartikel über die Mobile Wallet Blase gestartet. Seitdem wurde sie immer weiter geführt. Er war damals auf der Handelsseite und wunderte sich warum plötzlich so viele mehr oder weniger gleiche Wallet Verfahren eingeführt wurden. Die Grafik hat nun hier im Blog ein „offizielles“ Zuhause gefunden. Sie wird in Zukunft als Infografik weiter gepflegt und auf dem neusten Stand gehalten.

Die Übersicht zeigt alle aktiven und inaktiven Wallet Verfahren in Deutschland. Diese sind mehr oder weniger eine Kopie des von PayPal bekannt gemachten Wallet-Konzepts. Die Verfahren sind in Cluster eingeteilt: Nach Technologie (IP/Web, Bar-/QR-Code und NFC) sowie nach dem Handelskanal (Distanzhandel oder dem stationären Handel).

 

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YOMO im Ratpack Beta-Test: Kein N26‑Klon http://paymentandbanking.com/yomo-im-ratpack-beta-test-kein-n26-klon/ http://paymentandbanking.com/yomo-im-ratpack-beta-test-kein-n26-klon/#comments Mon, 06 Mar 2017 08:42:55 +0000 http://paymentandbanking.com/?p=8439 YOMO im Ratpack Beta-Test Seit Anfang des Jahres kann YOMO von ausgewählten Betatestern unter die Lupe genommen werden, darunter auch Maik Klotz und Jochen Siegert vom Fintech Ratpack. Die haben sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die aktuelle Version von YOMO im Detail anzuschauen. Um es vorweg zu nehmen: Lange braucht es dazu nicht. YOMO…

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YOMO im Ratpack Beta-Test

Seit Anfang des Jahres kann YOMO von ausgewählten Betatestern unter die Lupe genommen werden, darunter auch Maik Klotz und Jochen Siegert vom Fintech Ratpack. Die haben sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die aktuelle Version von YOMO im Detail anzuschauen. Um es vorweg zu nehmen: Lange braucht es dazu nicht.

YOMO – Girokonto für Generation mobile

Bei YOMO handelt es sich um ein mobiles Girokonten-Produkt, welches aus einem Gemeinschaftsprojekt der zehn größten Sparkassen entstanden ist. YOMO ist hauptsächlich an mobil aktive Nutzer adressiert, weshalb die Nutzung ein Smartphone zwingend voraussetzt. Im Grunde handelt sich bei YOMO um ein Girokonto bei einer der zehn Sparkassen plus einer Girocard mit kostenloser Bargeldabhebung bei den Geldautomaten der Sparkassen-Finanzgruppe. Der Zugriff auf YOMO erfolgt ausschließlich mit der App, das Girokonto wird bei einer der nächstgelegenen teilnehmenden Sparkassen geführt bzw. einer derjenigen die der Kunde sich auswählt.

Anders als die Frontends der herkömmlichen Sparkassen-Produkte soll YOMO auf eine mobile und digitale Zielgruppe abzielen. Entwickelt wird YOMO vom “mobile”-Haus- und Hof-Dienstleister Star Finanz während das Backend, d.h. die Anbindung an die Sparkassen-eigenen Systeme, von der rheinlandmobil, dem Tochterunternehmen der Kreissparkasse Köln-Bonn und zugleich Entwicklungspartner der Finanz Informatik, stammt.

Im Mai letzten Jahres tauchte YOMO zum ersten Mal auf der Bildfläche auf, zwar dauerte es eine Weile bis erste Details veröffentlich wurden aber wenige Monate später, wurde kräftig die Werbetrommel gerührt und Medienvertreter geladen um Rede und Antwort zu stehen und auch vor einem öffentlichen Betatest hat man nicht zurückgeschreckt. Auch wenn es dann noch einmal einige Monate dauerte, bis die ersten Einladungen verschickt wurden, gibt man sich bei YOMO redlich Mühe sich von der Sparkasse zu differrenzieren. Sei es der Online-Auftritt von YOMO oder deren Social Media Aktivitäten, von Außen betrachtet hat das nichts, mit den zum Teil langsamen Entscheidungs-Strukturen, der Sparkassen-Finanzgruppe zu tun. Das YOMO Team wirkt erstaunlich frisch und ist sowohl nah am Kunden als auch am Markt, die Produktentwicklung richtet sich nach Kundenfeedback und wirkt eher wie ein Fintech, als eine Initiative einer klassischen Bank.

YOMO ist mehr als eine App

Dreh- und Angelpunkt von YOMO ist die App. Die Registrierung für das Konto geht mit einer Ausnahme leicht von der Hand. Bei der Legitimation setzt YOMO auf Identity Videoident und die Legitimation dauert minimal länger als bei IDnow oder webID, was lediglich daran liegt, dass der Personalausweis wirklich von allen Ecken und Ende fotografiert wird und sogar die Dicke des Ausweises erfasst werden will. Das sich der Anwender im Video nicht spiegelverkehrt sieht macht die Bedienung etwas gewöhnungsbedürftig, was aber auch der Beta geschuldet sein kann.

Nach der Legitimation kann man sofort loslegen und die komplette App erkunden. Was ungefähr eine Minute in Anspruch nimmt, denn viel gibt es nicht zu sehen. Bei YOMO handelt es sich im aktuellen Ausbaustatus um nichts anders als um ein Minimum Viable Product, also um ein Produkt mit minimalen Anforderungen und Eigenschaften. Dementsprechend kann die YOMO App exakt drei Dinge: Umsätze anzeigen und eine Überweisung ausführen. Im Moment gibt es weder die Möglichkeit Geld per E-Mail zu versenden, noch sich eine kategorisierte Ansicht der Umsätze anzeigen zu lassen. Auch wer die Benachrichtigung per Push bei Kontobewegungen sucht, wird enttäuscht – die aktuelle Betaversion kann das noch nicht. Push-Notifikation soll laut YOMO kommen und um vereinfacht Geld zu versenden, setzt man bei YOMO auf den Sparkassen eigenen P2P Dienst ”Kwitt”, der unter anderer Bezeichnung in YOMO Einzug halten soll – hoffentlich auch mit überarbeitetem Bedienungskonzept.

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YOMO ist aber mehr als nur eine App und neben dieser, gibt es auch eine kontaktlose Girocard im YOMO Design. Hier erkennt man die Nutzung der bestehenden Infrastruktur der Sparkassen-Finanzgruppe, da es so etwas wie eine MasterCard Debit-NFC-Karte à la N26 in der SFG bislang noch nicht gibt.

Diese Girocard kann, wie jede andere Sparkassenkarte auch im Retail benutzt werden, sogar kontaktlos. Wobei man sich über den Mehrwert der Kontaktlosfunktion streiten kann, da Girocard kontaktlos ein rein deutsches Feature ist und nur von einer bislang sehr überschaubaren Händleranzahl unterstützt wird. Da die Zielgruppe eher online und international aktiv ist (z.B. Auslandsstudium etc.) fehlt hier noch eine Kreditkarte für die Online- und Auslandsnutzung, insbesondere weil dies bei N26 per Standard mitgeliefert wird.

YOMO im Ratpack Beta-Test: Kein N26‑Klon

YOMO – (k)ein N26 Klon

Natürlich liegt der Vergleich mit N26 auf der Hand und das Resultat des Vergleichs kann sehr unterschiedlich sein. Während der Gründerszene Blog eher kritisch urteilt, kommt der Sparkassen-Blogger Tobias Baumgarten im IT-Finanzmagazin zu einem konträren Ergebnis und behauptet, YOMO sei “deutlich mehr” als ein N26-Klon. Auch wenn der interne Arbeitstitel von YOMO in Anspielung auf N26 angeblich Number25 war, YOMO ist kein Klon von N26. YOMO ist derzeit maximal ein Girokonto light für eine mobile und digitale Zielgruppe und wäre es kein gemeinschaftliches Produkt der Sparkassen, sondern das Produkt eines Startups, würde man YOMO in der aktuellen Ausbaustufe nicht allzuviele Chancen einräumen, insbesondere wenn man sich die weiteren Produktfeatures, über ein Girokonto hinaus, von N26 anschaut.

YOMO ist aber ein Produkt des Marktführers im Privatkundengeschäft, der Sparkassen-Finanzgruppe und könnte am Ende doch ein Geniestreich sein, denn auch wenn YOMO nicht ganz so cool wie ein N26 daherkommt und nicht ganz so innovativ ist, wird YOMO vermutlich ausreichen, um die Zielgruppe innerhalb der Sparkasse zu halten. Die Sparkassen müssen als Marktführer gar nicht der “innovativste” Anbieter sein und Innovationen als erstes im Markt anbieten oder erproben. Als Marktführer reicht vielmehr der Ansatz einer klassischen Follower-Strategie. Microsoft macht dies seit Jahren sehr erfolgreich vor. Während die Innovation eher von anderen Anbietern in der Industrie entwickelt wird, sind die “Lock-In” Effekte stark genug, um die Kunden im eigenen “Ökosystem” zu halten, wenn man relevante Innovation zeitverzögert in die eigenen Produkte und Services einbaut.

Fazit zu YOMO

YOMO ist ein mobile-only Produkt der Sparkassen und sieht besser aus als jedes andere Produkt einer etablierten Bank. Ein etwaiges Bedürfnis, von einer Sparkasse, zu einer mobile-only Berliner Fintech-Bank zu wechseln, wird mit YOMO drastisch minimiert, selbst wenn man am Ende N26 noch nicht das Wasser reichen kann. Mit YOMO könnte die Sparkasse das schaffen, was bisher allen anderen Banken vorenthalten war: Den Bedürfnissen einer neuen Zielgruppe gerecht zu werden ohne die Bestandskunden zu vergraulen. Dann spielt es auch keine Rolle ob YOMO “besser” als das Produkt eines Berliner Fintechs ist, sei es im Look&Feel oder den Produkterweiterungen. Es scheint als hätten die Sparkassen aus der Einführung der Discountbroker Mitte/Ende der 90er Jahre gelernt. Damals reagierte man viel zu spät und verzögert auf die Herausforderungen durch Consors, eTrade und Co und startete mit dem S-Broker erst dann ein Angebot, als die online-affinen Kunden längst abgewandert waren. In einer mobilen Welt wie heute, wird es ausreichend sein, die Zielgruppe rechtzeitig aufzuhalten, bevor mobile-only Bankservices wie N26 nachhaltig skalieren. Wenn YOMO seinen Weg konsequent weiter fortführt, sowohl in der Umsetzung ausserhalb der politischen Prozesse und es nicht bei einem MVP bleibt, dann kann der Markt und die Kunden noch viel erwarten. Chapeau liebe Sparkassen, strategisch und handwerklich bislang sehr gut gemacht!

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